(openPR) Köln – Wenn Kinder zu wenig Sport treiben, sind sie nicht unbedingt faul, sondern es fehlt ihnen oftmals der Spaß an der Bewegung. Darauf weist Philipp von Kunhardt von der bellicon AG hin. Nach einer im Juli veröffentlichten Studie der norwegischen Sporthochschule Oslo sollten sich Kinder im Schnitt 90 Minuten täglich bewegen, um dem Risiko einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung vorzubeugen. Doch Kunhardt weiß: "Kinder könnten einen Teil dieses Pensums ganz unbeschwert im Sportunterricht leisten, wenn sie dort nicht unter Notendruck stehen würden."
Nach den Worten des Bellicon-Vorstands wird die Bereitschaft zu einer gesunden Menge Bewegung oft durch den Leistungszwang zunichte gemacht. "Wer mit schlechten Noten bestraft und in die Verlierer-Ecke gedrängt wird, empfindet keine Freude am Sport. Vermeidung von Fehlern schürt Angst und demotiviert." Zudem seien Stress und Anspannung Auslöser zahlreicher Krankheiten. "Das gilt auch für den Leistungsdruck, dem wir uns in Schulen und beim Sport in der Freizeit oft aussetzen."
Um frühzeitig die Menschen zur geeigneten Vorsorge zu bewegen, sei keine große Gesundheitsreform nötig. Es fehle an einer veränderten Pädagogik, die zu einem bewegungsaktiven Lebensstil ermutigt. "Kinder, die nach Herzenslust auf einem Trampolin hüpfen und dabei ihren Spaß haben, leben mindestens ebenso gesund wie solche, die einen Waldlauf absolvieren", so Kunhardt. Regelmäßiges kraftloses Bewegen reiche bereits, um den nötigen Stoffwechsel zu aktivieren und dem Blut ausreichend Sauerstoff zuzuführen. "Verbote, Gesetze oder höhere Versicherungsbeiträge helfen hier nicht weiter."







