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KSR Kanzlei Siegfried Reulein

KSR Kanzlei Siegfried Reulein

KSR | Kanzlei Siegfried Reulein Rechtsanwalt Siegried Reulein Pirckheimerstraße 33 90408 Nürnberg Tel.: 0911/760 731 10 Fax.:0911/760 731 1-20 E-Mail: s.reulein@ksr-law.de

Über das Unternehmen

Rechtsanwalt Siegfried Reulein ist Inhaber der KSR Kanzlei Siegfried Reulein, Pirckheimerstrasse 33, 90408 Nürnberg. Neben dem Rechtsgebiets des Kapitalanlage- und Bankenrechts ist RA Reulein auch in den Bereichen des Arbeits- und des Erbrechts sowie der

Aktuelle Pressemitteilungen von KSR Kanzlei Siegfried Reulein
Bild: Ausländische Broker haften geschädigten inländischen Anlegern auf Schadensersatz
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Ausländische Broker haften geschädigten inländischen Anlegern auf Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte zuletzt mehrfach über eine Schadensersatzhaftung ausländischer Brokerfirmen zu entscheiden und hat dabei in zwei Urteilen die Grundsätze einer Haftung nicht nur des ausländischen Brokers, sondern auch des gewerblich tätigen Vermittlers konkretisiert, der Terminoptionsgeschäfte für seine Kunden mit Schädigungsvorsatz tätigt (BGH, Urt. 08.06.2010 – XI ZR 349/08 und Urt. v. 09.03.2010 – XI ZR 93/09). Nach Auffassung des BGH haftet ein außerhalb des banküblichen Effektenhandels tätiger gewerblicher Vermittler von…
08.11.2010
Bild: Morgan Stanley P 2 Value wird aufgelöst – Sind Verluste für Anleger noch zu vermeiden
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Morgan Stanley P 2 Value wird aufgelöst – Sind Verluste für Anleger noch zu vermeiden

Der offene Immobilienfonds Morgan Stanley P 2 Value wird nunmehr nach zweijähriger Schließung endgültig liquidiert. Offensichtlich sieht die Fondsgesellschaft keine Möglichkeit die Forderungen der Anleger auf Anteilsrücknahme vollumfänglich zu erfüllen. Anleger müssen nun darauf hoffen, dass die im Portfolio des Immobilienfonds befindlichen Immobilien bestmöglich veräußert werden, um einen Teil ihres an-gelegten Geldes wieder zurückerhalten zu können. Diese Abwicklung wird jedoch vermutlich einige Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. …
27.10.2010
Bild: Offene Immobilienfonds in der Krise – Anleger bangen um ihr Geld
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Offene Immobilienfonds in der Krise – Anleger bangen um ihr Geld

Die Meldungen über kriselnde offene Immobilienfonds haben sich in den letzten Tagen überschlagen. Offene Immobilienfonds wie KanAm US-Grundinvest, Morgan Stanley P 2 Value oder Degi Europa befinden sich offensichtlich in erheblichen wirtschaftlichen Problemen. Zahleiche Immobilienfonds haben in der Finanzkrise geschlossen. Zehntausende Anleger können über ihr Vermögen seit Monaten nicht verfügen. Teilweise werden die Fonds nunmehr aufgrund mangelnder Liquidität abgewickelt werden. Andere könnten demnächst wieder öffnen. Allerdings müssen s…
26.10.2010
Bild: Keine Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus anderen Gründen
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Keine Verjährung von Schadensersatzansprüchen aus anderen Gründen

Im Anschluss an seine Entscheidung vom 08.07.2010 – III ZR 249/09, in welcher der Bundesgerichtshof klarstellte, dass ein Anleger nicht ohne weiteres grob fahrlässig handelt, wenn er, ein ihm von einem Anlageberater überlassenes Verkaufsprospekt nicht durchliest und aus diesem Grunde nicht feststellt, dass der Anlageberater ihn über die Risiken und die Funktionsweise der zum Erwerb empfohlenen Kapitalanlage nicht zutreffend aufgeklärt hat, hat der Bundesgerichtshof ein weiteres anlegerfreundliches Urteil gesprochen. In dem zu entscheidenden …
26.10.2010
Bild: Anleger muss Verkaufsprospekt nicht beachten, sondern darf auf Aussagen des Anlageberaters vertrauen
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Anleger muss Verkaufsprospekt nicht beachten, sondern darf auf Aussagen des Anlageberaters vertrauen

Wieder einmal hat der Bundesgerichtshof mit einer Entscheidung sich auf die Seite geprellter Anleger gestellt. Mit seinem Urteil vom 08.07.2010 – III ZR 249/09 stellt der BGH klar, dass ein Anleger nicht ohne weiteres grob fahrlässig handelt, wenn er, ein ihm von einem Anlageberater überlassenes Verkaufsprospekt nicht durchliest und aus diesem Grunde nicht feststellt, dass der Anlageberater ihn über die Risiken und die Funktionsweise der zum Erwerb empfohlenen Kapitalanlage nicht zutreffend aufgeklärt hat. Dies hat zur Folge, dass Anleger in …
09.08.2010
Bild: BGH erschüttert Bankenwelt – Banken seit 1990 verpflichtet über Kick-Backs aufzuklären
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BGH erschüttert Bankenwelt – Banken seit 1990 verpflichtet über Kick-Backs aufzuklären

Wieder einmal hat der Bundesgerichtshof seine Kick-Back-Rechtsprechung weiterentwickelt und mit einem Beschluss vom 29.06.2010 – XI ZR 308/09 die Bankenwelt erneut schwer erschüttert. Bereits mit seiner Grundsatzentscheidung vom 19.12.2006 – XI ZR 56/05 hat der BGH klargestellt, dass eine Bank bei der Vermittlung eines Aktienfonds verpflichtet ist, den Kunden über den Anfall und die Höhe sog. Kick-Backs aufzuklären und im Falle einer vorsätzlichen Falschberatung die kurze kenntnisunabhängige Verjährung des § 37 a WpHG a.F. nicht anwendbar ist…
02.08.2010
Bild: Zinssatz– und Währungsswaps - Existenzbedrohende Form der Geldanlage für Privatanleger
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Zinssatz– und Währungsswaps - Existenzbedrohende Form der Geldanlage für Privatanleger

Die Finanzmarktkrise hat vielen Anlegern offenbart, dass die ihnen von ihren Bankberatern als sicher und risikolos empfohlenen Geldanlagen oftmals hochspekulative Anlagen mit erheblichen Risiken, bis hin zum Totalverlust, sind. In besonderer Weise gilt dies neben Lehman-Anlegern und anderen Zertifikatsgeschädigten für Anleger, die mit ihrer Bank sog. Zinssatz- und Währungsswaps eingegangen sind. Zinssatz- und Währungsswaps zeichnen sich durch folgende Konstruktion aus. Bankkunde und Bank vereinbaren eine Wette auf die Entwicklung zweier W…
14.10.2009
Bild: Ein Jahr nach dem Crash – Haftung von Banken wegen Falschberatung bei (Lehman-) Zertifikaten
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Ein Jahr nach dem Crash – Haftung von Banken wegen Falschberatung bei (Lehman-) Zertifikaten

Am 15. September 2009 jährt sich der Tag des Zusammenbruchs der bis dato größten Investmentbank der Welt, der Lehman Brothers Bank. Dieses Ereignis kann als vorläufiger Höhepunkt einer beispiellosen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bezeichnet werden. Tausende von deutschen Anlegern haben die Auswirkungen des Zusammenbruchs dieser amerikanischen Investmentbank schmerzlich zu spüren bekommen. Mutmaßlich 40.000 bis 50.000 deutsche Bankkunden haben auf Anraten ihrer Berater Zertifikate der niederländischen Tochtergesellschaft der Lehman B…
09.09.2009
Bild: Informationsveranstaltung - (Lehman-)Zertifikate – Banken droht dank aktueller Rechtsprechung Erdrutsch
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Informationsveranstaltung - (Lehman-)Zertifikate – Banken droht dank aktueller Rechtsprechung Erdrutsch

Viele der ca. 40.000 Geschädigten der Pleite der Lehman Brothers Bank haben die Hoffnung auf Rückzahlung ihres „verlorenen“ Geldes verloren. Insbesondere nach einer Entscheidung des Landgerichts Frankfurt im November 2008, die von interessierten Kreisen als Grundsatzurteil „mißbraucht“ worden ist, wurde Zertifikatsgeschädigten versucht zu suggerieren, dass die Geltendmachung von Ansprüchen gegen die, diese hochspekulativen Wertpapiere vertreibenden Banken aussichtslos sei. Viele der geschädigten Anleger zeigten sich dementsprechend an den Ent…
03.07.2009
Bild: Lehman-Opfer erhält Schadensersatz - Durchbruch für alle Zertifikategeschädigten
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Lehman-Opfer erhält Schadensersatz - Durchbruch für alle Zertifikategeschädigten

Am gestrigen Tage hat das Landgericht Hamburg einem Kunden der Hamburger Sparkasse Schadensersatz wegen Falschaufklärung beim Kauf von Zertifikaten der Lehman Brothers Treasury Co. B.V. zugesprochen. Der Kunde erhält demnach sein, in diese mittlerweile wertlosen Zertifikate investiertes Geld vollumfänglich zurück. Die Hamburger Sparkasse hat zwar angekündigt, gegen die Entscheidung des Landgerichts Hamburg Berufung einlegen zu wollen. Nichts desto trotz ist diese Entscheidung als Weg weisend zu bezeichnen, insbesondere da sie sich in zahlrei…
24.06.2009
Bild: Informationsveranstaltung zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen für Opfer von (Lehman-) Zertifikaten
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Informationsveranstaltung zur Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen für Opfer von (Lehman-) Zertifikaten

In den vergangenen Monaten mussten viele tausend Anleger die bittere Erfahrung machen, von ihren Bankberatern in der Vergangenheit falsch beraten worden zu sein. Als absolut sicher, mit fester jährlicher Verzinsung angepriesene Produkte, die auch noch einen vertrauenserweckenden Namen, nämlich „Zertifikat“, tragen, entpuppten sich auf einmal als hochriskante, spekulative Anlagen, als undurchsichtige Wetten auf Kursverläufe einzelner Aktien oder Aktienindizes, bei denen man als Anleger einen Teil oder sogar das gesamte investierte Geld verlier…
09.06.2009
Bild: Neue Hoffnung für tausende Opfer von Schrottimmobilien? Muss Deutschland Anleger entschädigen?Bild: Neue Hoffnung für tausende Opfer von Schrottimmobilien? Muss Deutschland Anleger entschädigen?
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Neue Hoffnung für tausende Opfer von Schrottimmobilien? Muss Deutschland Anleger entschädigen?

Zig tausende Menschen haben insbesondere in den 90er Jahren, auf Anraten von Anlagevermittlern Eigentumswohnungen gekauft und über ein Bankdarlehen finanziert. Regelmäßig fanden die Vermittlungsgespräche bei den Anlegern zu Hause statt. Geworben wurde vor allem mit dem Argument, eine solche Eigentumswohnung finanziere sich „praktisch von selbst“. So müsse man als Käufer kein eigenes Geld verwenden. Ein Kreditinstitut habe sich bereits zur Finanzierung des Kaufes bereit erklärt. Das Darlehen könne durch die entstehenden Steuervorteile sowie Mi…
20.05.2009
Bild: Tritt der Bundesgerichtshof Klagewelle geschädigter Anleger gegen Banken los?
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Tritt der Bundesgerichtshof Klagewelle geschädigter Anleger gegen Banken los?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat unter dem 12.05.2009 – XI ZR 586/07 erneut über die Frage der Aufklärung über Rückvergütungen (sog. Kick-Backs) entschieden. Ausweislich der von dem BGH herausgegebenen Pressemitteilung ist davon auszugehen, dass sich durch diese Entscheidung die Erfolgsaussichten ge-schädigter Anleger auf Rückzahlung des in Zertifikate oder Fondsanlagen investierten Geldes aufgrund einer nicht erfolgten Aufklärung über Rückvergütungen wesentlich verbessert hat. Der BGH hat bereits unter dem 19.12.2006 in seiner Kick-Back-Entsc…
14.05.2009
Bild: Mehr Schutz für Anleger durch Gesetzesinitiative der Bundesregierung?
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Mehr Schutz für Anleger durch Gesetzesinitiative der Bundesregierung?

Im Zuge der globalen Finanzmarktkrise hat sich die Bundesregierung entschlossen, mit einer Gesetzesinitiative den Anlegerschutz in Deutschland zu stärken. Dem Vernehmen nach soll das Gesetz noch vor der Bundestagswahl und damit noch in der alten Legislaturperiode verabschiedet werden. Der zwischenzeitlich ebenfalls mit dem Gesetzentwurf befasste Bundesrat mahnt noch Korrekturen an, ist jedoch im übrigen mit dem Inhalt der Gesetzesinitiative der Bundesregierung einverstanden. Betrachtet man den Gesetzentwurf eingehend, so ist jedoch die berech…
13.05.2009
Bild: Bankkunden können Herausgabe der Provisionen von Bank verlangen
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Bankkunden können Herausgabe der Provisionen von Bank verlangen

Seit Monaten beherrscht die Finanzkrise die Schlagzeilen in allen Medien. Hauptkritikpunkt in der medialen Öffentlichkeit ist das nicht selten als „zügellos“ bezeichnete Gewinnstreben der Banken. Über die Maßlosigkeit der Bankenbranche rückt dabei immer mehr in den Blickpunkt der Diskussion, dass Banken durch die Vermittlung bzw. den Verkauf von Anlageprodukten oftmals in erheblichem Maße zu Lasten ihrer Kunden wirtschaftlichen Nutzen ziehen, vielfach ohne Kenntnis des Kunden. Insbesondere Fondsgesellschaften (z.B. Immobilienfonds, Medienfon…
06.05.2009
Bild: Werden Lehman-Geschädigte wieder abgezockt?
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Werden Lehman-Geschädigte wieder abgezockt?

Mutmaßlich 40.000 Deutsche sind Opfer des Zusammenbruchs der amerikani-schen Investmentbank Lehman-Brothers. Sie haben, den Versprechungen ihrer Bankberater Glauben schenkend, nicht selten einen Großteil, manchmal sogar ihr gesamtes Vermögen, in Zertifikate dieses Geldinstituts investiert. Häufig handelte es sich, da die Mehrzahl der Anleger Rentner sind, um die Altersvorsorge. Erfahrungsberichte sowohl im Internet als auch in den Printmedien, aber auch im Fernsehen, dokumentieren die Verzweiflung und die Wut auf Bankberater und Banken, die i…
30.04.2009
Bild: Fast sechs Monate nach dem Lehman-Zusammenbruch – Eine erste Zwischenbilanz
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Fast sechs Monate nach dem Lehman-Zusammenbruch – Eine erste Zwischenbilanz

Die Finanzkrise des letzten Jahres droht sich nun in eine tiefgreifende Wirtschaftskrise zu entwickeln. Auslöser für diese tiefgreifende Rezession war der Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers Mitte September 2008, also vor ca. sechs Monaten. Die Pleite der Lehman Brothers hat auch viele tausende deutsche Anleger in Angst und Schrecken um ihr erspartes Geld versetzt. Soweit es sich um Spareinlagen handelt, die deutsche Anleger bei der deutschen Tochter der Lehman Brothers angelegt hat, so dürfte zeitnah eine Entschäd…
02.03.2009
Bild: Neben Inhabern von Lehmanzertifikaten haben auch Inhaber anderer Zertifikate häufig Anspruch auf Schadenersatz
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Neben Inhabern von Lehmanzertifikaten haben auch Inhaber anderer Zertifikate häufig Anspruch auf Schadenersatz

Auslöser der Finanzkrise und der sich nunmehr anschließenden Wirtschaftskrise war der Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers. Tausende von Anlegern, die in den vergangenen Jahren veranlasst durch die vielfach geradezu euphorischen Versprechungen ihrer Bankberater einen Großteil ihres Vermögens in Lehman-Zertifikate investiert haben, bangen um ihr erspartes Geld. Vielfach versuchen sie nun durch die Inanspruchnahme ihrer Bank den eingetretenen Schaden auszugleichen. Anders als die mediale Berichterstattung den Eindruck…
02.03.2009
Bild: BGH setzt Kick-Back-Rechtsprechung konsequent fort – Auf Banken rollt eine massive Klagewelle zu
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BGH setzt Kick-Back-Rechtsprechung konsequent fort – Auf Banken rollt eine massive Klagewelle zu

Kaum eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) in Bank- und Kapitalanlageangelegenheiten hat in den vergangenen Jahren für soviel Aufsehen gesorgt wie das sog. Kick-Back-Urteil vom 19.12.2006 – XI ZR 56/06. Der BGH hat damals klargestellt, dass eine Bank bei der Vermittlung eines Ak-tienfonds verpflichtet ist, den Kunden über den Anfall und die Höhe sog. Kick-Backs aufzuklären. Unter sog. Kick-Back-Zahlungen versteht man Rückvergütungen, die die vermittelnde Bank von der Fondsgesellschaft für die Vermittlung deren Produkte erhält. Das …
02.03.2009
Bild: Vertrauen gerechtfertigt? - Banken ernsthaft um Schadensbegrenzung bei Lehman-Geschädigten bemüht?Bild: Vertrauen gerechtfertigt? - Banken ernsthaft um Schadensbegrenzung bei Lehman-Geschädigten bemüht?
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Vertrauen gerechtfertigt? - Banken ernsthaft um Schadensbegrenzung bei Lehman-Geschädigten bemüht?

Tausende Kunden verschiedener Banken in Deutschland sind durch den Zusammenbruch der Lehman Brothers betroffen. Sie haben teilweise einen Großteil ihres gesamten Vermögens auf Anraten ihrer Bankberater in Zertifikate der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers investiert. Dieses Geld droht endgültig verloren zu sein. Der Imageschaden für die Banken, die diese Zertifikate in den vergangenen Monaten und Jahren vertrieben haben ist riesengroß. Vertrauen ist in vielen Fällen verlorengegangen. Jetzt droht den Banken neben diesem Imageschaden…
20.10.2008
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