(openPR) Frechener CJD Berufsbildungswerk besteht seit 40-
das Gesamtwerk CJD seit 70 Jahren
„Schon Pastor Arnold Dannenmann, der das CJD 1947 gegründet hat, betonte, dass Kinder in Kindergärten nicht nur aufbewahrt werden dürfen sondern gefördert werden müssen“, erklärte Dr. Horst Röhr langjähriger leitender Mitarbeitender im CJD beim zehnten christlichen Gebetsfrühstück im CJD Frechen.
Das CJD sei seit seiner Gründung vor 70 Jahren immer staatstragend gewesen und habe Verantwortung für die Gesellschaft übernommen.
Das christliche Gebetsfrühstück im CJD Berufsbildungswerk Frechen, das seit 2008 einmal im Jahr stattfindet und 2017 zum zehnten Mal stattfand, ist eine Veranstaltung für geladene Freunde, Nachbarn, Politiker, Unternehmer, Mitarbeiter der Verwaltungen, Menschen der Kirche und Partner der Gesellschaft.
Zu den liturgischen Elementen gehören neben Besinnung, Gesang und Fürbitten auch viel Zeit für Gespräche, Frühstücken sowie der Vortrag eines Ehrengastes. Der diesjährige Ehrengast Dr. Horst Röhr, der auch noch als Rentner, eine Beratungsstelle für Begabungsförderung und Hochbegabung im CJD Dortmund leitet, sprach zum Thema 70 Jahre CJD, 40 Jahre CJD Frechen und 10 Jahre Gebetsfrühstück im CJD Frechen, denn gleich drei Jubiläen werden in diesem Jahr gefeiert.
Röhr berichtete über die Entstehungsgeschichte des CJD, dessen Gründer Pastor und Professor Arnold Dannenmann war.
Dannenmann hatte 1947 die ersten Ausbildungsjugenddörfer für heimatlose Jugendliche unter dem Motto „Keiner darf verloren gehen“ gegründet und eröffnete den ersten Schulzweig für Hochbegabte. Ziel war es, jungen Menschen, die nach dem Kriege ohne Heimat und Beruf waren, die Chance auf einen Einstieg ins Berufsleben zu geben. In den 70- er Jahren wurde neben den Christophorus Schulen auch Berufsbildungswerke für Benachteiligte aufgebaut. Das CJD Berufsbildungswerk Frechen wurde vor 40 Jahren eröffnet. Dort absolvieren rund 250 junge Menschen eine Berufsausbildung mit Kammerabschluss in 30 Berufen.
Eine Besinnung mit Blick auf die nahende Osterzeit und die Ökumene hielt Pfarrer Christof Dürig, katholische Kirche Frechen.
Markus Besserer, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland, wies in seinem Bericht über Aktuelles aus dem CJD Frechen auf die Eröffnung eines Kindergartens im September in Frechen Buschbell und auf die Fachtagung zu Rehabilitation, Wissenschaft und Praxis am 29. Juni im Frechener Berufsbildungswerk hin, die anlässlich des 40- jährigen Bestehens des CJD in Frechen mit Impulsreferat und workshops stattfindet. Das Frühstück wurde ausgerichtet und serviert von den Auszubildenden und ihren Ausbildern aus Hauswirtschaft und Küche.
Die Teilnehmenden an der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) sprachen die Fürbitten und auf dem Keyboard, begleitet von CJD Pädagoge und Musiker Lutz Meißner, sangen sie mit der Frühstücksgemeinde christliche Lieder.
Diese Form der „Frühstücksgemeinschaft“ findet in 80- jähriger Tradition in den USA im Weißen Haus auf Einladung des Präsidenten statt. Diese Tradition hat mittlerweile auch an vielen Orten in Deutschland Einzug gehalten, Partei – und konfessionsübergreifend zum Beispiel auch im Deutschen Bundestag.
Die Gebetsfrühstücke dienen der Vernetzung, der Kontaktherstellung und sollen
zur Förderung und Unterstützung der Arbeit des Berufsbildungswerkes beitragen.
Gekommen waren über 120 Gäste, darunter, neben einigen Mitarbeitenden und Auszubildenden, Nachbarn, Freunde und Förderer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Schule.













