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Was bringt die elektronische Gesundheitskarte?

01.09.200609:35 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Was bringt die elektronische Gesundheitskarte?

(openPR) Kostenfreies Bürgerforum informiert über die kommenden Tests in Bochum und Essen

Bochum-Essen, 31. August 2006 – Die elektronische Gesundheitskarte wird bald die heutige Krankenversicherungskarte ersetzen. Dank eines integrierten Mikrochips kann die neue Karte Daten speichern und deren elektronischen Austausch etwa zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken ermöglichen. Als Vorbereitung auf die bundesweite Einführung wird die Gesundheitskarte zunächst in Bochum und Essen erprobt werden. Eine Informationsveranstaltung am 8. September im Essener Congress Center Ost liefert Hintergrundinformationen und informiert die Bürger über die Planungen für die kommenden Monate.



Auf Initiative des Landes NRW ins Leben gerufen wurde die Testregion Bochum-Essen, eine von bundesweit acht Regionen, in denen die neue Karte in Praxistests erprobt werden soll. Eine Arbeitsgemeinschaft aus derzeit 23 Krankenkassen und Organisationen der Leistungserbringer (Ärzte, Apotheken und Krankenhäuser) bereitet in NRW die Tests vor, die mit zunächst 10.000 Bürgerinnen und Bürgern aus Bochum starten und später auf insgesamt 100.000 Versicherte in Bochum und Essen ausgeweitet werden sollen.

Doch die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte ist nicht gänzlich unumstritten: Mehr Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen erwarten die Befürworter, mehr Kosten und Aufwand befürchten die Kritiker. Einerseits müssen Datenschutz und –sicherheit gewährleistet sein, andererseits zum Beispiel lebensrettende Notfallinformationen schnell abrufbar und Daten auch einfach und unkompliziert vom Patienten selber einsehbar sein.

Einen Überblick über die aktuellen Diskussionen und Planungen gibt das kostenlose Bürgerforum, eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Telematik im Gesundheitswesen, der EWG - Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und der Messe Essen am 8. September im Congress Center Ost (direkt an der Gruga).

Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr mit Basisinformationen zur Gesundheitskarte und zur Testregion und wird am Nachmittag mit dem „Talk im Saal Ruhr“ weitergeführt. Zu Wort kommen dort unter anderem Helga Kühn-Mengel, die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Bettina Sokol, die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit in NRW und Dr. Doris Pfeiffer, derzeit Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der gematik – der für die Konzeption und Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zuständigen Organisation.

Weitere Diskussionsteilnehmer sind Rolf Buchwitz, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg in Essen, Dr. Leonhard Hansen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Dr. Frank Diener, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, und Mathias Redders, Referatsleiter im NRW-Gesundheitsministerium.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Angehörige der Gesundheitsberufe wie Arzthelferinnen oder Pflegekräfte. Fragen zur elektronischen Gesundheitskarte beantworten nicht nur die Teilnehmer der Diskussionsrunde, sondern auch Mitarbeiter der IT-Unternehmen, die ihre Lösungen und Angebote rund um das Gesundheitswesen in einer begleitenden Ausstellung im Foyer des CC Ost präsentieren.

Das Bürgerforum ist Teil des Fachkongresses IT-Trends Medizin / Health Telematics, der am 6. September startet. Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesundheitswesen diskutieren zwei Tage lang über die neuesten IT-Trends für die Medizin-Branche. Die Teilnahme am Fachkongress ist kostenpflichtig, eine Registrierung ist an der Tageskasse möglich.

Das vollständige Programm des Bürgerforums steht als Download unter www.ztg-nrw.de oder www.it-trends-medizin.de bereit.

Informationen zur Testregion Bochum-Essen unter www.eGesundheit.nrw.de

Hintergrundformationen und Bildmaterial zur elektronischen Gesundheitskarte unter www.die-gesundheitskarte.de

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