openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Unsere Städte - Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?

29.09.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Unsere Städte - Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?
Solinger Oberburgermeister Tim Kurzbach, Ariane Bischoff, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Reinhard Pfriem, wissenschaftlicher Leiter der Klimagespräche. (Quell
Solinger Oberburgermeister Tim Kurzbach, Ariane Bischoff, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Reinhard Pfriem, wissenschaftlicher Leiter der Klimagespräche. (Quell

(openPR) Neue Veranstaltungsreihe „Bergische Klimagespräche“ des Wuppertal Instituts

---
Unter dem Motto „Unsere Städte – wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?“ lädt das Wuppertal Institut zu den ersten Bergischen Klimagesprächen ein. Die Veranstaltung, vormals als Spiekerooger Klimagespräche bekannt, findet vom 28. bis 30. September 2017 im Klostersaal in Solingen-Gräfrath unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts und dem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Pfriem statt. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft und nordrhein-westfälischen Transformationsquartieren richten dabei den Blick auf konkrete Quartiersbewegungen sowie -projekte und entwerfen neue Perspektiven für die städtische Entwicklung.



Wuppertal, 28. September 2017: Wie können solidarische Ansätze in Quartieren und nachbarschaftliche Hilfe die bestehenden Formen der Armutsbekämpfung ergänzen? Welche Wirtschaftszweige und Unternehmen sind für eine nachhaltige Quartiers- und Stadtentwicklung zur Verbesserung der Lebens- und Standortqualität von Bedeutung und wie können diese eingebunden werden? Wie kann der Zwang zur motorisierten Mobilität verringert werden? Wie kann die Lebensqualität in den Quartieren verbessert werden? Wie kann in zentralen Bereichen der Grundversorgung (Energie, Wasser, Mobilität, Stoffströme und Ernährung) auf Quartiersebene ein Ansatz gefunden werden, der sowohl den Bedürfnissen der ländlichen als auch der städtischen Bevölkerung gerecht wird?

Diese und weitere Themen stehen bei den ersten Bergischen Klimagesprächen unter dem Motto „Unsere Städte – Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?“ im Mittelpunkt der Diskussion. Zur Beantwortung der Fragen treffen sich rund 30 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft, insbesondere aus den nordrhein-westfälischen Transformationsquartieren, zu einem intensiven Austausch.

„Während der Bergischen Klimagespräche stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bisherige Handlungsmuster und Verfahren am Beispiel ausgewählter Transformationsquartiere auf den Prüfstand und hinterfragen kritisch, welche Maßnahmen notwendig sind, damit gutes Leben in der Stadt tatsächlich Gestalt annehmen kann. Damit tragen sie zu einer neuen Perspektive städtischer Entwicklung bei“, sagt Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts.

Im Vergleich zu den Spiekerooger Klimagesprächen liegt der Fokus bei den Bergischen Klimagesprächen stärker auf regionalen Entwicklungen. Mit der Verlagerung in das Bergische Land finden die Klimagespräche künftig in einer Region der Frühindustrialisierung statt und stehen als Symbol für das, was seit Jahren als Anthropozän benannt und als wesentliche Quelle des Klimawandels markiert wird: Nämlich, dass der Mensch heute der Haupteinflussfaktor auf die Umwelt ist.

Transformative Kraft von Quartieren zur Neuausrichtung städtischer Entwicklungspolitik nutzen

Sowohl Quartiere als auch Städte sind in steigendem Maße von Finanznot, sozialen Verwerfungen und Umweltbelastungen betroffen, sodass ein engeres Zusammenwirken eigentlich dringend erforderlich wäre. Kleinere und mittlere Städte werden in den Strategien der Metropolregionen zunehmend abgehängt, das städtische Umland wird nur noch als Baulandreserve und Ausgleichsraum für städtische Defizite wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund ist eine Neuausrichtung städtischer Entwicklungspolitik unabdinglich: Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger gestalten ihre Stadtquartiere, um ihre Umgebung zu verbessern und zukunftssicher zu gestalten. Gesunde Ernährung, umweltfreundliche Energieversorgung und klimafreundliche Mobilität sind dabei wichtige Zielpunkte.

Die Nähe der Unternehmen sowie der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Wohnort wird hier zu einem produktiven Faktor der Transformation in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung. Exemplarisch für diese Entwicklung stehen fünf Stadtquartiere, die auf den Bergischen Klimagesprächen vertreten sein werden: Wuppertal-Arrenberg, Köln-Ehrenfeld, Essen-Nord, Oberhausen-Zentrum und Bielefeld-Sennestadt. Mit den Schwerpunkten „Neue Stadtökonomie“, „Partizipation, Demokratie und Gerechtigkeit“, „Stadtnatur und räumliche Strukturen“ sowie „Lebendige und gleichberechtigte Stadt-Land-Beziehungen“ wird diskutiert, inwieweit die transformative Kraft der Bewegungen und Projekte dieser Quartiere genutzt werden kann, um eine Neuausrichtung städtischer Entwicklungspolitik anzuregen.

„Wir freuen uns auf das neue Format der Bergischen Klimagespräche und hoffen, nach acht Jahren auf der Insel Spiekeroog, jetzt auch hier überregionale Ausstrahlungseffekte zu erreichen“, sagt Prof. Dr. Reinhard Pfriem.

Öffentliche Filmvorführung „Wem gehört die Stadt?“

Wem gehört die Stadt? Den Bauherren, die sie kaufen? Den Beamten, die sie verwalten? Oder den Menschen, die sie bewohnen? Am Beispiel der Nutzung eines ehemaligen Industrieareals in Köln-Ehrenfeld geht der Film „Wem gehört die Stadt?“ der Frage nach, wie Demokratie im Alltag funktionieren kann und wie viel politische Verantwortung die eigene Heimat für jeden Einzelnen bedeutet. Im öffentlichen Teil der Bergischen Klimagespräche wurde am Donnerstag Abend der von der Kölner Filmemacherin Anna Ditges produzierte Film „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ gezeigt.

Weitere Informationen:
- http://wemgehoertdiestadt-derfilm.de/ (Film "Wem gehört die Stadt?")
- http://spiekerooger-klimagespraeche.de/node/246 (Bergische Thesen 2017)
- http://www.spiekerooger-klimagespraeche.de/ (Webseite Bergische Klimagespräche)
- https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/703/ (Projekt Bergische Klimagespräche)

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 971669
 566

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Unsere Städte - Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH

Bild: Diplomatisches Pflichtprogramm ohne klare politische FührungBild: Diplomatisches Pflichtprogramm ohne klare politische Führung
Diplomatisches Pflichtprogramm ohne klare politische Führung
Ergebnispräsentation und Analysebericht zur COP23 In den vergangenen zwei Wochen wurde auf der 23. Weltklimakonferenz intensiv verhandelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts waren vor Ort und fassen nun die zentralen Ergebnisse der Verhandlungen knapp zusammen. Im Dezember wird dann der ausführliche Analysebericht vorliegen. Ihre erste Schnellanalyse zeigt: Die Bonner Klimakonferenz absolvierte ihr diplomatisches Pflichtprogramm, ließ aber die notwendige politische Führung vermissen. Damit wächst auch das Au…
Abfall sinnvoll vermeiden
Abfall sinnvoll vermeiden
Neues „in brief“ mit Empfehlungen zur Abfallvermeidung erschienen Jeder Deutsche verursachte 2015 durchschnittlich 454 Kilogramm Haushaltsabfälle. Damit liegt Deutschland – insbesondere bei Verpackungsabfällen – deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union. Selbst wenn der Großteil des Abfalls recycelt wird, genügt das allein nicht. Doch wie lässt sich Abfall am besten vermeiden? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Wuppertal Instituts geben vor diesem Hintergrund im neuen in brief Empfehlungen für politische Rahmenbedingung…

Das könnte Sie auch interessieren:

die-deutsche-geschichte.de - das Portal zur Geschichte Deutschlands ist online
die-deutsche-geschichte.de - das Portal zur Geschichte Deutschlands ist online
… Deutschen Geschichte - kurz, sachlich und verständlich. Mit diesem Angebot richtet sich das Portal vorallendingen an diejenigen, die einen anschaulichen Abriss und Überblick zur Deutschen Geschichte bekommen wollen. Seien Sie gespannt auf Meilensteine, historische Persönlichkeiten und Städte und Stätten, die in Deutschland Geschichte geschrieben haben.
Bild: Estlandia.de: Estland Reiseführer geht onlineBild: Estlandia.de: Estland Reiseführer geht online
Estlandia.de: Estland Reiseführer geht online
vorsortiert und zensiert. Es handelt sich um eine subjektive Auswahl an Informationen mit teils gerundeten Zahlen, persönliche Eindrücke überliefert, um die maximale Lesbarkeit zu erreichen. Ungeschönt und schonungslos wird von Naturschönheiten berichtet, der kulturellen Vielfalt, den historischen Stätten des menschlichen Wirkens im Nordosten der Ostsee.
Bild: 27 historische Stätten im Reiseland Türkiye werden für nächtliche Besuche geöffnetBild: 27 historische Stätten im Reiseland Türkiye werden für nächtliche Besuche geöffnet
27 historische Stätten im Reiseland Türkiye werden für nächtliche Besuche geöffnet
… türkisfarbenen Ägäisküste und der sonnenverwöhnten Türkischen Riviera können Besucherinnen und Besucher künftig nach Sonnenuntergang auf kulturelle Entdeckungsreise gehen. In Izmir, bekannt für hohe Lebensqualität und Ägäische Küche, sind zwei besondere Stätten abends geöffnet: Die antike Stadt Ephesos, die in der Römerzeit florierte, kann mittwochs bis samstags …
Studie zu Lebensqualität an weltweit 254 Standorten: Deutsche Städte sind Spitze
Studie zu Lebensqualität an weltweit 254 Standorten: Deutsche Städte sind Spitze
Bonn – deutsche Stadt mit der höchsten Lebensqualität für ausländische Geschäftsleute - Sechs deutsche Städte unter den Top 15 - Genf auf Platz eins im internationalen Ranking - Osteuropa holt in Sachen Lebensstandard auf London, 14. März 2007. Deutsche Städte liegen im weltweiten Vergleich der Lebensqualität für ausländische Geschäftsleute in der Spitzengruppe. …
Bild: Türkei – Urlaubsziel für jeden GeschmackBild: Türkei – Urlaubsziel für jeden Geschmack
Türkei – Urlaubsziel für jeden Geschmack
… dafür so viel geboten. Dabei ist in der Türkei nicht nur Badeurlaub angesagt. Fernab der traumhaften Strände finden Urlauber schöne Landschaften zum Wandern und antike Stätten, die von der lebhaften Landesgeschichte zeugen. Nicht zu vergessen seien auch die faszinierenden Städte, in denen man in den türkischen Alltag eintauchen kann. Für Badeurlauber …
Bild: Peten - das Maya Welt-Abenteuer: Naturspektakel und archäologisches ParadiesBild: Peten - das Maya Welt-Abenteuer: Naturspektakel und archäologisches Paradies
Peten - das Maya Welt-Abenteuer: Naturspektakel und archäologisches Paradies
Peten, im Norden des Landes ist das größte Gebiet in Guatemala. Reich an tropischen Wäldern und archäologischen Stätten. In seinem Zentrum befindet sich eine seiner wichtigsten, touristischen Attraktionen: Tikal, die herausragendste, archäologische Stätte von Guatemala. Der Tikal Nationalpark, die größte Maya-Stadt, wurde von der UNESCO in 1979 zum …
Bild: Längst vergessene Abenteuer werden im 'historischen Weserbergland' wieder lebendigBild: Längst vergessene Abenteuer werden im 'historischen Weserbergland' wieder lebendig
Längst vergessene Abenteuer werden im 'historischen Weserbergland' wieder lebendig
… Stift Fischbeck, bei historischen Veranstaltungen, kulinarischen Genüssen oder mit Märchenfiguren wie dem Rattenfänger von Hameln. Insgesamt 14 historische Städte und neun historische Stätten sind am Projekt beteiligt, haben sich Qualitätschecks unterzogen, Mängel beseitigt und auf festgelegte Qualitätsstandards geeinigt. Das Thema soll die Region mit …
Bild: ECA Studie – Lebensqualität weltweit - Sechs deutsche Städte in den Top 15Bild: ECA Studie – Lebensqualität weltweit - Sechs deutsche Städte in den Top 15
ECA Studie – Lebensqualität weltweit - Sechs deutsche Städte in den Top 15
Kopenhagen: Erneut an der Spitze - Düsseldorf, Frankfurt und Bonn mit höchster Lebensqualität in Deutschland - München, Hamburg und Berlin vor Zürich und Paris - London und Barcelona gerade noch in den Top 30 London, 11. März 2009 ---- Deutsche Städte sind bei ausländischen Geschäftsleuten sehr beliebt. Das geht aus der neuesten Studie des HR-Beratungsunternehmens …
Klimawandel & historische Emissionen: Wo bleibt die Gerechtigkeit?
Klimawandel & historische Emissionen: Wo bleibt die Gerechtigkeit?
… Verschmutzung durch vorherige Generationen verantwortlich? Und, wie kann bei der aktuellen Verteilung von Emissionen berücksichtigt werden, dass die heutige, hohe Lebensqualität in einigen Teilen der Welt überhaupt erst auf Grundlage historischer Emissionen geschaffen wurde? Das FWF-Projekt "Klimagerechtigkeit. Die Signifikanz historischer Emissionen" …
Bild: FDP im Rat warnt vor schleichendem Verfall der städtischen Kultur.Bild: FDP im Rat warnt vor schleichendem Verfall der städtischen Kultur.
FDP im Rat warnt vor schleichendem Verfall der städtischen Kultur.
… zu sparen. In NRW gibt es knapp 100.000 eingetragene Denkmäler. "Denkmäler sind ein wichtiger Teil unserer Kultur. Für lebendige Städte und Gemeinden mit hoher Lebensqualität ist ein attraktives Kulturangebot unverzichtbar. Kultur schafft Identität und Identifikation und prägt die Individualität unserer Orte", erläutert Haltt. Für die Liberalen ist der …
Sie lesen gerade: Unsere Städte - Wie können sie zu Stätten von Lebensqualität und Gerechtigkeit werden?