(openPR) So genannter Pflegenotstand und Pflegekräftemangel sind bekannte Schlagworte. Mit seinen Unternehmen CareService und CareTeam in Düsseldorf will Andreas Klein mit seinem Team nicht einige Symptome kurieren, sondern vieles ganz anders machen. Das Ziel: Pflege, die Menschen verbindet.
„Menschen zu pflegen ist eine der wichtigsten, schönsten und erfüllendsten Berufungen überhaupt.“ Davon ist das Team um Andreas Klein überzeugt. „Wir möchten wieder eine Pflege ermöglichen, die Menschen verbindet. Mit Menschlichkeit und Mitgefühl. Mit Anerkennung unserer Arbeit und Zufriedenheit im Job“, ist man sich bei CareService und CareTeam einig. Um über neues Selbstverständnis, neue Organisationsformen, neue Denk- und Arbeitsweisen zu schreiben und andere für eine neue Art der Pflege zu begeistern, hat das Team den Blog Die Pflegeblogger ins Leben gerufen.
Im Jahr 2015 gab es in Deutschland über 2,8 Millionen pflegebedürftige Menschen, Tendenz aufgrund der Altersentwicklung klar steigend. Allein deshalb werden Pflegefachkräfte händeringend gesucht. „Natürlich hapert es erst einmal an der Bezahlung. Im Schnitt rund 12 bis 14 Euro brutto pro Stunde, das ist alles andere als attraktiv für eine hoch anspruchsvolle Arbeit. Darin spiegelt sich auch mangelnde Anerkennung durch die Politik“, sagt Andreas Klein. Das sei aber nur ein Faktor. „Für viele Pflegekräfte ist der Beruf eine Berufung. Nach vielen Jahren mit Pflege nach Stoppuhr und seelenlosen Arbeitsabläufen bleibt davon oft nicht mehr viel übrig.“ Tatsächlich sind Burnout und ein überdurchschnittlich hoher Krankenstand in der Branche bekannte Probleme.
Die Pflegeblogger gehen deshalb völlig neue Wege. „Der Mensch braucht Sinn in der Arbeit und die Freiheit, sich einzubringen. Das macht zufrieden. Und feststeht: Glückliche Mitarbeiter arbeiten erfolgreicher“, ist die Überzeugung im Team. Das komme direkt den Klienten, den Pflegekräften und damit auch dem Pflegeunternehmen zugute. Aber um das zu erreichen, muss nach Meinung von Andreas Klein die Pflege völlig neu organisiert werden: mit den beteiligten Menschen im Mittelpunkt.
Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch der ambulante Pflegedienst Buurtzorg aus Holland, der dort die Pflegelandschaft revolutioniert hat. Buurtzorg arbeitet mit nachbarschaftlichen Pflegeteams, die sich selbst organisieren, statt aufwändig zentral gesteuert und kontrolliert zu werden. Heute hat der Pflegedienst rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freut sich über eine wahre Bewerbungsflut.
Die Pflegeblogger lassen sich davon zwar inspirieren, wollen aber Buurtzorg nicht kopieren. „In unserem Team finden wir gemeinsam heraus, was für Zufriedenheit und gute Pflege wichtig ist. Und dann schaffen wir gemeinsam die passenden Rahmenbedingungen“. Dazu gibt es zum Beispiel Workshops und eine transparente Kommunikation auf Augenhöhe. Das zeigt auch der Blog selbst: Hier bloggen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit.
Der Blog versteht sich als Plattform für alle, die sich für neue, menschengerechte Wege in Zusammenarbeit und in der Pflege interessieren oder engagieren. Er liefert Meinungen, Denkanstöße und Zahlen unter dem Motto „Pflege verbindet Menschen“. „Auch wenn wir viel Zuspruch für unseren Weg erhalten: Wir haben noch viel zu lernen und müssen sicher einiges ausprobieren, weil es auf viele Fragen noch keine Antworten gibt. Wir haben aber bereits jetzt schon ein wunderbares Team und gemeinsam haben wir auch den Mut neue Wege zu gehen und uns auf das Abenteuer einzulassen“, sagt Andreas Klein. „Wir freuen uns dabei über Jede und Jeden, der uns auf seine Weise unterstützt“.
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