(openPR) Bochum, 10. Dezember 2010 – Die Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen bietet zahlreiche Ansatzpunkte für Cross-Cluster-Initiativen, die mit Blick auf branchenübergreifenden Innovationen gestärkt werden können. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Forschung und anderen Landesclustern hat das Clustermanagement IKT.NRW die Veranstaltungsreihe „smart NRW“ auf den Weg gebracht, in deren Rahmen die Potenziale smarter Technologien in verschiedenen Anwenderbranchen wie Energie, Gesundheit, Logistik und Produktion erörtert werden.
Am 1. September 2010 fand in Dortmund die zweite Veranstaltung innerhalb der Reihe „smart NRW“ statt. Der Fokus lag dabei auf den sogenannten smarten IKT-Lösungen für das Gesundheitswesen. Mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über Einsatzmöglichkeiten und Potenziale moderner Informations- und Kommunikationstechnologien im Gesundheitswesen und diskutierten anschließend die Frage, welche Erwartungen eine nutzerorientierte Gesundheitswirtschaft an die IKT hat.
Gleichzeitig stellte die Veranstaltung den Auftakt einer neuen Cross-Innovation-Initiative der Landescluster IKT.NRW und Gesundheitswirtschaft.NRW sowie der ZTG GmbH mit der Koordinierungsstelle Telemedizin für das Clustermanagement Gesundheitswirtschaft.NRW dar. Unter dem Motto „SMART Gesundheit“ sollen künftig speziell telemedizinische und telematische Lösungen fokussiert werden. Die unterschiedlichen Akteure der jeweiligen Partner sollen dabei einerseits sektorenübergreifend über wesentliche Entwicklungen informiert und andererseits netzwerkübergreifend zusammengebracht werden.
Anfang 2011 ist mit einem Workshop zum Thema „Telemedizinische Versorgung im häuslichen Umfeld“ eine erste regionsübergreifende Veranstaltung geplant. Referentinnen und Referenten aus den sechs NRW-Gesundheitsregionen sollen dabei stellvertretend für die Gesundheitswirtschaft über Lösungen, Best-Practise-Anwendungen und Innovationen berichten. Darüber hinaus wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Gelegenheit geboten, sich in Diskussions- oder Gesprächsgruppen intensiv auszutauschen und mögliche Synergiepotenziale zu identifizieren.
Im Folgenden eine kurze Vorstellung der Kooperationspartner:
Das Cluster IKT.NRW ist Teil der im Jahr 2007 beschlossenen Clusterstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Es entwickelt vorhandene Stärken im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien in Nordrhein-Westfalen weiter und identifiziert und nutzt die Chancen innovativer Entwicklungstrends. Zur Zielgruppe dieser Reihe gehören nicht nur Akteure aus dem IKT-Umfeld, sondern auch aus den Anwenderbranchen sowie aus der Politik und Wissenschaft.
Das Cluster Gesundheitswirtschaft.NRW verknüpft die Clusterentwicklung in den sechs NRW-Gesundheitsregionen Aachen, Köln/Bonn, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Metropole Ruhr mit der Clusterentwicklung in den Zukunftsfeldern der Gesundheitswirtschaft, wie etwa Medizintechnik, Krankenhaus der Zukunft oder Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation. Schwerpunkte sind der Ausbau und die Stärkung der Vernetzung der lokalen und regionalen Gesundheitsakteure als Innovationsmotoren für die Branche.
Die ZTG Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen GmbH ist als neutrales Kompetenzzentrum für Gesundheitstelematik Partner des Gesundheitscampus NRW. Als Public Private Partnership verfolgt sie das Ziel, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ins Gesundheitswesen einzuführen und zum flächendeckenden Einsatz zu bringen, um die Qualität der Behandlung bei begrenzten Ressourcen zu sichern und die Transparenz zu fördern.
Infolge einer Kooperation zwischen dem Cluster Gesundheitswirtschaft.NRW und der ZTG GmbH entstand das Projekt Koordinierungsstelle Telemedizin für das Clustermanagement.NRW (gefördert durch Med in.NRW). Im Rahmen dessen wird für jede der sechs NRW-Gesundheitsregionen eine spezifische Bedarfsanalyse angefertigt, in der Potenziale und Grenzen telemedizinischer Dienstleistungen dargestellt und für die Region analysiert werden. Hieraus werden in einem anschließenden Schritt Entwicklungs- und Handlungsperspektiven für die jeweiligen Regionen abgeleitet.










