(openPR) Thema waren die verschiedensten Herausforderungen eines bedarfsgerechten, inklusiven und sozialräumlichen Hilfesystems im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
Gemeinsam haben CJD Mitarbeitende und Abgeordnete dieses wichtige Thema bei einem gemeinsamen Frühstück im Landtag in Düsseldorf beleuchtet und diskutiert. Ein Schwerpunkt der Arbeit im CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.) ist neben der Kinder- und Jugendhilfe auch die Betreuung und Integration junger geflüchteter Menschen.
In ihrer Begrüßungsrede wies die stellvertretende Präsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen, Carina Gödecke, daraufhin, dass seit der Gründung des CJD der Leitsatz „Keiner darf verloren gehen“ Motor, Motivation und Ansporn für das Handeln aller Mitarbeitenden im CJD sei. Denn im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Menschen, egal welcher nationalen Herkunft, die Hoffnung, Halt und Perspektiven für ein gelingendes Leben benötigen.
Markus Besserer, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland, machte deutlich, dass die Lage der jungen Menschen ab 18 schwierig sei, da sie durch alle Raster fallen, da es keine Zuständigkeiten gebe. „An allen Standorten der CJD Jugendhilfe, wenn wir alles gemacht haben, was Jugendhilfe erfordert, müssen wir uns dann von den jungen Menschen verabschieden, obwohl wir sie gerne weiter begleiten möchten“, erklärt Besserer. Daher wünscht er sich eine weitere gesetzliche Verankerung für die Jugendhilfe ab 18. „Wir wünschen, dass die Jugendhilfe eine Brückenfunktion erhält“.
Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, betonte, dass die unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlinge, die auch in der Jugendhilfe des CJD betreut werden, ein wichtiges Thema für das Ministerium seien. Er sehe es als ganz große Herausforderung an, die UMFs in die Gesellschaft zu integrieren. Da werde in Einrichtungen, wie im CJD, aber auch in Familien und im Ehrenamt großes geleistet. Er freue sich auf weitere Zusammenarbeit mit dem CJD.
Während des gemeinsamen Frühstücks konnten auch weitere Kontakte zwischen CJD- Vertretern und Abgeordneten geknüpft - und bestehende vertieft werden.












