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Zukunftsinstitut bietet Unverdauliches zum Thema Ernährung

04.12.200711:29 UhrMode, Trends, Lifestyle

(openPR) „Prot-Esstler“, „Best-Esser“, „Jekyll & Hyde-Gourmet“ und „Garfield-Gourmand“

Bonn/Kelkheim – Für Heidrun Krost ist das Maß voll. Sie kann es nicht länger ertragen, dass sich eine ganze Branche im „Gesundheitsrausch“ befindet. In der Lebensmittelzeitung lebensmittelzeitung.de kritisiert sie daher den „Gesundheitstrip“ der deutschen Händler. Auf der Anuga http://www.anuga.de war der weltumspannende Gesundheits- und Wellnesstrend schon das absolute Top-Thema. Doch den Verbraucher lasse diese ganze Masche kalt, meint die Autorin. Der Konsument habe andere Prioritäten: „Der entscheidet nach Geldbeutel und mit den Sinnen. Und wenn sich ihm jetzt auch noch auf jeder Produktverpackung das geballte schlechte Gewissen entgegenstellt, ist es mit der Lust auf Konsum am ende schnell passé.“



Krost empfiehlt, sich dem Thema Fitness etwas unverkrampfter zu nähern. Jeder habe es schließlich selbst in der Hand, ob er abends bei Chips und Bier vor dem Fernseher vegetiert oder in der Amateur-Mannschaft kicken geht. Dies habe alles nicht mit der Verantwortung der Lebensmittelbranche für die Verbraucher und gesundes Essen zu tun, noch nicht einmal mit der Verantwortung jedes einzelnen, sondern mit „Geselligkeit, Spaß und Genuss – wie das Essen eben auch“.

Unbestritten aber bleibt, dass viele Menschen in Deutschland viel zu dick sind. Das fängt schon bei den Kleinen an. „Die Leute schauen zwar gern den Köchen im Fernsehen zu. Ein Tim Mälzer geht sogar auf große Tournee und füllt die Hallen der Republik. Doch zum Selberkochen bleibt immer weniger Zeit. Häufig haben sogar relativ gut verdienende Menschen das Problem, dass sie sich nicht richtig gesund ernähren können. Oft sind sowohl die Frau als auch der Mann voll berufstätig. Eigentlich ist ja das Geld da, um gesundheitsbewusst einzukaufen. Doch in der Hektik des Arbeitsalltags bleibt dann manchmal nur die Zeit für einen hastig heruntergeschlungenen Snack oder ein kalorienhaltiges Essen in der Kantine“, sagt Ulrich Overdiek, Gründer und Inhaber von Vivamangiare Wellfood http://www.vivamangiare.de in Köln. Seiner Einschätzung nach wird die betriebliche Gesundheitsfürsorge in Zukunft immer wichtiger werden. Die Leute müssten nicht nur lebenslänglich lernen, sonder bräuchten auch Anregungen und Anreize, um fit im Job zu sein. Dass dies nicht nur ein Thema für die großen Konzerne ist, beweisen die Veranstaltung zum Beispiel des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de zum Thema betriebliche Gesundheitsfürsorge.

Für mehr Lebenslust und weniger erhobenen Zeigefinger beim Thema Ernährung spricht sich auch Anja Kirig, Mitautorin der Studie „Food Styles“ des Zukunftsinstituts http://www.zukunftsinstitut.de aus. Es finde eine Verlagerung der Konsumaufgaben statt, konstatiert sie: „Nicht mehr Geiz ist geil, sondern Genuss ist geil. Und Geld, das früher in materiellen Konsum gesteckt wurde, fließt morgen in Genuss-Objekte.“ Allerdings konterkarieren die Autorinnen der Studie ihr Anliegen durch die typischen sprachlichen Manierismen des Zukunftsinstituts. Von „Convenience 2.0“ ist dort die Rede. Es ist ja üblich geworden, hinter jedes Wort die Floskel 2.0 zu setzen. So beglückte uns Zeitgeist-Autor Adriano Sack beispielsweise mit einem Büchlein namens „Stil 2.0“. Dort geht es um die Manieren im digitalen Zeitalter.

Weiteres Wortgeklingel aus der Küche des Zukunftsinstituts sind Begriffe wie „New Fusion Food“, „Sen-satt-ion“, „Essthetik“ oder „Pleasure Food“. Zudem haben die Autorinnen Kirig und Hanni Rützler auch gleich die „Geschmacks-Avantgarde der Zukunft“ kreiert. Es gibt demnach die „Prot-Esstler“, die mit Verantwortung genießen, die „Best-Esser“, die auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen seien, den „Jekyll & Hyde-Gourmet“, der kompromisslos esse sowie den „Garfield-Gourmand“, der das esse, worauf er gerade Lust habe. Dies alles klingt so unverdaulich, dass man vom Lesen Sodbrennen bekommt.

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