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Die Matrix des Wandels - Alte Fundamente der Wirtschaft zerbröckeln

Bild: Die Matrix des Wandels - Alte Fundamente der Wirtschaft zerbröckeln

(openPR) Mega-Investitionen strömen von jetzt an in die Netzwerke erneuerbarer Energien, in das Gesundheitsmanagement und in die Bildung. Doch nach welchen Prinzipien funktionieren die Wertschöpfung, das Marketing und die Märkte NACH der Krise? Das beantwortet die Studie "Matrix des Wandels", die gerade am Zukunftsinstitut (www.zukunftsinstitut.de) erschienen ist. Die wichtigste These lautet: Die Krise ist kein Untergangszenario, sondern ein Beschleuniger für den längst überfälligen Wandel.



„Die Krise ist für uns kein Menetekel, sondern ein sinnvoller Wandlungs-Reiz. Krisen weisen immer darauf hin, dass in der realen Ökonomie ein Sprung in eine höhere Komplexitätsebene stattfindet. Diesen Übergang – der Werte, Marktstrukturen, Technologien und sozioökonomischen Prozesse gleichermaßen betrifft – beschreiben wir hier als Matrix des Wandels.“, so Co-Autor Matthias Horx.

Konsequenzen aus der Krise: Der Übergang in eine neue Markt- und Gesellschaftsstruktur
Das Autorentrio Matthias Horx, Oliver Dziemba und Dr. Eike Wenzel beleuchtet die wichtigsten Trends und Treiber für den Neustart von Ökonomie, Gesellschaft und vielen Branchen. Sie beschreiben anschaulich, auf welchen 8 Kraftfeldern der Zukunft sich in den nächsten Jahren unsere Zukunft entscheiden wird.


1. Innovationskultur: Wirkliche Innovationen lösen das Gewohnte in den Produktionsabläufen ab

Substanzielle Innovationen sind das Gegenteil von unendlich langweiligen line extensions und blasenförmigen Produktdiversifizierungen, die nur das eine bezwecken: Innovationskosten niedrig zu halten. Gefragt sind künftig echte Innovationen, die nicht nur bestehende Produktlinien überarbeiten und verbessern. Drei Innovationspfade stellen die Autoren vor, die künftig beschritten werden müssen, um zu WIRKLICH Neuem zu gelangen.

2. Die neuen Querschnittbranchen: Märkte und Marken orientieren sich künftig an den Konsumentenwünschen

Die Einteilung der Branchen erfolgt künftig nicht mehr in Anlehnung an die anbietenden Industrien, sondern an die Wünsche und Sehnsüchte der Konsumenten. Die Konsumenten suchen schon längst nicht mehr nach Produkten, sondern nach umfassenden Lösungen, die ihnen ein Stück der Alltagsarbeit abnehmen. Die Folge: Märkte und Branchen bekommen eine neue Physiognomie. Es sind vor allem netzwerkartige und Dienstleistungs-Märkte, die in der Wirtschaft von morgen bedeutsam werden und neue Anforderungen an Industrie und Handel stellen.

3. Technologie: Technischer Fortschritt ist immer das Ergebnis von sozialem Wandel

Bedeutende technologische Innovationen sind immer das Ergebnis von sozialen Veränderungen oder die kühne Vorausschau auf soziale Veränderungen. Damit ist es in erster Linie die Gesellschaft, die über die Zukunft der Technologie entscheidet. Trends und Megatrends und deren Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft spielen künftig für innovative Technologien eine entscheidende Rolle, wenn diese erfolgreich sein möchten.

4. Glokalisierung: Regionale Wirtschaftskreisläufe erleben aufgrund der Globalisierung ihr Comeback

Wer bislang angenommen hat, dass das Internet regionale Kommunikations- und Wirtschaftsprozesse einschränken oder beschädigen würde, hat nichts vom Internet verstanden. Ein Viertel aller Suchanfragen bei Google haben einen lokalen Bezug. Insbesondere durch steigende Rohstoffpreise und die weiter steigenden Löhne in den Schwellenländern werden viele ökonomische Prozesse re-regionalisiert.

5. Neue Arbeitswelt: Vom Mitarbeiter zum Selbstunternehmer

Starre Hierarchien, behäbige Kommunikationsstrukturen und lineare Unternehmensabläufe passen immer weniger zur schnell drehenden digitalen Wirtschaftswelt des 21. Jahrhunderts. Brüche und Diskontinuitäten (etwa durch Selbständigkeit, freiberuflicher Projektarbeit, temporäre Arbeitslosigkeit oder Multijobbing) gehören zur neuen Norm der Arbeitswelt. Der Wunsch nach einer sinnvollen beruflichen Tätigkeit und Selbstverwirklichung im Job werden in der Ökonomie von morgen zur entscheidenden Produktivitätskraft für zukunftsfähige Unternehmen.

6. Globalisierung 4.0: In der Ökonomie von morgen gibt es keine „Kleinen“ mehr

Nach den Produktivitätsschüben aus den ersten beiden Globalisierungsstufen (europäische Kolonialisierung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und die Kalte-Kriegs-Zeit mit der ökonomischen Allein-Dominanz Amerikas), folgte ab den 1990er Jahren mit der dritten Globalisierungsphase der größte weltweite Wirtschafts-Boom aller Zeiten. Die globale Wirtschaftskrise führt jetzt zu einer Restrukturierung der Weltwirtschaft und der globalen Werteordnung – und damit zur Globalisierung 4.0. Die Schwellenländer beginnen in den nächsten Jahren verstärkt mit der Produktion und Innovation komplexer Produkte und lösen sich damit mehr und mehr von der Abhängigkeit der Industrieländer. Gleichzeitig kehren die in den letzten Jahren „outgesourcten“ Jobs zurück in die alten Länder des Wohlstandes.

7. Back-to-Basic: Gerade in der Krise meldet sich der Wunsch nach mehr Authentizität und Realität im Marketing zurück

Der jahrelange Trend zur Polarisierung der Märkte in Luxus und Discount findet nun sein Ende. Eine Entwicklung zu mehr Substanz und Sinnhaftigkeit auf den Märkten und im Konsum macht sich bemerkbar: Kunden wollen nicht mehr zwischen den Extremen superbillig und luxeriös wählen. In den nächsten Jahren wird die Nachfrage nach dem „real thing“, nach authentischen und „eindeutigen“ Produkten und Markenkonzepten das Marktgeschehen deutlich beeinflussen. Konsumenten investieren künftig ausgewählter und bewusster, weil sie sich in ihren eigentlichen Bedürfnissen angesprochen fühlen wollen.

8. Female Values: Der Kompetenzaufstieg der Frauen prägt die Ökonomie von morgen

Erfolg im Job, steile Karrieren und gesellschaftliches Ansehen war lange Zeit nur den Männern vorbehalten, den Frauen blieb meist nur die Rolle hinter dem Herd und als Mutter. Doch gerade im Übergang zum Wissenszeitalter werden Kreativität und Wissen zu immer bedeutenderen Ressourcen im Wertschöpfungsprozess. Die Ökonomie von morgen verlangt nach anderen Fähigkeiten: Intuition, Bauchgefühl, emotionale Intelligenz – allesamt eher weibliche Eigenschaften – treten an die Stelle der systemischen Rationalität des Industriezeitalters.

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