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3. Hamburger Kinderpalliativtag

15.02.201011:38 UhrGesundheit & Medizin
Bild: 3. Hamburger Kinderpalliativtag
Begrüßung der über 230 TeilnehmerInnen durch Ute Nerge, Kinderhospizleitung, Prof. Dr. H. Christof. Müller-Busch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und Dr. Raymund Pothma
Begrüßung der über 230 TeilnehmerInnen durch Ute Nerge, Kinderhospizleitung, Prof. Dr. H. Christof. Müller-Busch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und Dr. Raymund Pothma

(openPR) Hamburg, 15. Februar 2010 - Neues ausprobieren und ausgetretene Pfade verlassen – dazu lud am vergangenen Samstag der 3. Hamburger Kinderpalliativtag alle in der Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen tätigen Berufsgruppen ein. Über 230 Teilnehmer aus ganz Deutschland kamen zu dieser – vom Kinder-Hospiz Sternenbrücke veranstalteten – Weiterbildung ins Atrium der HanseMerkur Versicherungsgruppe.



Neben Vorträgen, Gesprächsforen und Workshops zu pädagogischen Betrachtungsweisen, Ansätzen aus Psychologie und Kommunikation sowie komplementären Behandlungsmethoden und medizinischen Aspekten blieb viel Raum für einen intensiven Erfahrungsaustausch. „Der Hamburger Kinderpalliativtag hat mir viele neue Impulse für meinen Berufsalltag gebracht. Vor allem die Verbindung aus Theorie und Praxis fand ich sehr gelungen“ schwärmt Physiotherapeutin Rita Moser aus Hamburg. Verschiedene Herangehensweisen an das sensible Thema der

Kinderpalliativpflege zu vermitteln und dabei immer auch auf den Alltag der TeilnehmerInnen eingehen zu können, war dem Organisationsteam sehr wichtig, erzählt Ute Nerge, Leiterin des Kinder-Hospiz Sternenbrücke und weiter: „Wir sind sehr froh, dass wir wieder einmal Experten der unterschiedlichsten Disziplinen gewinnen konnten uns mit ihren Lehrangeboten dabei zu unterstützen, die Belastung, die viele in der Pflege tätige Personen empfinden, zu erkennen und ihr Raum zu geben“. So wurde in dem, von Ute Nerge geleiteten Gesprächsforum aktiv darüber diskutiert, wie Abschied und Trauer in den Pflegealltag integriert werden kann und nicht zuletzt auch, ob man als Profi überhaupt trauern darf. Was man in der Trauerarbeit von Kindern lernen kann, verdeutlichte der sehr ergreifende Vortrag von Professor Dr. Stein HusebØ, der eigens für den 3. Hamburger Palliativtag aus Norwegen angereist war.

Den TeilnehmerInnen gefiel das breite Themenspektrum: „Ich fand es unheimlich bereichernd über den eigenen Tellerrand zu schauen und neben aktuellen Entwicklungen in der Kinderschmerztherapie oder Möglichkeiten der Homöopathie auch etwas über so wichtige – aber leider im Alltag oft vernachlässigte – Themen wie der Burnout-Prophylaxe oder der Kommunikation in multiprofessionellen Teams zu erfahren“ sagt die Fachschwester für Pädiatrische Intensivpflege Eva Leyhausen aus Heide. Wie unterschiedlich dabei die Herangehensweisen sein können, wurde in der von Annika de Buhr moderierten Podiumsdiskussion „Darf ich vielleicht sterben, wann ich will?!“ deutlich. Verschiedene Positionen zum Thema Therapiezielfestlegung, Patientenverfügung und Sterbebegleitung bei Kindern wurden in der Expertenrunde heftig diskutiert. Mit eher stiller Anteilnahme wurde dagegen die Rauminstallation der Bielefelder Künstlerin Luise Krolzik aufgenommen, die sich mit dem Thema „Kinder sterben, wann sie wollen“ auseinandersetzte. „Neues Lernen, in einen engen Erfahrungsaustausch gehen und dabei Menschen kennen lernen, die ganz unterschiedlich an der Palliativversorgung von Kindern beteiligt sind – dazu war diese Weiterbildung wirklich bestens geeignet“ fasst die Initiatorin und Vorsitzende des Kinderhospizdienst Ruhgebiet e.V. Birgit Schyboll den 3. Hamburger Kinderpalliativtag zusammen.

Der vom Kinder-Hospiz Sternenbrücke bereits zum dritten Mal ausgerichtete Kinderpalliativtag wurde ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung zahlreicher Unternehmen – und die HanseMerkur Versicherungsgruppe hat erneut ihr Atrium kostenlos zur Verfügung gestellt.

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