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Riester-Förderung für Immobilien

24.08.200609:46 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Deutscher Mieterbund fordert Ausweitung auf vermietete Wohnungen

(dmb) Der von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vorgelegte Gesetzesentwurf zur Reform der Riester-Rente geht dem Deutschen Mieterbund (DMB) nicht weit genug.
„Wir sind grundsätzlich für die Einbeziehung der Immobilie in die private Altersvorsorge und für die Beseitigung der bisherigen Benachteiligung gegenüber anderen Riester-Produkten“, erklärte Dr. Franz-Georg Rips, Direktor des Deutschen Mieterbundes in Berlin. „Eine Begrenzung auf selbst genutztes Wohneigentum macht aber keinen Sinn und ist sachlich falsch. Stattdessen fordern wir eine Ausweitung der staatlichen Förderung auch auf vermietetes Wohneigentum.“

Rips betonte, dass gerade die vermietete Wohnung zur Altersversorgung geeignet sei. Sie schaffe im Gegensatz zu selbst genutzten Immobilien gesicherte und regelmäßige Einnahmen. Sie behindere nicht die im heutigen Arbeitsleben geforderte Mobilität der Menschen. Außerdem stehe sie – anders als das selbst genutzte Wohneigentum – nicht der erforderlichen Flexibilität bei der Anpas-sung der Wohnform und der Wohngröße an geänderte Lebensverhältnisse im Wege.

„Mit den Einnahmen der vermieteten Wohnung kann in der Rentenphase ein geregeltes, monatliches Zusatzeinkommen erzielt werden. Das hat mindestens den gleichen Wert wie das mietfreie Wohnen in einem entschuldeten Eigentum“, erklärte der Mieterbund-Direktor. „Der Staat sollte weder mittelbar noch unmittelbar Präferenzen für bestimmte Wohnformen vorgeben. Er muss sich hier neutral verhalten“, forderte Rips. „Jetzt gibt es die Chance, ein gerechtes, vernünftiges und effizientes System der Förderung der privaten Altersvorsorge zu schaffen.“

Dass im Gegenzug die bisherigen Wohnungsbauprämien abgeschafft werden sollen, hält der Mieterbund-Direktor vom Grundsatz her für richtig und nachvollziehbar. „Auch die Wohnungsbauprämie ist eine ‚Gießkannen-Subvention’, die sich auf den unterschiedlichsten Wohnungsmärkten heute nicht mehr rechtfertigen lässt.“

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