Der Deutsche Ärztinnenbund e.V. (DÄB), von dem es über 30 bundesweit organisierte regionale Gruppen gibt, ist ein Netzwerk von Ärztinnen aller Fachrichtungen und Tätigkeitsfelder sowie von Zahnärztinnen und macht Lobbyarbeit für Frauengesundheit un
Der Deutsche Ärztinnenbund e.V. beglückwünscht Dr. med. Susanne Johna zur Wahl als neues „weiteres“ Vorstandsmitglied der Bundesärztekammer. Im Rahmen des heute zu Ende gegangenen 119. Deutschen Ärztetages in Hamburg hat sich die Fachärztin für Innere Medizin gegen die niedergelassene Allgemeinmedizinerin Monika Buchalik durchgesetzt.
Dr. med. Christiane Groß M.A., Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes stellt fest: „Es freut uns außerordentlich, dass bei dieser Wahl zwei starke Frauen aus den Reihen des DÄB angetreten sind. Frau Dr. med.…
Die Delegierten der Ärztekammer Niedersachsen haben Dr. med. Martina Wenker in ihrem Amt als Kammerpräsidentin in Niedersachen bestätigt. Die 57-jährige Lungenfachärztin ist zugleich Vizepräsidentin der Bundesärztekammer. Bei der Wahl zur Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachen erhielt Marion Charlotte Renneberg die meisten Stimmen.
Dr. med. Christiane Groß, M.A.: „Der Deutsche Ärztinnenbund begrüßt es außerordentlich, dass die beiden DÄB-Kolleginnen die Kammer in Niedersachsen leiten. Als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes biete…
Junge Ärztinnen sind die Zukunft der Medizin in den Kliniken, doch Belastung und Zeitdruck vertreiben sie aus dem Beruf. Nach einer repräsentativen Umfrage des Marburger Bundes wird zum Beispiel aus Bayern berichtet, dass 47 Prozent der Klinikärztinnen erwägen, ihre aktuelle Tätigkeit aufzugeben. 59 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte fühlen sich psychisch belastet und 70 Prozent sagen, dass die Gestaltung der Arbeitszeiten ihre Gesundheit beeinträchtigt. Fälle von Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheiten wie Burnout werden häufiger.
91 Pr…
Der Deutsche Ärztinnenbund e.V. (DÄB) begrüßt die Vorschläge eines Gesetzes zur Förderung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern von Bundesministerin Manuela Schwesig und die darin enthaltene Umsetzung der Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag.
„Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist ein Gebot von Vernunft und Chancengleichheit– und muss auch für Ärztinnen im Gesundheitswesen gelten“ sagt Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, und fährt fort: „Die bestehenden Lohndifferenzen sind au…
Der Deutsche Ärztinnenbund e.V. (DÄB) begrüßt die Vorschläge eines Gesetzes zur Förderung der Entgeltgleichheit von Frauen und Männern von Bundesministerin Manuela Schwesig und die darin enthaltene Umsetzung der Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag.
„Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit ist ein Gebot von Vernunft und Chancengleichheit– und muss auch für Ärztinnen im Gesundheitswesen gelten“ sagt Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Vizepräsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, und fährt fort: „Die bestehenden Lohndifferenzen sind au…
Ende 2015 gibt es mit dem Freihandelsabkommen TTIP kein Zurück mehr, denn eine Vereinbarung, kann nur einstimmig von allen EU-Staaten wieder abgeschafft werden. Der DÄB fordert daher von der Bundesregierung, die Auswirkungen des Transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf das deutsche Gesundheitswesen umgehend verständlich und transparent darzustellen sowie die Geschlechterperspektive bei allen TTIP-Verhandlungen offen zu legen.
Das geplante Abkommen soll die weltweit größte Freihandelszone schaffen. Dazu sollen Produkt- und Arbeitssta…
Am vergangenen Wochenende ging der 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) unter dem Motto „Wir mischen uns ein“ im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf erfolgreich zu Ende. Unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Frauen und Jugend (BMFSFJ), wurden beim 34. Kongress erneut aktuelle Themen aus der Berufs- und Gesundheitspolitik aufgegriffen, die eine nach Geschlecht differenzierende Medizin im Blick haben.
Dazu zählten Themen wie das Social Freezing, die Priorisierung, das Mammographie-Scree…
Die gemeinsame PID-Ethikkommission der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen zur Durchführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) hat sich am 15. Juli 2015 konstituiert. Sie wurde gemäß Staatsvertrag bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg eingerichtet.
Dr. med. Christiane Groß, M.A., Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes: „Im Namen des DÄB möchte ich unserer Kollegin herzlich zur Wahl gratulieren. Dr. med. Gabriele du Bois ist seit vielen Jahren im Ethikausschuss des Deutschen Ärztinnenb…
Bei der Vorstandssitzung des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) wurde am vergangenen Wochenende Dr. med. Barbara Schmeiser (Freiburg) als zweite Vizepräsidentin des DÄB benannt. Erste Vizepräsidentin ist Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk (Berlin).
Dr. Schmeiser (32) ist in der Weiterbildung für Neurochirurgie an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg: „Zu meinen Zielen im Rahmen der Aufgaben des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) zählt die Bereitstellung einer aktiven Netzwerkplattform, um vor allem junge Koll…
Unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) findet vom 17. bis 20. September 2015 im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf unter dem Motto „Wir mischen uns ein“ der 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. (DÄB) statt.
Für den Festvortrag „Heilerinnen, Ärztinnen – der weibliche Part der Heilkunst“ konnte Prof. Dr. med. phil. Klaus Bergdolt vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin von der Universität Köln gewonnen werden.
Dr. med. Christiane Groß, M.A. neue …
Dr. med. Regine Rapp-Engels erklärte am vergangenen Wochenende auf einer verbandsinternen Sitzung in Mainz ihren Rücktritt als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. Sie sagte dazu: „Ich habe die berufspolitischen Interessen von Ärztinnen in den vergangenen 14 Jahren als Vorstandsmitglied und insbesondere in den sechs Jahren als Präsidentin sehr intensiv und sehr gerne vertreten und dabei unter anderem wichtige Themen wie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Ärztinnen, die nach Geschlecht differenzierende Medizin und Gesundheitsver…
Dr. med. Regine Rapp-Engels erklärte am vergangenen Wochenende auf einer verbandsinternen Sitzung in Mainz ihren Rücktritt als Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes. Sie sagte dazu: „Ich habe die berufspolitischen Interessen von Ärztinnen in den vergangenen 14 Jahren als Vorstandsmitglied und insbesondere in den sechs Jahren als Präsidentin sehr intensiv und sehr gerne vertreten und dabei unter anderem wichtige Themen wie die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Ärztinnen, die nach Geschlecht differenzierende Medizin und Gesundheitsver…
Frauengesundheit ist ein Menschenrecht – weltweit. Auch in Deutschland müssen wir immer noch für den konsequenten und nachhaltigen, nach Geschlecht differenzierenden Blick streiten, um blinde Flecke in der Forschung, der Lehre und der Gesundheitsversorgung zu erhellen.
Ein wichtiger Impuls hierzu ging von der vierten Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen 1995 in Peking aus. Die dort verabschiedete Aktionsplattform war ein historischer Durchbruch für die Rechte der Frauen. Regierungen von 189 Staaten unterzeichneten die Erklärung mit der…
Wer wenig Geld hat in Deutschland, muss auf Vieles verzichten. Fatal, wenn das auch Verhütungsmittel betrifft. Studien belegen, dass Frauen ihr Verhütungsverhalten ändern, wenn sie in finanzieller Not sind: Sie weichen auf billigere und weniger sichere Verhütungsmittel aus oder verhüten überhaupt nicht und riskieren damit eine ungewollte Schwangerschaft. Der pro familia Bundesverband macht mit einer öffentlichen Bundestagspetition auf das Problem aufmerksam und fordert eine Gesetzesänderung, pro familia Berlin unterstützt ihn dabei.
Bis 2004…
Zwei Chirurginnen haben durch eine zeitgemäße Auslegung des Mutterschutzgesetzes bewiesen, dass schwangere Ärztinnen unter individuell abgesicherten Bedingungen operieren dürfen und können. Bisher war dies bei einer häufig nicht mehr zeitgemäßen und restriktiven Auslegung des Mutterschutzgesetzes nicht erlaubt.
Das Projekt „Operieren in der Schwangerschaft“ des Jungen Forums der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) hat dazu in Zusammenarbeit mit dem Perspektivforum Junge Chirurgie eine informative Website unt…
Auf Initiative des Internationalen Ärztinnenbundes haben 280 Ärztinnen in Berlin am 25.Oktober 1924 den damaligen Bund Deutscher Ärztinnen (BDÄ) gegründet. Die Ärztinnen um die Berliner Frauenärztin Hermine Heusler-Edenhuizen hatten unter anderem das Ziel, ältere Kolleginnen und vor allem auch junge Medizinerinnen zu unterstützen. Diesen Zielen ist der berufspolitisch orientierte Verband treu geblieben und hat zusätzlich zahlreiche neue Vorhaben auf den Weg gebracht.
Dr. med. Regine Rapp-Engels, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes: „He…
pro familia Berlin ist seit 1964 Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität. Pro Jahr finden in der Schöneberger Kalckreuthstraße 4 rund 5.500 Beratungen für Klientinnen und Klienten aller Altersgruppen statt. Neben persönlichen Beratungen werden rund 800 Telefonberatungen durchgeführt und rund 10.000 E-Mail-Anfragen beantwortet. Insgesamt erreicht pro familia damit jährlich etwa 30.000 Ratsuchende.
Die Vorstandsvorsitzende der pro familia Berlin, Prof. Dr. Ulrike Busch, fasst die Arbeit von pro …
Der Deutsche Ärztinnenbund korrigiert zum 117. Deutschen Ärztetag vom 27. bis 30. Mai 2014 in Düsseldorf den Mythos von der „Feminisierung“ in der Medizin, der sich beim Deutschen Ärztetag allein schon durch Augenschein widerlegen lässt. Auch wenn die Studienanfängerinnen im Fach Medizin bei 63 Prozent angelangt sind, besteht aufgrund struktureller und mentaler Barrieren nach wie vor keine berufliche Chancengleichheit.
Dr. med. Regine Rapp-Engels, Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. stellt fest: „Bei der in letzter Zeit gern besch…
Die neue Bundesregierung ist heute seit hundert Tagen im Amt. Der Deutsche Ärztinnenbund, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird, setzt sich seitdem für Chancengleichheit von Ärztinnen im Medizinberuf ein. Dr. med. Regine Rapp-Engels, Präsidentin des DÄB: „Die Ankündigungen im Koalitionsvertrag weisen in die richtige Richtung. Wir erwarten jedoch, dass die Arbeitsbedingungen von Ärztinnen, die in diesem Beruf zunehmend vertreten sind und wahrscheinlich schon bald die Mehrheit der berufstätigen Ärzteschaft stellen werden, künftig sehr viel deutl…
pro familia Berlin befürchtet eine gesundheitspolitische Fehlentscheidung bei der Pille danach. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will die rezeptfreie Vergabe der Pille danach verhindern, weil diese angeblich »in Einzelfällen schwerere Nebenwirkungen hat«. Es gelte, so Gröhe, das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und die Frauengesundheit bestmöglich zusammenzubringen.
Hierzu erklärt Prof. Ulrike Busch, Vorsitzende des pro familia Landesverbandes Berlin: „Der Minister ist über die Pille danach nicht ausreichend informiert. Sie ist sic…