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Gesundheitskarte - Schlechtes Projektmanagement verschwendet Beitrags- und Steuergelder

09.09.200811:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Statement von Dr. Michael Streng, Geschäftsführer der parameta Projektberatung GmbH & Co. KG zum gestrandeten Projekt „Gesundheitskarte“, die jetzt in Nordrhein-Westfalen eingeführt wird.

Erding, 09.09.2008. Dr. Michael Streng, Geschäftsführer der herstellerunabhängigen parameta Projektberatung GmbH & Co. KG kommentiert das Projekt „Gesundheitskarte" aus Sicht des Projektmanagements: „Wenn Projekte aus dem Ruder laufen, liegt es selten ausschließlich an der eingesetzten Technik, den beteiligten Personen oder den (widrigen) äußeren Umständen. Meiner Erfahrung nach hapert es vor allem am Projektmanagement. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Gesundheitskarte, die in diesen Tagen in Nordrhein-Westfalen eingeführt wird. Die Gesundheitskarte startet nun mit mehr als zwei Jahren Verspätung sowie auch als deutlich abgespeckten Version - sie hat weit weniger Funktionen, als das Gesundheitsministerium den Versicherten versprochen hatte. Ähnlich wie schon bei der LKW-Maut oder dem maschinenlesbaren Personalausweis sind solche Projekte stets von einer unglaublichen Verschwendung von Steuergeldern begleitet.



Nur äußerst selten läuft ein Projekt von A bis Z völlig ‚rund'. Jedoch stützt sich ein professionelles Projektmanagement, wie es in der freien Wirtschaft täglich betrieben wird, auf bewährte, erprobte Methoden. Diese führen ein Projekt trotz auftauchender Hürden pünktlich zur gewünschten Deadline zum Erfolg. Um dies zu gewährleisten, ist umfangreiches Projektmanagementwissen notwendig, welches bei vielen Fachleuten, die zum Projektleiter ernannt werden, naturgemäß nicht vorhanden ist. Dies stellt erfahrungsgemäß jedoch kein Problem dar, wenn dem technisch kompetenten Projektleiter ein versierter Coach zur Seite gestellt wird oder ihm eine Projektbüro Rückendeckung und entsprechenden Support gibt.

Wo genau ein Projekt steht, lässt sich zu jedem Zeitpunkt mit einer Projekt-Anamnese einfach und gezielt herausfinden. So können gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet werden, um das Projekt erfolgreich weiterzuführen und fristgerecht zum Abschluss zu bringen. Alternativ ist auch eine Organisationsanamnese interessant, um Stärken und Schwächen aufzuzeigen und anschließend gezielt zu beheben. Bei Projekten, die wie die Gesundheitskarte auf Bundesebene vorangetrieben werden, erwartet der Steuerzahler eine kompetente und kostenorientierte Durchführung. Dass es beim Projekt Gesundheitskarte kein professionelles Projektmanagement gab, ist offensichtlich. Die Frage bleibt offen: Man hat doch schon vor zwei Jahren gemerkt, dass die ursprünglichen Projektziele weder zeitlich noch inhaltlich erreicht sind. Warum wurde nicht reagiert und ein weiteres Scheitern auf Raten verhindert?"

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