(openPR) „Wahre Verantwortung kann nur durch Hoffnung und Liebe übernommen werden, insbesondere von Menschen, die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tode haben“.
Staatsekretär Thomas Rachel, MdB, sprach über die Bedeutung von Liebe und Hoffnung angesichts der Fastenzeit und nahenden Passionszeit Jesu Christi beim 9. Gebetsfrühstück im CJD Berufsbildungswerk Frechen
Das christliche Gebetsfrühstück im CJD Berufsbildungswerk Frechen, das seit 2008 einmal im Jahr stattfindet, ist eine Veranstaltung für geladene Freunde, Nachbarn, Politiker, Unternehmer, Mitarbeiter der Verwaltungen, Menschen der Kirche und Partner der Gesellschaft.
Zu den liturgischen Elementen gehören neben Besinnung, Gesang und Fürbitten auch viel Zeit für Gespräche, Frühstücken sowie der Vortrag eines Ehrengastes. Der diesjährige Ehrengast, Thomas Rachel, MdB, sprach nicht nur in seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung sondern auch als Bundesvorsitzender des (seit 1952 bestehenden) Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) und als Mitglied seit 2015 im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
Angesichts der nahenden Osterzeit wies Rachel darauf hin, dass der gewaltsame Tod Jesu nicht für Gewalt stünde sondern für die Überwindung der Gewalt durch Hoffnung und Liebe. So sei auch die momentane Flüchtlingsproblematik und die Integration der Flüchtlinge nur durch Liebe und Hoffnung lösbar.
Markus Besserer, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland, konnte mit seinem Bericht über Aktuelles aus dem CJD Frechen an die Rede von Staatssekretär Rachel anknüpfen: Im CJD Frechen sind aktuell zehn minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in einer sogenannten „Clearing“ Gruppe aufgenommen worden und für die nach Feststellung des Erziehungsbedarfs ein entsprechender Weg gefunden wird.
In Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales erhalten auch 25 – 35 jährige, die keine Ausbildung haben, durch Hilfe und Unterstützung vom CJD Frechen im Projekt „Chance -Zukunft“ die Chance auf Integration in die Gesellschaft, ganz nach dem Motto des CJD: " Keiner darf verloren gehen - jedem seine Chance“.
Das Frühstück wurde ausgerichtet und serviert von den Auszubildenden und ihren Ausbildern der Hauswirtschaft. Die Fürbitten wurden vorgetragen von Teilnehmenden an der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) im CJD Frechen. Eine Besinnung zum Thema Hoffnung wurde vorgetragen von Bernd Stollewerk von der evangelischen Kirche Frechen. Begleitet von CJD Pädagoge und Musiker Lutz Meißner sang die Frühstücksgemeinde christliche Lieder. Der song „People help the people“ wurde gesungen von Jacqueline Lütters, Auszubildende zur Friseurin und Sängerin in der CJD Band.
Diese Form der „Frühstücksgemeinschaft“ findet in 80- jähriger Tradition in den USA im Weißen Haus auf Einladung des Präsidenten statt. Diese Tradition hat mittlerweile auch an vielen Orten in Deutschland Einzug gehalten, Partei – und konfessionsübergreifend zum Beispiel auch im Deutschen Bundestag.
Die Gebetsfrühstücke dienen der Vernetzung, der Kontaktherstellung und sollen
zur Förderung und Unterstützung der Arbeit des Berufsbildungswerkes beitragen.
Gekommen waren über 110 Gäste, darunter, neben einigen Mitarbeitenden und Auszubildenden, Nachbarn, Freunde und Förderer aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Schule.













