Kontakt Ecovis
Ulf Hausmann
Ernst-Reuter-Platz 10, 10587 Berlin
Tel.: 030 – 310008-54, Fax: 030 – 310008-56
E-Mail: ulf.hausmann@ecovis.com www.ecovis.com
Über das Unternehmen
Über Ecovis
Ecovis ist ein Beratungsunternehmen für den Mittelstand und zählt in Deutschland zu den Top 10 der Branche. In den mehr als 120 Büros in Deutschland sowie den über 30 internationalen Partnerkanzleien arbeiten etwa 2.000 Mitarbeiter. Rund
Berlin, 25. Januar 2012 – Seit Jahresanfang sind am Ecovis-Standort Regensburg zwei Spezialistinnen für Medizinrecht tätig.
Nach München und Landshut ist Ecovis nun auch in Regensburg mit zwei weiteren versierten Rechtsanwältinnen präsent. Das Konzept, spezialisierte Rechtsberatung auch außerhalb der Großstädte anzubieten, wird damit konsequent fortgeführt.
Judith Mußelmann wechselt von einer renommierten Nürnberger Kanzlei zu Ecovis. Als Expertin für Abrechnungsfragen wird sie sich überregional vor allem mit Wirtschaftlichkeitsprüfungen, H…
Gesetzgeber und Rechtsprechung waren auch im vergangenen Jahr wieder sehr produktiv und haben für eine Fülle von Neuerungen gesorgt. Kapitalanleger, die wissen möchten, was 2012 auf sie zukommt und was es zu beachten gibt, können sich jetzt mit der Broschüre „Steueränderungen für Kapitalanleger 2012“ einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen verschaffen. Die Broschüre umfasst alle wesentlichen Gesetzesänderungen sowie Änderungen, die für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2011 zu beachten sind.
Die Änderungen betreffen u. a. zahlr…
Berlin, 14. November 2011 – Der für Vertragsarztfragen zuständige sechste
Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat am 23. März 2011 entschieden, dass eine Rückwirkung von Richtgrößen in bestimmten Fällen zulässig ist (Aktenzeichen: B 6 KA 9/10).
Die Richtgrößen nach § 84 SGB V sollen den Vertragsarzt anhalten, wirtschaftlich zu handeln, wenn er Arznei- und Heilmittel verordnet. Die Richtgrößen, die jährlich neu ab November von der Kassenärztlichen Vereinigung und den Landesverbänden der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu verhandeln si…
Berlin, 14. November 2011 – Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Beschluss vom 14. Juli 2011 (Aktenzeichen: 1 BvR 407/11) mehreren Zahnärzten sowie einer Kieferorthopädin erlaubt, unter der Bezeichnung „Zahnärztehaus“ am Markt aufzutreten. Die Berufsgerichte hatten in zwei Vorinstanzen diese Bezeichnung noch untersagt und empfindliche Bußgelder verhängt, weil der Begriff „Zahnärztehaus” irreführend und damit berufsrechtswidrig sei.
Das Verbot irreführender oder übermäßig anpreisender Werbung findet sich in allen Bundesländern in den…
Ein Vertragsarzt der gesetzlichen Krankenversicherung kann in Honorarregress genommen werden, wenn bei einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nach § 106 SGB V festgestellt wird, dass er Arzneimittel unwirtschaftlich verordnet hat. Für den Regress gilt eine vierjährige Ausschlussfrist, die an dem Tag nach dem Ende des geprüften Verordnungszeitraumes beginnt. Im vorliegenden Verfahren war die Ausschlussfrist noch nicht abgelaufen, weil nach Ansicht der Richter ihr Lauf gehemmt war.
Die Frist werde unterbrochen, so die Richter, wenn die beteiligten K…
Berlin, 31. August 2011 – Sie wachsen in atemberaubenden Tempo, sofern das Geschäftskonzept stimmt und professionell umgesetzt wird: Gründerfirmen, die Online-Shops betreiben, Online-Services oder -Spiele anbieten. Weil das Internet keine Grenzen kennt, müssen sie sich schon früh um ausländische Kunden kümmern. Vor allem Österreich und die Schweiz sind ohne Sprachbarrieren nur einen Mausklick entfernt. „Die rasante Expansion und die rasche Internationalisierung bringen aber auch administrative Probleme mit sich, die Internet-Gründer anfangs o…
Ältere Praxis- und Gesellschaftsverträge enthalten meist Schiedsklauseln und sogar ganze Schiedsvereinbarungen. Wie aber bei aufkommenden Streitigkeiten unter den Partnern konkret verfahren werden soll, darüber wird im Gründungselan wenig gesprochen. Dass es einmal auf diese Regeln zur Konfliktlösung ankommen wird, das kann sich kaum einer vorstellen. Man ist ja gerade froh, dass man das gemeinsame Unternehmen überhaupt auf die Beine gestellt hat. Wenn der Streit erst mal da ist, sei ohnehin alles verloren.
Das Problem zu verdrängen ist jedo…
Im Mai 2011 hat das Bundessozialgericht entschieden, dass ein Arzt sich während der Notfalldienstzeiten in der zentralen Notfalldienstpraxis aufzuhalten hat (Az.: B 6 KA 23/10 R). Er darf die Praxisräume nicht einmal zum Essen verlassen.
Ausgangspunkt für das Verfahren war die Klage eines Arztes, der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) einen disziplinarischen Verweis erteilt bekam, weil er sein Essen während des Notfalldienstes außerhalb der Notfallpraxis einnahm. Er trug vor, dass es in den dortigen Räumlichkeiten keine geeignete Mög…
Das Bundessozialgericht (BSG) hat in mehreren ähnlich gelagerten Fällen entschieden, dass die Fallpunktzahl bei einer vorliegenden Spezialisierung erhöht und dabei zum Beispiel an die Fallpunktzahl einer anderen Facharztgruppe angeglichen werden kann.
Für eine solche Ausnahmeregelung müssen laut BSG drei Voraussetzungen erfüllt sein:
• Die Spezialisierung kommt im Leistungsangebot der Praxis zum Ausdruck,
• die Praxisausrichtung weicht von der Typik der jeweiligen Arztgruppe ab und
• dies hat messbaren Einfluss auf den Anteil der im Spezia…
In einem aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt, dass auch bei zahnprothetischen Behandlungen grundsätzlich ein Anspruch auf Rückzahlung des Honorars bestehen kann.
Gerade bei zahnprothetischen Maßnahmen kommt es immer wieder vor, dass der Patient mit dem Verlauf bzw. Ergebnis der Behandlung unzufrieden ist und das zahnärztliche Honorar zurückfordern will. Ein solcher Fall beschäftigte nun auch den BGH, der darüber zu entscheiden hatte, inwieweit der Vergütungsanspruch des Zahnarztes bei einer Kündigung des Behandlungs…
Berlin, 24. Juni 2011 – Bei der Jagd nach höheren Steuereinnahmen geht es nicht nur um strittige Beträge von einigen 10.000 Euro oder mehr. Immer häufiger nehmen die Betriebsprüfer der Finanzämter auch kleinere Posten genau unter die Lupe – bei den Betriebsausgaben von selbstständigen Unternehmern und Freiberuflern insbesondere die Kraftstoffkosten für den oder die Firmenwagen. Auch Taxiunternehmer stehen unter verschärfter Beobachtung. Gegen ungerechtfertigte Steuernachforderungen gibt es nur ein Mittel: eine ordnungsgemäße, detailliert bele…
Berlin, 8.6.2011 - Nach einem noch nicht rechtskräftigen Beschluss des Bundesfinanzhofes (BFH) können Praxisnachfolger Aufwendungen für den immateriellen Praxiswert vollständig steuerlich abschreiben.
Eine Aufteilung des für den immateriellen Praxiswert gezahlten Kaufpreises in einen nicht abschreibungsfähigen Teilbetrag für den Vertragsarztsitz und den abschreibungsfähigen Restbetrag für den übrigen immateriellen Praxiswert sei nicht vorzunehmen, entschied der BFH. Dies gelte zumindest, wenn eine vollständige Praxis verkauft werde.
Ausdr…
Berlin, 10. Juni 2011 - Auf den ersten Blick ist die Besteuerung grenzüberschreitender Warenlieferungen innerhalb der EU ganz einfach geregelt. Kompliziert wird es jedoch bei so genannten Reihengeschäften.
Grundsätzlich gilt für innergemeinschaftliche Warenlieferungen: Wenn ein deutscher Händler oder Hersteller Waren an ein Unternehmen in einem anderen EU-Staat liefert, muss dieses dort die Umsatzsteuer anmelden – entsprechend ist der Lieferant in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit.
Für Reihengeschäfte gelten spezielle Regelungen. E…
Berlin, 10. Juni 2011 - Bei Dienstleistungen an einen Abnehmer in einem anderen EU-Land können ungeahnte Umsatzsteuerprobleme auftreten. Zum besseren Verständnis geben wir zunächst die Grundprinzipien wieder, von denen dabei abgewichen wird.
Auf den ersten Blick lässt sich die Frage, wer bei innergemeinschaftlichen Lieferungen sonstiger Leistungen (wie der steuerrechtliche Fachausdruck lautet) wo Umsatzsteuer zahlen muss, recht einfach beantworten:
Dienstleistungen, wie zum Beispiel Beratung oder Werbung, die ein Unternehmer gegenüber ein…
Berlin, 10.6.2011 - Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 11. Mai 2011 (Aktenzeichen: B 6 KA 2/10 R) eine Abrechnungsbestimmung der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen für rechtswidrig erklärt, nach der Ordinationsleistungen in allen Behandlungsfällen eines Arztes in der Fachrichtung abzurechnen sind, für die er seine Abrechnungsnummer zugewiesen bekommen hat.
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hatte die Leistungen einer Augenärztin, die zugleich als Fachärztin für Neurologie zugelassen ist, auch dann nach ihrem Tätigkeitsschwer…
Berlin, 9.6.2011 - Ist ein niedergelassener Vertragsarzt bei der Behandlung gesetzlich Versicherter Amtsträger im Sinne des Strafgesetzbuchs?
Diese Grundsatzfrage hat der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs mit Beschluss vom 5. Mai 2011 dem Großen Strafsenat zur Entscheidung vorgelegt. Wird die Frage bejaht, kann insbesondere im Bereich des Pharma- und Medizinprodukte-Marketings dem mit materiellen Vorteilen umworbenen Vertragsarzt die strafrechtliche Verfolgung wegen Vorteilsnahme oder gar Bestechlichkeit drohen – und dem Unternehmen wegen…
An Ärzte werden vielfach Kooperationsideen von anderen medizinischen Leistungserbringern, Pharmaunternehmen und sogar Versicherungsunternehmen herangetragen.
Zum Teil ist das Ziel ein gegenseitiges Empfehlungsmarketing ohne unmittelbare finanzielle Anreize jeglicher Art. Oft wird dem Arzt aber auch eine Gegenleistung gewährt, sei es eine vom Arzneimittelhersteller gesponserte „Fortbildungsreise“, die Kaffeemaschine als Weihnachtsgeschenk des benachbarten Apothekers oder sogar die Beteiligung des Arztes am Unternehmen des Kooperationspartners…
Berlin, 8. Juni 2011 – Wenn es um die Erhöhung der Steuereinnahmen geht, können die Betriebsprüfer der Finanzämter sehr erfinderisch sein. Böse Überraschungen – in Form bedrohlicher Steuernachzahlungen – können Bäckereien oder Metzgereien erleben, wenn Prüfer höhere Umsatzanteile für Verzehr in den Filialen annehmen, die mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 statt sieben Prozent zu versteuern sind. „Allerdings schießen die Betriebsprüfer teilweise über das Ziel hinaus, indem sie sich nicht an die geltenden Verfahrensregeln halten“, weiß Ec…
Berlin, 7.6.2011 – Die Facharztanerkennung führte bislang dazu, dass der Arzt bei der Ausübung der medizinischen Tätigkeit auf sein jeweiliges Fachgebiet beschränkt war. Aus diesem Grundsatz resultierten zahlreiche Streitigkeiten im Grenzbereich verschiedener Facharztgebiete darüber, wer welche Leistungen erbringen und damit auch abrechnen darf.
Hintergrund sind die Regelungen in den Berufs- und Weiterbildungsordnungen der jeweiligen Kammerbezirke, die den Ärzten vorgeben, nur innerhalb ihres Fachgebietes ärztlich tätig zu werden und fachfr…
Berlin, 24. Mai 2011 – Auf seinem internationalen Expansionskurs hat Ecovis einen neuen Meilenstein erreicht: Jetzt ist das Beratungsunternehmen für den Mittelstand auch im Wirtschafts- und Finanzzentrum Singapur – dem Tor zu den südostasiatischen Tigerstaaten wie Indonesien, Thailand, Malaysia und Vietnam – mit einem starken Partner für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung vertreten. Die rasch wachsende Kanzlei wurde 2004 von Jason Chen und Kuan Cheng Tuck gegründet, die beide über jahrelange Erfahrung bei internationalen Topunternehmen der…