(openPR) Das christliche Gebetsfrühstück im CJD Berufsbildungswerk Frechen, das seit 2008 einmal im Jahr stattfindet und im April 2018 zum elften Mal stattfand, ist eine Veranstaltung für geladene Freunde, Nachbarn, Politiker, Unternehmer, Mitarbeiter der Verwaltungen, Menschen der Kirche und Partner der Gesellschaft.
Zu den liturgischen Elementen gehören neben Besinnung, Gesang und Fürbitten auch viel Zeit für Gespräche, Frühstücken sowie der Vortrag eines Ehrengastes. Der diesjährige Ehrengast Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) sprach zum Thema „Gesellschaftliches Engagement des Handwerks: Bildung – Karriere – Integration“.
Wollseifer zeigte in seinem Vortrag auf, dass das Handwerk mehr ist als nur eine Wirtschaftsgruppe. „Im Handwerk finden Sie Eigeninitiative, ehrenamtliches Engagement und ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für den Betrieb, für die Mitarbeitenden, für Familie und Umfeld“, erklärte Wollseifer. Das Handwerk biete zudem auch gute Möglichkeiten zur Integration von Flüchtlingen durch Übernahme in Arbeit. „Bei uns zählt nicht, woher jemand kommt, sondern wohin jemand will“, so Wollseifer. Das Handwerk brauche alle Menschen von Studierten bis hin zu sozial schwachen Menschen. „Wir brauchen die Bildungsstarken, die Betriebe leiten und führen, wir brauchen aber auch alle anderen. Wir können uns nicht erlauben, junge Menschen, die vielleicht ein Handicap haben oder nicht die schulstärksten sind, zurückzulassen. Gerade diese jungen Menschen haben in der heutigen Zeit wesentlich bessere Chancen“, ist sich Wollseifer sicher.
Eine Besinnung hielt Pfarrer Bernd Stollewerk, evangelische Kirche Frechen.
Ausgehend von dem Bibelvers Matthäus 5 Vers 37 „Eure Rede aber sei Ja, Ja – Nein, Nein, alles was darüber ist, das ist von Übel“ macht Stollewerk die Verpflichtung der Christen zur Wahrhaftigkeit deutlich: „Wir Christen müssen bei allem was wir tun und sagen, uns verstärkt dafür einsetzten, dass die Menschen wahrhaftig miteinander umgehen“.
Markus Besserer, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland, wies in seinem Bericht über Aktuelles aus dem CJD Frechen auf die Qualifizierungsmaßnahme für Geflüchtete im Bereich Elektrotechnik des CJD hin, die in Zusammenarbeit mit Johannes Klapper, Vorsitzender der Arbeitsagentur, und den Fraktionen des Rhein-Erft-Kreises im EkoZ in Kerpen eingerichtet wurde.
Das Frühstück wurde ausgerichtet und serviert von den Auszubildenden und ihren Ausbildern aus Hauswirtschaft und Küche.
Die Teilnehmenden an der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) sprachen die Fürbitten und auf dem Keyboard begleitet von CJD Pädagoge und Musiker Lutz Meißner sangen sie mit der Frühstücksgemeinde christliche Lieder.
Diese Form der „Frühstücksgemeinschaft“ findet in 80- jähriger Tradition in den USA im Weißen Haus auf Einladung des Präsidenten statt. Diese Tradition hat mittlerweile auch an vielen Orten in Deutschland Einzug gehalten, Partei – und konfessionsübergreifend zum Beispiel auch im Deutschen Bundestag.
Die Gebetsfrühstücke dienen der Vernetzung, der Kontaktherstellung und sollen
zur Förderung und Unterstützung der Arbeit des Berufsbildungswerkes beitragen.
Gekommen waren über 100 Gäste, darunter, neben einigen Mitarbeitenden und Auszubildenden, Nachbarn, Freunde und Förderer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Schule.













