(openPR) Schweizer Waagen-Spezialist Pesa unterstützt die Schweizerische Post mit Wägetechnik für die Self Service Stationen - Kombiniertes Volumenmess-, Wäge- und Identifikationssystem wird auf der Post-Expo in Hannover gezeigt
Hannover/Pfäffikon/Balingen, 23.September 2009 - Mit dem Rückzug eigener Filialen aus dem ländlichen Raum hat die Schweizerische Post etliche Aufgaben an so genannte Agenturen abgetreten. Diese werden in vielen Fällen in Dorfläden oder kleinen Supermärkten angesiedelt und von den jeweiligen Inhabern mitbetrieben. Die Schweizerische Post will damit die Grundversorgung als Service public sicherstellen. Denn die Öffnung der Postmärkte in Europa, ein verändertes Kundenverhalten sowie neue Kommunikationstechnologien verändern auch den Schweizer Postmarkt. Seit Jahren ist die Post dort mit drastischen Mengenrückgängen an den Postschaltern konfrontiert - bei Briefen und Paketen um 47 Prozent und beim Zahlungsverkehr um 17 Prozent seit 2000. Indem sie in den vergangenen Jahren Poststellen in Postagenturen eingeführt hat, konnte sie ihre Dienstleitungen auch da noch anbieten, wo die Poststellen wegen zu geringer Nachfrage durch eine Alternativlösung ersetzt werden mussten.
Unter anderem hat die Volg Konsumwaren AG die Agenturlösungen übernommen und bietet den postalischen Service für die Schweizer Bevölkerung. Allerdings trägt das Unternehmen dem veränderten Kundenverhalten auch dadurch Rechnung, dass beispielsweise Self Service Stationen eingerichtet wurden, an denen der Kunde seine Sendung selber verwiegen und frankieren kann. „Die Schweiz hat ein topographisch schwieriges Gelände mit vielen Tälern und kleinsten Siedlungen, die von der Post bedient werden müssen. Diese Poststellen sind nicht mehr kostendeckend. Deshalb sind wir sehr froh, mit unserer Technik einen kleinen Beitrag zum Erhalt des flächendeckenden Post-Service beizutragen“, sagt Reto Gianotti, Sales & Marketing Managing Director bei der Pesa Waagen AG. Die Tochtergesellschaft des Balinger Technologieherstellers Bizerba hat die Waagen-Technik für die Brief- und Paketaufgabestationen entwickelt und geliefert. „Die Pesa Waagen haben eine Technik, die den Bedingungen in der Schweiz sehr entgegen kommt. Die Technologie der Pesa Wägetechnik ist unabhängig vom Aufstellungsort, also auch von der Meereshöhe, und kann eine Schräglage bis zu 15 Prozent verkraften“, so Gianotti über die Mehrteilungswaage mit 3 x 3000e. Eine Mehrteilungswaage bietet dem Endanwender auf Grund ihrer Teilmessbereiche höhere Flexibilität im Vergleich zu Mehrbereichswaagen. Sowohl der Wechsel in einen niedrigeren Teilbereich als auch bei steigendem Skalenwert nach Tarieren bzw. durch Benutzen eines vorgegebenen Vorlastwertes ist möglich.
Da es insbesondere im Logistiksektor immer wichtiger wird, die Prozesse Dimensionieren, Wiegen und Scannen (DWS ) in der Warenwirtschaft zu kombinieren, präsentiert Pesa auf der Post-Expo vom 29. September bis 1. Oktober (Halle 2, Stand 4051) in Hannover das DWS 510 in der Kombination von statischer Gewichtserfassung, dynamischer Volumenvermessung und manueller Barcode-Identifikation mit integriertem Rollenförderer. Mit dem DWS 510 können Unternehmen innerhalb von 1,5 Sekunden den Barcode ermitteln und dabei gleichzeitig Volumen und Gewicht in einem einzigen Arbeitsschritt feststellen. Das zukunftsweisende Logistik-System zur Optimierung des Versandmanagements, so Gianotti, unterstütze nicht nur die rasche und zielgerichtete Warenbewegung, ihre Lagerung und Bereitstellung, sondern mache die Prozesse durch parallel zur Verfügung gestellte Daten auch transparenter und sicherer für die Transportkostenabrechnung.








