(openPR) Viele Attraktionen lockten viele Besucher ins CJD
Über 2000 Gäste kamen am Tag der offenen Tür ins CJD Berufsbildungswerk Frechen, um den 40. Geburtstag mitzufeiern, darunter neben Vertretern des öffentlichen Lebens, Eltern, Lehrer, Schüler und ehemalige Auszubildende.
„Im Schwäbischen sagt man zu jemanden, der 40 geworden ist: Jetzt bist Du weise und gescheit“, erklärte Markus Besserer, Gesamtleiter CJD NRW Süd/Rheinland in seiner Begrüßungsansprache. Er ist sich sicher, dass dies auch auf das CJD Frechen zutreffe.
In einer Talkrunde mit Zeitzeugen der ersten Stunde, die Michael Trippel, Stadionsprecher des 1. FC Köln moderierte, berichtete der 88-jährige Josef Baumann, damals im Frechener Stadtrat, Betriebsratsvorsitzender von Rhein-Braun und im Aufsichtsrat von RWE von der Grundsteinlegung des CJD Frechen, bei der er dabei war. Später habe er auch Jugendliche aus dem CJD in Arbeit übernommen. Nach anfänglicher Skepsis in der Bevölkerung sei das CJD Berufsbildungswerk schnell als gute Einrichtung zum Wohle der Jugend anerkannt worden. Das bestätigte auch Helmut Klein von der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft und Hans- Willi Meier, ehemaliger Bürgermeister von Frechen. Er betonte, dass das CJD heute nicht mehr aus Frechen wegzudenken ist. Auch vier Damen zwischen 55 und 60 Jahren, die vor 40 Jahren ihre Ausbildungen im CJD Frechen aufgenommen hatten, berichteten in der Talkrunde auf der Bühne in der Aula von ihren Erfahrungen im CJD. Sie sind sich einig, dass die gute Zeit im CJD unvergesslich bleibe, dass durch die intensive und sehr gute Förderung dort aus ihnen allen etwas geworden sei und dass sie dort Freunde fürs Leben gefunden haben.
Die Besucher des Tages der offenen Tür ließen sich in den Werkstätten die Arbeit der Auszubildenden erklären und schauten ihnen beim Hämmern, sägen, malen und löten über die Schulter.
Wie Wände farbig gestaltet werden mit Ornamenten in der Malerei, wie ein Mauersteinversetzkran im Hochbau funktioniert, wie man baggert mit Minibagger im Garten- und Landschaftsbau, wie Holzprodukte, wie Regale, in der Tischlerei hergestellt werden, wie CNC Drehen und Fräsen in der Metallwerkstatt funktioniert, - die jungen Auszubildenden zeigten den Besuchern mit ihren Meistern ihr Können. Die Hauswirtschaft bot Waffeln, selbstgemachte Marmelade und selbstgenähte Textilien an. Die Besucher konnten auch selbst Hand anlegen beim Werkstattparcours in den einzelnen Werkstätten, in denen sie Aufgaben bewältigen mussten, ihre Geschicklichkeit erproben konnten und so Einblick in die Ausbildungsberufe erhielten. So mussten sie z.B. bei den Malern einen Farbstrich gerade ziehen, im Lager mit dem Hubwagen durch einen Parcours fahren, im Hochbau mit Kraft und Geschick eine Wand hochziehen und die Pflanzennamen erraten im Zierpflanzenbau u.v.m. An jeder Station erhielten sie nach Erledigung ihrer Aufgabe einen Stempel auf ihre Werkstatt Parcours Stationskarte, wofür sie bei Abgabe der Karte mit allen Stempeln schöne Preise erhielten. Tolle Preise erhielten die Besucher auch bei der Tombola.
Viel Spaß gab es beim Bogenschießen in der Sporthalle und bei den Auftritten auf der CJD Bühne in der Aula. Das bunte Bühnenprogramm begeisterte mit dem Auftritt der CJD Showdance Gruppe NOFILTER unter Leitung von Pädagoge Henning Druckrey, der Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ und der CJD Band unter Leitung von Pädagoge Lutz Meißner.
Stärken konnten sich die Besucher bei Würstchen, Salat und Fritten auf dem Dorfplatz, bei Kaffee, Kuchen und großer Geburtstagstorte in der Aula oder bei Erbsensuppe und asiatischer Gemüsereispfanne im Speisesaal.
Darüber hinaus gab es viel Unterhaltung mit Sport, Spiel, Spaß und Spannung und das Kinderprogramm mit Kinderschminken.













