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Gemeinwohl als Gewinnmaximierung: HHL und Partner verleihen Public Value Award for Start-ups

20.11.202509:40 UhrIT, New Media & Software
Bild: Gemeinwohl als Gewinnmaximierung: HHL und Partner verleihen Public Value Award for Start-ups

(openPR) Mit 166 Bewerbungen erreicht der Wettbewerb in diesem Jahr die höchste Beteiligung seit seiner Premiere 2016 und zeigt damit: Immer mehr Start-ups wollen Lösungen schaffen, die der Gesellschaft dienen. Rund 85 Prozent der bisherigen Preisträger sind weiterhin erfolgreich am Markt. Viele konnten durch die Auszeichnung, die 2026 ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, Investoren gewinnen und Partnerschaften aufbauen.

Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen
Die diesjährigen Finalistinnen und Finalisten präsentierten unter anderem Lösungen für die alternative Herstellung pflanzlicher Proteine, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Rettung von Lebensmitteln sowie für die Entlastung von Lehrkräften an Schulen.

Platz 1 belegte TRIQBRIQ aus Stuttgart. Das Start-up nutzt Industrie- und Restholz für ein modulares Holzbausystem, das CO₂ speichert, abfallfrei produziert wird und vollständig kreislauffähig ist. Es leistet einen Beitrag zu einer klimafreundlichen und ressourcenschonenden Baukultur.

Den zweiten Platz erreichte Perspective Care aus Karlsruhe. Die intelligente Pflegeunterstützung „aura“ erkennt Sturz- und Wundliegerisiken in Echtzeit, warnt präventiv bei Gefahr und schützt zugleich die Privatsphäre Pflegebedürftiger. Platz 3 und den Publikumspreis sicherte sich coobi aus Hamburg. Das Start-up schließt mit seiner digitalen und medizinisch zertifizierten Plattform eine Lücke in der Nachsorge von Suchterkrankungen, was zu weniger Rückfällen und geringeren gesellschaftlichen Kosten führt.

Zudem würdigte die Jury das Berliner Start-up Brighter AI für seine KI-basierte Anonymisierungstechnologie, die den Widerspruch zwischen Datenschutz und Datennutzung löst. Auch Unser Schopp aus Zörbig erhielt eine Anerkennung für sein Konzept der energieeffizienten, rund um die Uhr geöffneten Dorfläden, die Nahversorgung und Gemeinschaft im ländlichen Raum stärken.

Die Bewertung der Start-ups erfolgte anhand der wissenschaftlich fundierten Public Value Scorecard. Sie berücksichtigt neben der Wirtschaftlichkeit auch die Dimensionen Lebensqualität, Aufgabenerfüllung, Zusammenhalt und Moral.

Stimmen aus der Jury
„Das Rekordinteresse am Award zeigt, dass Gründerinnen und Gründer das Gemeinwohl zunehmend als Kern ihres Geschäftsmodells begreifen. Diese Start-ups wagen etwas für die Gesellschaft und sind damit Wegbereiter für eine lebenswertere Zukunft“, erklärt Prof. Dr. Timo Meynhardt, Inhaber des Dr. Arend Oetker Lehrstuhls für Wirtschaftspsychologie und Führung an der HHL sowie Mitinitiator des Awards und Co-Juryvorstand. „Als Wirtschaftshochschule sehen wir es als unsere Aufgabe, genau diesen gemeinwohlorientierten Unternehmergeist zu fördern.“

„Start-ups werden zunehmend zu Gestalterinnen und Gestaltern unserer Gesellschaft. Die Professionalität und der Idealismus, mit denen die Gründerinnen und Gründer ihre Geschäftsmodelle vorantreiben, sind beeindruckend und ein Signal für die Zukunftsfähigkeit einer gemeinwohlorientierten Wirtschaft“, ergänzt Michael Bätz, Co-Juryvorstand sowie Partner und Leiter der Niederlassungen Leipzig und Dresden der EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Der Public Value Award for Start-ups
wurde 2016 vom Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Führung der HHL gemeinsam mit EY initiiert. Seit 2021 wird er vom gemeinnützigen Verein Forum Gemeinwohl e.V. getragen. Ziel des Awards ist es, Gründer:innen auszuzeichnen, die mit ihren Geschäftsmodellen einen messbaren Beitrag zum Gemeinwohl leisten. Die Bewertung erfolgt anhand der Public Value Scorecard, die die Dimensionen Aufgabenerfüllung, Lebensqualität, Zusammenhalt, Moral und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Seit seiner Gründung haben sich rund 1.500 Start-ups für den Award beworben. Unterstützt wird die Initiative neben der HHL und EY auch von der Leipziger Messe, der LF Gruppe, dem SpinLab – The HHL Accelerator, der Stadt Leipzig sowie ZEISS, CMS und Grant Thornton. Weitere Informationen unter https://www.publicvalueaward.de/

Die HHL Leipzig Graduate School of Management
ist eine universitäre Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Laut Financial Times-Ranking zählt sie zu den führenden internationalen Business Schools und erreicht global Top-Platzierungen in den Bereichen Karriereberatung, Alumni-Netzwerk und Gehalt nach Graduierung. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule Deutschlands ist die Ausbildung unternehmerisch denkender, verantwortungsbewusster und leistungsfähiger Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat die HHL 2025 zum siebten Mal in Folge als Gründerhochschule Nummer 1 in Deutschland ausgezeichnet. Aus der HHL sind in den letzten 30 Jahren über 530 Unternehmensgründungen hervorgegangen mit mehr als 30.000 Mitarbeitenden. Als erste deutsche private Business School wurde die HHL durch die international renommierte AACSB akkreditiert und erlangte diesen Qualitätsstatus seither fünf Mal in Folge. Mehr Daten zur HHL unter https://www.hhl.de/de/die-hhl/

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