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KSR Kanzlei Siegfried Reulein

KSR Kanzlei Siegfried Reulein

KSR Kanzlei Siegfried Reulein RA Reulein Pirckheimerstraße 33 90408 Nürnberg Telefon: 0911/760 731 1-0 Fax: 0911/760 731 1-20 E-Mail: s.reulein@ksr-law.de Internet: www.ksr-law.de

Über das Unternehmen

Rechtsanwalt Siegfried Reulein ist Inhaber der KSR Kanzlei Siegfried Reulein, Pirckheimerstrasse 33, 90408 Nürnberg. Neben dem Rechtsgebiets des Kapitalanlage- und Bankenrechts ist RA Reulein auch in den Bereichen des Arbeits- und des Erbrechts sowie der

Aktuelle Pressemitteilungen von KSR Kanzlei Siegfried Reulein
Bild: Milliardenunterstützung für Banken – Lehman-Geschädigte auf sich allein gestellt?Bild: Milliardenunterstützung für Banken – Lehman-Geschädigte auf sich allein gestellt?
KSR Kanzlei Siegfried Reulein

Milliardenunterstützung für Banken – Lehman-Geschädigte auf sich allein gestellt?

In den vergangen Tagen beherrschten verschiedene Treffen hochrangiger Politiker in Paris und New York die Schlagzeilen. Als Folge insbesondere der in Paris zwischen den EU-Mitgliedsländern getroffenen Vereinbarungen hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungspaket zur Unterstützung deutscher Banken geschnürt. Ziel der Beschlüsse der G 7, der EU und der Bundesregierung ist die Stabilisie-rung der Märkte sowie die Verhinderung weiterer Bankenzusammenbrüche, wie man sie vor Wochen in den USA bzw. nun auch in Island und fast auch in D…
15.10.2008
Bild: Vorsicht bei Anlagevermittlung am BankschalterBild: Vorsicht bei Anlagevermittlung am Bankschalter
KSR Kanzlei Siegfried Reulein

Vorsicht bei Anlagevermittlung am Bankschalter

Das Streben nach bestmöglicher Rendite ist bei Anlegern ebenso ausgeprägt wie der Wunsch nach einer sicheren, risikolosen Geldanlage. Angebote zur Geldanlage sind vielfältig. Die Kunst ist es aus der großen Vielfalt das „richtige“ Anlageprodukt auszuwählen, welches den jeweiligen Anforderungen des Anlegers entspricht. Hierzu benötigt der „normale“ Anleger regelmäßig fachkundige Hilfe. Nicht immer ist jedoch eine solche Anlageberatung für den Anlageinteressenten eine wirkliche Hilfe. Vielfach werden Anlageinteressenten Anlageprodukte nicht zu…
07.10.2008
Bild: Müssen Banken und Sparkassen nun eine Klagewelle befürchten?Bild: Müssen Banken und Sparkassen nun eine Klagewelle befürchten?
KSR Kanzlei Siegfried Reulein

Müssen Banken und Sparkassen nun eine Klagewelle befürchten?

Seit mehreren Wochen beschäftigt die Finanzkrise nun auch Deutschland. War diese zunächst ganz fern in den USA, hat sie nunmehr auch Europa und vor allem auch Deutschland erreicht. Viele Anleger fürchten um ihr angelegtes Geld. Aktieninhaber haben vielfach nicht unerhebliche Kursverluste hinnehmen müssen, können aber wiederum die Hoffnung auf eine Erholung und steigende Kurse haben. Für andere Anleger erscheint die gegenwärtige Situation weitaus dramatischer. Es droht der Totalverlust ihres angelegten Geldes. Nicht selten haben Bankkunden im …
07.10.2008
Bild: Schadensersatzansprüche in vielen Fällen nicht verjährt - Neue Hoffnung für Schrottimmobilien-OpferBild: Schadensersatzansprüche in vielen Fällen nicht verjährt - Neue Hoffnung für Schrottimmobilien-Opfer
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Schadensersatzansprüche in vielen Fällen nicht verjährt - Neue Hoffnung für Schrottimmobilien-Opfer

Vor allem in den 1990er Jahren sind tausende von Anlegern von findigen Anlagevermittlern dazu verleitet worden, zum Zwecke der Altersvorsorge und der Steuerersparnis Eigentumswohnungen ohne Eigenkapital zu erwerben. Den Anlegern wurde in vielen Fällen der für deren Finanzierung erforderliche Kredit durch den Vermittler oder den Verkäufer vermittelt. Vor allem auf Wunsch der finanzierenden Bank traten die Anleger sodann einem sog. Mietpool bzw. einer Mietpoolgemeinschaft bei. So sollten die Risiken des Leerstandes einzelner Wohnungen eines Geb…
06.07.2008
Bild: Keine Vollmachtsurkunde bei Darlehensabschluss - Anleger kann Rückzahlung von Bank verlangenBild: Keine Vollmachtsurkunde bei Darlehensabschluss - Anleger kann Rückzahlung von Bank verlangen
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Keine Vollmachtsurkunde bei Darlehensabschluss - Anleger kann Rückzahlung von Bank verlangen

In den vergangenen Jahren sind tausende von Anlegern von Anlagevermittlern zum Erwerb von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds animiert worden. Ihnen wurden die Beteiligungen zum Zwecke der Altersvorsorge und der Steuerersparnis angeboten und vermittelt, obwohl sie häufig über kaum oder keinerlei Eigenkapital zu deren Erwerb verfügten. Dabei wurde ihnen von den Anlagevermittlern nicht selten zu verstehen gegeben, dass das Fehlen finanzieller Mittel überhaupt kein Problem darstelle. Man könne die Beteiligung ja auch problemlos über ein Da…
06.07.2008
Bild: Widerruf bei „Alt-Darlehensverträgen“ nur bis einen Monat nach vollständigem Leistungsaustausch möglichBild: Widerruf bei „Alt-Darlehensverträgen“ nur bis einen Monat nach vollständigem Leistungsaustausch möglich
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Widerruf bei „Alt-Darlehensverträgen“ nur bis einen Monat nach vollständigem Leistungsaustausch möglich

In den vergangenen Jahren mussten deutsche Gerichte in zahlreichen Fällen über die Vereinbarkeit von Widerrufsbelehrungen in Darlehensverträgen, vor allem im Zusammenhang mit der Finanzierung von Anteilen an geschlossenen Immobilienfonds oder sog. Schrottimmobilien, mit den gesetzlichen Vorschriften befinden. Neben den Belehrungen verschiedener Banken sehen sich aber auch die gesetzlichen Vorschriften zum Widerrufsrecht des Verbrauchers nicht selten dem Einwand ausgesetzt gegen das höherrangige europäische Recht zu verstoßen. Die nationalen …
06.07.2008
Bild: Bank muss Kunden bei Verdacht einer drohenden Schädigung im bargeldlosen Zahlungsverkehr warnenBild: Bank muss Kunden bei Verdacht einer drohenden Schädigung im bargeldlosen Zahlungsverkehr warnen
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Bank muss Kunden bei Verdacht einer drohenden Schädigung im bargeldlosen Zahlungsverkehr warnen

Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung vom 06.05.2008 (BGH, Urt. v. 06.05.2008 – XI ZR 56/07) erneut festgestellt, dass Banken die Pflicht haben, die Interessen ihrer Kunden zu wahren und aus diesem Grunde gerade auch im Bereich des bargeldlosen Zahlungsverkehrs ihren Kunden vor Gefahren für sein Vermögen zu warnen. Kommen Banken einer solchen Warnpflicht nicht nach, können sie sich gegenüber ihrem Kunden aufgrund einer Schlechterfüllung des Girovertrages schadensersatzpflichtig machen. Vor dem Hintergrund der Massenhaftigkeit der …
03.07.2008
Bild: Schrottimmobilien - Schadensersatzansprüche gegen Banken vielfach noch nicht verjährtBild: Schrottimmobilien - Schadensersatzansprüche gegen Banken vielfach noch nicht verjährt
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Schrottimmobilien - Schadensersatzansprüche gegen Banken vielfach noch nicht verjährt

Anlässlich einer Entscheidung vom 27.05.2008 (BGH, Urt. v. 27.05.2008 – XI 132/07) hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) einmal mehr mit Fragen der Verjährung von Schadensersatzansprüchen geprellter Anleger gegen Banken bei der Finanzierung sog. Schrottimmobilien auseinanderzusetzen. Der BGH nahm seine Entscheidung zum Anlass, seine bisherige Rechtsprechung zu bestätigen, wonach bei Anlageberatungen und Immobilienkäufen, die vor der Änderung des Verjährungsrechts Anfang 2002 erfolgten, die neue dreijährige Verjährungsfrist anzuwenden ist, die …
03.07.2008
Bild: Anleger muss zutreffend über finanzielle Belastungen bei Finanzierung eines Immobilienkaufs aufgeklärt werdenBild: Anleger muss zutreffend über finanzielle Belastungen bei Finanzierung eines Immobilienkaufs aufgeklärt werden
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Anleger muss zutreffend über finanzielle Belastungen bei Finanzierung eines Immobilienkaufs aufgeklärt werden

Der Bundesgerichtshof hat mit zwei Beschlüssen vom 15.05.2008 (BGH, Be-schluss vom 15.05.2008 – V ZR 178/07; BGH, Beschluss vom 15.05.2008 – V ZR 179/07)) – veröffentlicht am 16.06.2008 bzw. am 17.06.2008 – erneut seine Rechtsprechung bestätigt, wonach Immobilienkäufer Schadensersatzansprüche wegen Schlechterfüllung eines Beratungsvertrages erfolgreich geltend machen können, wenn sie in den, dem Kaufvertragsschluss vorausgehenden Beratungsgesprächen nicht zutreffend über die sich insbesondere aufgrund der Finanzierung der Immobilie ergebenden…
18.06.2008
Bild: Bundesgerichtshof stärkt Rechte getäuschter Anleger überteuerter SchrottimmobilienBild: Bundesgerichtshof stärkt Rechte getäuschter Anleger überteuerter Schrottimmobilien
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Bundesgerichtshof stärkt Rechte getäuschter Anleger überteuerter Schrottimmobilien

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer am 09.06.2008 veröffentlich-ten Entscheidung (BGH, Urt. v. 29.04.2008 – XI ZR 221/07) klargestellt, dass eine kreditgebende Bank ihren Kunden vor dem Abschluss des Darlehensvertrages zur Finanzierung eines Immobilienkaufs nicht nur dann darüber aufzuklären hat, dass der Kaufpreis der von ihr zu finanzierenden Immobilie knapp doppelt so hoch ist wie deren Verkehrswert, wenn sie hiervon tatsächlich Kenntnis hat. Die Bank haftet vielmehr auch dann gegenüber ihrem Kunden auf Rückzahlung aller Zins- und Til…
10.06.2008
Bild: BGH - Bank muss Erwerber sog. Schrottimmobilien über spezifische Risiken eines Mietpools aufklärenBild: BGH - Bank muss Erwerber sog. Schrottimmobilien über spezifische Risiken eines Mietpools aufklären
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BGH - Bank muss Erwerber sog. Schrottimmobilien über spezifische Risiken eines Mietpools aufklären

Der Bundesgerichtshof hat mit einer aktuellen Entscheidung (BGH, Urt. v. 18.03.2008 – XI ZR 241/06) seine Rechtsprechung (vgl. BGH, Urt. v. 20.03.2007 – XI ZR 414/04) zu sog. Schrottimmobilien bestätigt. In seiner Entscheidung stellt der BGH nochmals klar, dass Banken, die solche Schrottimmobilien finanzieren, gegenüber dem Anleger bzw. ihrem Kunde Aufklärungspflichten im Hinblick auf Risiken des Mietpools treffen können, wenn sie die Darlehensgewährung von dem Beitritt zu einem solchen Mietpool abhängig machen. In der Vergangenheit wurden za…
09.05.2008
Bild: Opfer sog. Schenkkreise können nicht nur vom Initiator des Schenkkreises erbrachte Zahlungen zurückfordernBild: Opfer sog. Schenkkreise können nicht nur vom Initiator des Schenkkreises erbrachte Zahlungen zurückfordern
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Opfer sog. Schenkkreise können nicht nur vom Initiator des Schenkkreises erbrachte Zahlungen zurückfordern

Der Bundesgerichtshof hat sich in einer nun veröffentlichten Entscheidung (BGH, Urt. v. 13.03.2008 – III ZR 282/07) einmal mehr mit der Problematik sog. Schenkkreise zu beschäftigten. Bei Schenkkreisen handelt es sich um pyramidenartige Organisationen, die aus mehreren – im konkreten Falle aus 15 – Plätzen (sog. Charts) bestehen. An der Spitze der Pyramide steht eine Person. Unmittelbar unter dieser ersten Stufe befinden sich zwei Personen, welche die Stufe 2 bilden. Hierauf folgen weitere vier Personen, aus welchen Stufe 3, sowie weitere ach…
01.05.2008
Bild: Für Wertpapierdienstleistungsunternehmen handelnder Anlageberater ist Anleger zum Schadensersatz verpflichtetBild: Für Wertpapierdienstleistungsunternehmen handelnder Anlageberater ist Anleger zum Schadensersatz verpflichtet
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Für Wertpapierdienstleistungsunternehmen handelnder Anlageberater ist Anleger zum Schadensersatz verpflichtet

Der Bundesgerichtshof hatte unlängst über eine Klage (BGH, Urt. v. 19.02.2008 – XI ZR 170/07) eines Anlegers zu entscheiden, der einen Anlageberater wegen Falschberatung auf Schadensersatz in Anspruch genommen hat. Obwohl der Anlageberatungsvertrag mit dem Wertpapierdienstleistungsunternehmen, für den der Anlageberater tätig gewesen ist, zustande gekommen ist, hält der BGH es für möglich, dass auch der Anlageberater selbst dem Anleger zum Schadensersatz verpflichtet ist. Im vorliegenden Falle zeichnete der Anleger nicht börsennotierte Aktien …
28.04.2008
Bild: Bank haftet für fehlerhaft kalkulierte MietpoolausschüttungenBild: Bank haftet für fehlerhaft kalkulierte Mietpoolausschüttungen
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Bank haftet für fehlerhaft kalkulierte Mietpoolausschüttungen

Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat mit Urteil vom 09.04.2008 (Az.: 4 U 204/06) eine Bausparkasse sowie eine Bank gemeinsam u.a. zur Zahlung von Schadensersatz an zwei Anleger verurteilt. Die beiden Anleger hatten eine Eigentumswohnung mittels eines durch die beklagte Bank gewährtes Darlehen erworben. Dieses wiederum sollte durch zwei ebenfalls im Zuge des Immobilienerwerbs abgeschlossene Bausparverträge abgelöst werden. Gleichzeitig traten sie einem Mietpool bei, aus welchem sie planmäßig Ausschüttungen aus den vereinnahmten Mieten er…
11.04.2008
Bild: Bank haftet auf Schadensersatz wegen fehlerhaftem Prospekt bei Finanzierung eines ImmobilienfondsanteilsBild: Bank haftet auf Schadensersatz wegen fehlerhaftem Prospekt bei Finanzierung eines Immobilienfondsanteils
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Bank haftet auf Schadensersatz wegen fehlerhaftem Prospekt bei Finanzierung eines Immobilienfondsanteils

Das OLG Brandenburg hat in einer aktuellen Entscheidung (OLG Brandenburg, Urt. v. 19.03.2008 – 3 U 173/06) die Pflicht einer Bank zum Schadensersatz gegenüber zwei Anlegern bejaht, die sich an einem Immobilienfonds beteiligt und den Erwerb mit einem Bankdarlehen finanziert hatten. Die beiden Anleger hatte sich im Jahre 1996 anlässlich eines Besuchs eines Anlagevermittlers in deren Wohnung zur Beteiligung an einem Immobilienfonds entschlossen, der ihnen als Anlageform mit steuersparender Wirkung zum Zwecke der Altersvorsorge vorgestellt worde…
09.04.2008
Bild: Kick-Back-Zahlungen zukünftig gesetzlich ausgeschlossen?Bild: Kick-Back-Zahlungen zukünftig gesetzlich ausgeschlossen?
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Kick-Back-Zahlungen zukünftig gesetzlich ausgeschlossen?

In den vergangenen Jahren haben Vereinbarungen über Innenprovisionen, sog. Kick-Back-Zahlungen, bei Wertpapiergeschäften für Aufsehen gesorgt und zahlreiche Gerichte beschäftigt. Unter anderem hatte sich auch der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung (BGH, Urt. v. 19.12.2006 – XI ZR 56/05) mit der Frage zu befassen, inwieweit eine Aufklärung des Anlegers über derartige Kick-Backs zu erfolgen hat. Der BGH gelangte in seiner damaligen Entscheidung zu dem Ergebnis, dass eine anlageberatende Bank den Anleger über die Tatsache sowie die Höhe von…
05.04.2008
Bild: Auch erfahrene Anleger mit chancenorientierter Anlagestrategie sind über Risiken einer Anlage aufzuklärenBild: Auch erfahrene Anleger mit chancenorientierter Anlagestrategie sind über Risiken einer Anlage aufzuklären
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Auch erfahrene Anleger mit chancenorientierter Anlagestrategie sind über Risiken einer Anlage aufzuklären

Der Bundesgerichtshof hat mit einer am 03.04.2008 veröffentlichten Entscheidung (BGH, Urt. v. 06.03.2008 – III ZR 298/05) klargestellt, dass auch Anleger, die bereits Erfahrungen in Anlagefragen gesammelt haben, einen Anspruch auf eine zutreffende Aufklärung über Risiken einer ihnen bislang unbekannten Anlageform haben. Werden sie anlässlich der Anlageberatung nicht zutreffend und vollständig über die Risiken der angebotenen Kapitalanlage aufgeklärt, so können sie von dem Anlageberater wegen Schlechterfüllung des Anlageberatungsvertrages Scha…
03.04.2008
Bild: Emissionsprospekt muss den Anleger zutreffend und umfassend über die Kapitalanlage aufklärenBild: Emissionsprospekt muss den Anleger zutreffend und umfassend über die Kapitalanlage aufklären
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Emissionsprospekt muss den Anleger zutreffend und umfassend über die Kapitalanlage aufklären

Für Anleger, die vor der Entscheidung stehen, einen Anteil an einem Immobilienfonds, eine atypisch stille Beteiligung oder andere Fondsanlagen zu zeichnen, ist der Emissionsprospekt regelmäßig die einzige Möglichkeit neben den mündlichen Aussagen eines Anlagevermittlers oder Anlageberaters, sich über die Kapitalanlage zu informieren. Aus diesem Grunde muss der Emissionsprospekt den Anleger zutreffend und vollständig über die Chancen und Risiken der jeweiligen Anlageform, der konkreten Anlage sowie über alle Umstände, die für seine Entscheidu…
25.03.2008
Bild: Schadensersatz wegen unterbliebener Widerrufsbelehrung bei sog. Schrottimmobilien möglichBild: Schadensersatz wegen unterbliebener Widerrufsbelehrung bei sog. Schrottimmobilien möglich
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Schadensersatz wegen unterbliebener Widerrufsbelehrung bei sog. Schrottimmobilien möglich

Der Bundesgerichtshof hat in einer viel beachteten Entscheidung am 26.02.2008 (Urt. v. 26.02.2008 – XI ZR 74/06) klargestellt, dass Erwerber sog. Schrottimmobilien Schadensersatz aufgrund einer unterbliebenen Widerrufsbelehrung nach dem Haustürwiderrufsgesetz von der die Immobilie finanzierenden Bank verlangen können. Der BGH macht einen solchen Anspruch allerdings von zwei Voraussetzungen abhängig. Zum einen muss die finanzierende Bank an der unterbliebenen Widerrufsbelehrung, welche eine Verletzung einer vorvertraglichen Pflicht darstellt,…
29.02.2008
Bild: Unzureichender Hinweis auf Mietausfallrisiko bei Mietpool -Käufer einer Eigentumswohnung erhält SchadensersatzBild: Unzureichender Hinweis auf Mietausfallrisiko bei Mietpool -Käufer einer Eigentumswohnung erhält Schadensersatz
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Unzureichender Hinweis auf Mietausfallrisiko bei Mietpool -Käufer einer Eigentumswohnung erhält Schadensersatz

Mit Urteil vom 30.11.2007 (BGH, Urt. v. 30.11.2007 – V ZR 284/06) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Käufer einer Eigentums-wohnung, der im Zuge des Erwerbs der Immobilie einem Mietpool beitritt, die Rückabwicklung des Kaufvertrags sowie weiteren Schadensersatz verlangen kann, wenn er bei der Anlageberatung nicht darauf hingewiesen worden ist, dass in den ihm vorgelegten Berechnungen der zu erwartenden Mieterträge kein angemessenes Mietausfallrisiko einkalkuliert worden ist. In dem zu entscheidenden Fall hat ein Ehepaar eine Eige…
27.02.2008
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