Seit 2003 hilft die Sternenbrücke Kindern und Jugendlichen (und mit der Eröffnung des Anbaus auch jungen Erwachsenen bis zu einem Alter von 27 Jahren) mit begrenzter Lebenserwartung ein würdevolles Leben bis zu ihrem Tod führen zu können. Auf dem oft über viele Jahre dauernden Leidensweg können die Familien an 28 Tagen im Jahr im Kinderhospiz aufgenommen werden, um für den weiteren schweren Weg Kraft zu schöpfen und Erholung zu finden. (Kinder-) Krankenschwestern und –pfleger, Schmerztherapeuten, Sozialpädagogen, Trauerbegleiter, Familientherapeuten und Erzieher sind im Hamburger Kinderhospiz vor Ort, um die erkrankten Gäste und ihre Angehörigen zu begleiten und liebevoll zu pflegen – ihr Gefühl von Alleinsein und Isolierung zu lindern und sie somit auch seelisch und körperlich zu entlasten. Zwölf unheilbar erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können zusammen mit ihren Angehörigen zeitgleich aufgenommen werden.
Die umfassende Pflege und Begleitung einer Familie im Kinder-Hospiz Sternenbrücke kostet im Schnitt pro Tag 924,- Euro. Rund 50 Prozent werden davon von Kranken- und Pflegekassen übernommen (464,36 Euro). Weitere 50 Prozent (459,64 Euro) bleiben somit Tag für Tag ungedeckt. Die meisten unserer betroffenen Familien können diese Kosten nicht aus eigenen Mitteln tragen. Sie leben häufig unter sehr angespannten finanziellen Verhältnissen, da die Pflege des Kindes ihre beruflichen Möglichkeiten einschränkt und finanzielle Rücklagen für die jahrelange Pflege des Kindes aufgewendet werden müssen.
Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke möchte jedoch allen Betroffenen – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – offen stehen und ist somit nachhaltig auf Spenden angewiesen. Dieser jährliche Spendenbedarf beträgt zurzeit insgesamt 1,85 Millionen Euro.