(openPR) Seid ca. 2 Jahren gibt es in Müden / Ö ( Lk. Celle )
Keinen Laden mehr nun haben sich die Bürger zusammengeschlossen um in einer GMBH ihren eigenen Dorfladen zu Führen
Das Konzept sieht nämlich vor, dass die Bürger für einen Mindestbeitrag von vermutlich 50 Euro Anteile erwerben. Die Rendite von 2,5 Prozent erfolgt durch Einkaufsgutscheine. Der Sprecher der Arbeitsgruppe Michael Gebers hatte nach einer Informationsveranstaltung im Sommer Letzten Jahres berichtet, dass 123.750 Euro für den Supermarkt in Müden zugesagt seien. „Jetzt kommt es zum Schwur“, sagt Fock, „wer bezahlt tatsächlich?“ Sorge, dass gemachte Zusagen zurückgezogen werden, hat er aber nicht. „Aber die Sache muss am Köcheln bleiben.“
Wenn die ersten Gelder bei der Gesellschaft eingegangen sind, ist die Politik in der Gemeinde Faßberg gefragt. Neben den bereits im Haushalt eingestellten 105.000 Euro für den Erwerb des Gebäudes muss der Rat grünes Licht für den Eigenanteil von knapp 50.000 Euro für die Sanierung geben, damit Leader-Mittel in Höhe von 150.000 Euro fließen können. Für den „Dorfladen Müden“ hatte die Gemeinde den bisher höchsten von der Lokalen Aktionsgruppe freigegebenen Leader-Zuschuss eingeworben. Auslöser war das enorme ehrenamtliche Engagement aus dem Ort.
„Alle Signale sind positiv“, betont Faßbergs Bürgermeister Frank Bröhl, „ich hoffe sehr, dass wir im nächsten Jahr die Eröffnung des Ladens feiern können.“ Allerdings bedürfe es zunächst gründlicher Vorbereitungen, um spätere Hürden zu vermeiden. „Die Gründung einer Gesellschaft und die Entwicklung des Konzepts brauchen nun einmal einige Zeit“, sagt Bröhl.
Mit einem „Tante-Hanna-Honig“ aus der örtlichen Imkerei Ahrens http://www.imkerei-ahrens.de/index.php?article_id=3&g=1 wurde auch eine erste Eigenmarke vorgestellt. „Wir wollen gute, regionale Produkte einer Eigenmarke unterwerfen“, erläuterte Michael Gebers. Im Geschäft soll es übrigens auch die Möglichkeit geben, einen Kaffee zu trinken und einiges über die Geschichte der Lebensmittelversorgung auf dem Land – speziell in Müden – zu erfahren. Dabei sollen die Kunden auch etwas über Hanna Kohlmeyer erfahren, die bis in die neunziger Jahre einen Lebensmittelmarkt im Ort betrieben hatte. „Wenn das Ding keine tolle Geschichte erzählt, gehen die Produkte unter“, so Michael Gebers zum Konzept des Geschäftes.
Tante Hannas Lieblingshonig Kulinarischer Botschafter von Niedersachsen 2017
Die Erwerbsimkerei Ahrens in Müden/Örtze gibt es seit 106 Jahren. Mit „Tante Hanna‘s Lieblingshonig“ hat Imkermeister Klaus Ahrens jetzt eine besondere Vermarktungsidee umgesetzt. Mit der Namensgebung möchte er an Hanna Kohlmeyer erinnern, die jahrzehntelang ihren Kaufladen in Müden Betrieb. Mit Tante-Hanna-Produkten und einem gleichnamigen Lebensmittelhandel wollen Ahrens und engagierte Geschäftsleute der Nahversorgung mit regional erzeugten Lebensmitten zu neuer Blüte verhelfen. Am Honig wird das nicht scheitern. Er schmeckt wunderbar sortentypisch nach Raps und zeichnet sich durch eine elegante Honigsüße aus.
Der Markt soll eine Mischung aus normalem Supermarktgeschäft und Online-Handel sowie Lieferservice sein, der regional verwurzelt ist. „Ökonomisch-ökologisch und nachhaltig“, sagte Gebers nach der Infoveranstaltung. Der Name geht auf Hanna Kohlmeyer zurück, die früher einen Laden am Neuen Damm hatte, bei dem wohl die meisten älteren Müdener ihre Bonbons und Lebensmittel gekauft haben. Beliefert werden soll der Laden „Tante Hanna – regional und frisch“ von Rewe. Im ersten Jahr soll ein Umsatz von 950.000 Euro generiert werden. Die Gewinne sollen für Projekte in Müden verwendet werden.









