openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Private Equity & digitale Transformation

Bild: Private Equity & digitale Transformation
©Fotolia: Digitale Transformation
©Fotolia: Digitale Transformation

(openPR) Fragen, die sich dem Management der Private Equity Gesellschaften bezogen auf ihre Beteiligungsunternehmen stellen?

1. Welche Unternehmen im Portfolio haben generell welchen Anpassungsbedarf?

2. Wie ist der aktuelle Zustand bezüglich Leistungskultur im Fokus der digitalen Transformation in den einzelnen Beteiligungsunternehmen?



3. Wie fit sind Geschäftsführung und zumindest die erste Führungsebene für die neuen Herausforderungen?

4. Fordert die derzeitige Organisationsform zur Agilität auf allen Ebenen heraus?

Private Equity Gesellschaften (PEG) sind aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Sie haben eine etablierte Form des Beteiligungskapitals außerhalb von geregelten Märkten geschaffen. Jede PEG ist bestrebt, aus Unternehmen ihres Portfolios mehr zu machen. Die Frage des WIE muss im Zeitalter der digitalen Transformation neu gestellt werden.

Strategie und Strategieumsetzung, Prozesse und die Organisation auf den Prüfstand zu stellen ist ein Ansatz, der für die Zukunft bei weitem nicht mehr reicht. Eine strikte Trennung zwischen menschlicher Verantwortung und maschinellem Funktionieren wird in den Fokus rücken müssen. Schnell wird Betriebswirtschaftslehre zur Betriebswirtschaftsleere, wenn man die Zeichen der Zeit zu spät erkennt. Computer, Roboter, Cobots sind die besseren Manager, weil sie zahlreiche Aufgaben des Managements schneller, präziser, fehlerfreier und damit wirtschaftlicher lösen werden.
Unternehmen ganz ohne Manager?

Das nicht unbedingt. Aber der typische Manager von heute hat keine Zukunft. Er wird vom Leader verdrängt, weil nur der Leader versteht, wie eine das Unternehmen durchströmende Leistungskultur zu entfachen ist, mit der die Anzahl der Bestleister steigt und die Ergebnisse der Spitzenleister noch eindrucksvoller sind. Weder das Ablegen der Krawatte oder das Tragen der Jeans, noch das generelle Einführen des Du schafft eine Leistungskultur, wie sie die digitale Transformation fordert. Der maschinellen Neuaufstellung muss eine personale Neuausrichtung vorausgehen. Maschinen übernehmen keine Verantwortung. Menschen sind nicht programmierbar. Es liegt in der Verantwortung des Unternehmenslenkers, Management und Leadership neu zu ordnen. Management (Sach- und Routineaufgaben) wird zu großen Teilen maschinell erledigt werden können. Leadership in keinem Fall. Dazu sind Führungspersönlichkeiten gefragt, die die menschliche erfolgsrelevante Seite der technischen Revolution formen und begleiten, sich für Mitarbeiter interessieren, deren Potenziale und Motive ebenso erkennen wie nutzen, Teams inspirieren, Change-Prozesse koordinieren, coachen. Führungsverantwortliche, die das nicht verstehen wollen, werden schnell zum größten Feind ihrer selbst. Deshalb wird es mehr Veränderungen im Bewusstsein der Menschen auf allen Ebenen der Organisation geben müssen als in den Prozessen.

Traditionelle Manager stützen sich zahlenaffin gern auf ihre hohe Sach- und Methodenkompetenz. Das mag zurzeit noch passen, doch schon bald nicht mehr. Management ist Arbeit an und in der Organisation. Computer, Roboter und Cobots sind die Manager der Zukunft, die den Leader von allem freistellen, das ihn von seiner Führungsaufgabe ablenken könnte. Der sensitive, situationsangespasste Leader verfügt dagegen über eine ausgeprägte Persönlichkeits- und Sozialkompetenz. Das macht ihn in der digitalen Welt überlebensfähig. Er weiß, wie man Menschen mit ihrer Motivation auf Basis ihrer Potenziale so erreicht und steuert, dass sie ihr Bestes geben, ähnlich wie es sich in Ausübung von deren Hobbies beobachten lässt. Leadership ist Arbeit an und mit Menschen. Dazu muss man viel von der Gefühlswelt, der Motive und verborgenen Potenzialen im Menschen verstehen, wenn man an der Schraube der Leistungsoptimierung drehen will. Leadership heißt, dafür zu sorgen, dass andere erfolgreich werden oder erfolgreich bleiben. Das ist dem typischen Manager so fremd wie dem Adler die Unterwasserwelt.

Konsequente Arbeit an den Werten und der Kultur eines Unternehmens war zu keinem Zeitpunkt wichtiger als heute mit Blick auf die rasant auf uns zukommenden Herausforderungen der Zukunft. Unternehmenssteuerung in einer digitalen Welt sieht so aus: Mehr Leistung aus Kultur schaffen, die Besten identifizieren, Vertrauen herstellen, die Gruppendynamik der Teams lesen lernen, Verantwortungsbewusstsein im ganzen Unternehmen ausbreiten.
Jede PEG muss dafür sorgen, dass ihre Portfoliounternehmen der Zeit voraus gehen

Der Mittelstand ist Großkonzernen in Punkto Wendigkeit überlegen. Die Organisation ist überschaubarer, die Entscheidungswege sind kürzer wenn man sich von schwer zu durchschauenden Organisationsstrukturen (zum Beispiel der Matrix) löst und sie durch ein zukunftsweisendes Organisationssystem (zum Beispiel die Fluide Organisation) ersetzt. Darin wird Ergebnisorientierung wichtiger als Ablauforientierung, Ziele werden eng an Verantwortung gekoppelt und Prozesse werden noch transparenter und ergebnisorientierter ausgerichtet. Heute noch geläufige Organisationsstrukturen stammen aus der Zeit, als Elektronik in Unternehmen noch ein Fremdwort war und sich die Nutzung von Strom auf die Schaffung von Lichtquellen reduzierte. Wir müssen mit Blick auf die bereits begonnene technologisch und digital fortschreitende Welt der Zukunft fluide Organisationssysteme schaffen, in denen steife, auf Ablaufdenken basierende Strukturen von fließenden, auf Ergebnisdenken ausgerichteten Systemen abgelöst werden. Das ist priorisiertes Denken in neuer Reihenfolge:

1. Verantwortung,
2. Ziele,
3. Aufgaben,
4. Eliminierung von Inkonsequenz.

KPI’s zu steigern bedeutet, die weichen Faktoren (Kultur, Werte, Effektivität und Effizienz der Zusammenarbeit) zu optimieren. Das beherrschen nur wenige Organe und Manager der zweiten Ebene. Um sie dort hinzubringen, hilft zunächst ein auf Leadership und Management-Kompetenzen ausgerichtetes Audit, um festzustellen, wer wo seinen individuellen Lernbedarf hat. Das ist ein ebenso sensibler wie notwendiger Vorgang. Manager stellen gerne andere auf den Prüfstand. Wenn es um sie selbst geht, sind viele von ihnen weniger erbaut davon, ihre Fitness für zukunftsfähige Führung checken zu lassen. Deshalb kommt es auf das feinfühlige Vorgehen durch dafür umfassend ausgebildete Experten an, die Potenziale, Motive, Denkbeweglichkeit, Lernbereitschaft – und damit benötigte Handlungskompetenzen der Zukunft – herausarbeiten. Solche Analyseverfahren dürfen sich nicht daran ausrichten, wie gut sich der einzelne im Verfahren „verkaufen“ kann. Denn eloquente (Selbst-)Präsentation haben nahezu alle Manager gelernt. Sonst wären sie nicht da, wo sie sind. Es geht nicht um die Hülle. Es geht um den Inhalt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 998318
 619

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Private Equity & digitale Transformation“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von SAAMAN AG

Coaching in seiner effektivsten Form
Coaching in seiner effektivsten Form
Die Ansprüche an Coaching steigen unaufhörlich. Das kommt dem Team von SAAMAN SOLUTION sehr entgegen. Denn dort hat man Coaching auf die effektivste und effizienteste Form gebracht, die man sich derzeit vorstellen kann. In das neu entwickelte digitale PCF-Coaching sind Erfahrungen aus 30 Jahren Coaching-Anwendung eingeflossen. Die Methode ist zudem an die von SAAMAN entwickelte wertebasierte Leistungskultur angelehnt.  PCF steht für Performance Culture Focus orientiertes Vorgehen. Die Kernelemente der wertebasierten Leistungskultur lassen s…
Bild: Unternehmenskultur kann jedes Leistungsstreben vernichtenBild: Unternehmenskultur kann jedes Leistungsstreben vernichten
Unternehmenskultur kann jedes Leistungsstreben vernichten
Top-Manager beschäftigen sich lieber mit Zahlen als der Kultur ihres Unternehmens. Dabei ist Kultur Gegenwart und Zukunft. Zahlen sind nur das Fenster zur Vergangenheit. Eine Strategie, ein Change, das kann nur funktionieren, wenn man Bodenhaftung zur Unternehmenskultur hat. Der Blick in die Zukunft ist selten aus dem Spiegelbild der Vergangenheit abzuleiten. Das gilt für alle Entscheidungen und Prozesse im Unternehmen. Und doch wird es allzu häufig versucht. Die existierende Kultur des Unternehmens ist wie das pulsierende Herz im Körper. S…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Ohne Private Equity IPOs ist der Börsenplatz Deutschland bedeutungslosBild: Ohne Private Equity IPOs ist der Börsenplatz Deutschland bedeutungslos
Ohne Private Equity IPOs ist der Börsenplatz Deutschland bedeutungslos
… haben seit 2010 ihr Interesse an IPOs offensichtlich verloren - Die Performance der Neuemissionen seit 2010 war deutlich schlechter als der Gesamtmarkt - Die Performance von Private Equity IPOs gegenüber dem Gesamtmarkt war signifikant besser als die anderer Emittenten - Trend zu mehreren Lead Banken bei allen Neuemissionen - Die Bankenprovisionen sind …
Bild: Strategische Übernahmen von embeteco durch die Ignite GroupBild: Strategische Übernahmen von embeteco durch die Ignite Group
Strategische Übernahmen von embeteco durch die Ignite Group
… mit Stolz die Übernahme der embeteco GmbH & Co. KG bekannt, einem renommierten Unternehmen, das sich auf ZIM-Netzwerke und die digitale Transformation spezialisiert hat. Diese strategische Akquisition unterstreicht die Wachstumsambitionen der Ignite Group im Fördermittelsektor und erweitert das Dienstleistungsangebot für ihre Kunden.Synergien und …
Private Equity während der Finanzkrise: Deutliche Überrendite im Vergleich zu Aktieninvestments
Private Equity während der Finanzkrise: Deutliche Überrendite im Vergleich zu Aktieninvestments
„Im Auge des Sturms“ – Private Equity-Studie von Golding Capital Partners und HEC • Private Equity-Investitionen, die während der Finanzkrise gehalten wurden, erzielen eine Überrendite (Alpha) von 5,1 Prozent gegenüber vergleichbaren Aktieninvestments • Private Equity-Transaktionen aus den Jahren 2006 bis 2008 erzielen ein Alpha von 20,5 Prozent • …
Führende Köpfe für die Digitalisierung des Mittelstandes:  OMMAX gründet Advisor & Expert Network
Führende Köpfe für die Digitalisierung des Mittelstandes: OMMAX gründet Advisor & Expert Network
… geht. Zum anderen können im Rahmen des Netzwerks zusammen mit Private-Equity-Fonds ganz konkrete Projekte realisiert werden. Die Fonds haben die Notwendigkeit der Transformation des Mittelstands frühzeitig erkannt und wissen, welche Wertschöpfungspotenziale in der Digitalisierung liegen. Zusammen mit unserem Netzwerk wollen wir mit ihnen die nächsten …
Cologne Private Equity Event
Cologne Private Equity Event
Quo Vadis Private Equity? Private Equity in der Finanzmarktkrise. Chancenreiches oder riskantes Investment-Timing? Die Finanzmarktkrise hat sämtliche Anlageklasse erfasst, und zu einer hohen Verunsicherung bei Anlegern geführt. Banken und Anlageinstitute leiden zudem unter einem hohen Vertrauensverlust ihrer Anleger. Dies hat dazu geführt, dass Gelder …
Bild: Cash sichern, Führung stärken, Umsetzung durchsetzen: Marco Behnke Der Interim Manager unterstützt UnternehmenBild: Cash sichern, Führung stärken, Umsetzung durchsetzen: Marco Behnke Der Interim Manager unterstützt Unternehmen
Cash sichern, Führung stärken, Umsetzung durchsetzen: Marco Behnke Der Interim Manager unterstützt Unternehmen
Interim CFO, COO und CEO für Turnaround, Restrukturierung und Transformation im Mittelstand und in Private Equity Beteiligungen Marco Behnke Der Interim Manager™ bringt Unternehmen in kritischen Phasen zurück in die Handlungsfähigkeit Interim CFO, COO und CEO für Turnaround, Restrukturierung und Transformation im Mittelstand und in Private Equity Beteiligungen Wenn …
Bild: CSA Beteiligungsfonds: Aufschwung im Private-Equity-Sektor setzt sich fortBild: CSA Beteiligungsfonds: Aufschwung im Private-Equity-Sektor setzt sich fort
CSA Beteiligungsfonds: Aufschwung im Private-Equity-Sektor setzt sich fort
CSA Beteiligungsfonds informieren über Lage am Private-Equity-Markt Würzburg – Oktober 2010. Mehrere aktuelle Umfragen stellen eine weiterhin positive Entwicklung auf dem Private-Equity-Markt in Aussicht: Die Perspektiven der Portfoliounternehmen hellen sich zum Herbstbeginn deutlich auf und lassen erhebliche Wertsteigerungen der Private-Equity-Beteiligungen …
Bild: L-CAPITAL holt ehemalige CFO von eBay als COO Bild: L-CAPITAL holt ehemalige CFO von eBay als COO
L-CAPITAL holt ehemalige CFO von eBay als COO
… Relations in Europa, USA und Asien. Im Laufe ihrer Karriere wurde Claudia Sterrer-Pichler zu einer Expertin für Restrukturierung, Sanierung und Transformation von komplexen privaten und öffentlichen Organisationen. Mit einem Ausbildungshintergrund in Betriebswirtschaft begann sie ihre Berufslaufbahn als Steuerberaterin und Auditorin von internationalen …
Bild: Vonberg AG: Die Rolle von Private Equity im UnternehmenslebenszyklusBild: Vonberg AG: Die Rolle von Private Equity im Unternehmenslebenszyklus
Vonberg AG: Die Rolle von Private Equity im Unternehmenslebenszyklus
… -Fonds, die Unternehmen in verschiedenen Phasen ihres Lebenszyklus unterstützen. Dieser dynamische Markt spielt eine wesentliche Rolle bei der Finanzierung und Transformation von Unternehmen weltweit. DIE EXPERTEN DER VONBERG AG BELEUCHTEN DIE PHASEN DES UNTERNEHMENSLEBENSZYKLUS Der Unternehmenslebenszyklus besteht aus verschiedenen Phasen, in denen …
Bild: Private Equity richtet den Fokus auf kritische InfrastrukturBild: Private Equity richtet den Fokus auf kritische Infrastruktur
Private Equity richtet den Fokus auf kritische Infrastruktur
München, 19. Mai 2026Wie Reuters zuletzt berichtete, verändern geopolitische Spannungen, steigender Energiebedarf, digitale Transformation und neue Sicherheitsanforderungen die globalen Kapitalströme zunehmend zugunsten strategischer Infrastrukturinvestitionen. Gleichzeitig wächst der politische Druck, kritische Systeme widerstandsfähiger, unabhängiger …
Sie lesen gerade: Private Equity & digitale Transformation