(openPR) Das Internet hat seine technoide Sprödigkeit verloren und mutiert zum Schlüsselmedium der Zukunft. Hinter der Nutzung von Weblogs, Social Software, RSS und Podcasting verbirgt sich ein grundsätzlicher gesellschaftlicher Wandel, der auch unser „analoges“, reales Leben prägen wird. Marketing und Kundenansprache müssen entsprechend auf die sozio-technologischen und soziokulturellen Innovationen abgestimmt werden. Wie, das verrät das neue Trenddossier aus dem Zukunftsinstitut.
„Marketing 2.0 – Von der Masse zur Community“
von Andreas Haderlein, Zukunftsinstitut GmbH,
September 2006, 89 Seiten, Subskriptionspreis -15.9. 72,- Euro, danach 90,- Euro, ISBN 3-938284-20-X
Etablierte Medien und Marken geraten durch die rasanten Entwicklungen des WEB gehörig unter Druck. Reichweitengenerierung, Zielgruppenabdeckung und herkömmliche Mediaplanung greifen ins Leere, wenn sich der Konsumenten-Souverän in der Blogosphäre und im Cyberhood der virtuellen Buddies einrichtet. Wo früher eine große und homogene Zielgruppe stand, treffen wir heute auf eine extrem individualisierte und hochanspruchsvolle Zielperson mit Community-Bedürnis. Das Internet der 2. Generation hat seine Wirkung als sozialer Verstärker bereits unter Beweis gestellt. Es birgt jede Menge neue Qualitäten hinsichtlich Funktionalität und Nutzwert.
Trendforscher Andreas Haderlein ist überzeugt: „In den nächsten fünf Jahren wird sämtliche Werbung crossmedial vernetzt und interaktiv sein. In zehn Jahren wird es integrierte Medien- und Content-Konzerne geben. Das Internet avanciert zweifellos zum neuen Leitmedium.“
Der Autor beantwortet Fragen, wie:
- Was passiert, wenn das gesellschaftliche Betriebssystem neu konfiguriert wird?
- Welche Konsequenzen hat der digitale Aufbruch für Business, Handel und Wirtschaft?
- Wie verändern die neuen Medien-Kanäle und Internet-Applikationen die weltweiten Märkte?
- Wo liegen die Erlöspotenziale im Netz?
- Welche neuen Kommunikationstools und –plattformen lassen sich für das Marketing nutzen?
Haderlein beleuchtet wegweisende Entwicklungen und Geschäftsmodelle, die das neue Internet hervorbringt:
1. Word-of-Mouth-Marketing: Mundpropaganda im Hyper-Organismus des Internets,oder wie man „Kommunikationsviren“ zielsicher zündet;
2. Search-Marketing plus: erfolgreiches Suchmaschinen-Marketing – Wege aus der Belästigungsfalle;
3. Cyber-Präsenz: von virtuellen Produkten und Dienstleistungen und gezieltem Product Placement in Video- und Online-Spielen;
4. Ermöglichungs-Marketing: von der Einbahnstraßen-B2C-Kommunikation zum aktiven P2P-Netzwerk – als Vernetzungsdienstleister den Internet-User einbinden;
5. Geo-Marketing: der Computer als Glokalisierungsmedium – vom Web 2.0 zurück vor die eigene Haustür;
6. Corporate Blogging: konstruktives Weblog-Marketing – Authentizität und Vertrauen im konkreten öffentlichen Dialog mit dem Kunden herstellen;
7. Branded Entertainment: das Ende des Fernsehens und der Beginn einer neuen Clip- und Download-Kultur – emotionale Markenbotschaften streuen
8. Mobile Marketing: Medienkonsum im Dazwischen – Kundenbindungsmedium Handy
9. User-generated Advertising: Das Do-it-yourself des neuen Marketing – Werbung just for you.
Zehn goldene Regeln für das „Marketing 2.0“ und ein kleines „Web 2.0“-Glossar machen dieses Trenddossier auch für nicht technikaffine Leserinnen und Leser leicht verständlich und sorgen für einen hohen Nutzwert.
„Marketing 2.0“ liefert Fakten, Best-Practice und Anwendungen zur neuen (Online-)Kommunikation.









