(openPR) Kielce, 21. Juni 2017 – Vom 23.-26. Mai 2017 fand im zentralpolnischen Kielce die 21. PLASTPOL, Internationale Messe für Kunststoff- und Gummiverarbeitung, statt. Die Messe ist die Leitmesse der Branche für Mittel- und Osteuropa. Die Veranstaltung konnte dieses Jahr erneut leichte Zuwächse bei der Anzahl der Aussteller, der Größe der Ausstellungsfläche sowie der Besucheranzahl verbuchen und festigte damit einmal mehr ihre weit über Polens Grenzen hinausragende Bedeutung. 806 Aussteller aus 36 Ländern stellten auf über 34.000 qm Neuheiten aus allen Bereichen der Branche vor. Das inzwischen viertägige Event wurde von insgesamt knapp 19.000 Besuchern besucht. Erneut lag die Quote an ausländischen Austellern bei über 50 Prozent. Damit nimmt die Veranstaltung innerhalb der polnischen Messelandschaft eine Sonderstellung ein. „Keine andere Messe in Polen weist zurzeit einen ähnlich hohen Anteil an ausländischen Ausstellern auf wie die PLASTPOL“, resümiert Andrzej Mochon, Direktor der Messegesellschaft Kielce.
Hersteller aus der EU präsentierten Ihre Waren neben Produzenten aus den USA und der Türkei, Litauen, Israel, Ägypten, Russland, Japan, China und Malaysia. Die ausländischen Aussteller kamen in erster Linie aus Deutschland und – mit deutlichem Abstand – aus Italien sowie aus der Türkei und China.
Die PLASTPOL, die aus dem Terminkalender vieler deutscher Unternehmen, die in Polen aktiv sind, nicht mehr wegzudenken ist, legte den diesjährigen Fokus auf das Thema „smart production“ und die Digitalisierung der Produktion. Die Ausstellung demonstrierte damit, dass der Einzug von Industrie 4.0-Produkten in die Kunststoffindustrie bereits voll im Gange ist.
Gezeigt wurden außerdem neue Systemlösungen für die Kunststoffverarbeitung sowie technologische Weiterentwicklungen und weitere Trends der Branche. Eine Vielzahl der ausgestellten Maschinen und Anlagen, darunter mehrere vollautomatisierte und miteinander vernetzte Produktionslinien, wurden im Betriebszustand gezeigt.
Geschätzt wird die Messe zudem als ein bevorzugter Ort für die brancheninterne Kommunikation sowie als bewährter Treffpunkt, an dem wichtige Kontakte zu Großkunden geknüpft und vertieft werden können.
Auch das Rahmenprogramm der Messe spiegelte mit zwei großen Konferenzen sowie mehreren Fachseminaren, Workshops und Vorträgen die hochprofessionelle Atmosphäre der Gesamtveranstaltung wider.
Im Rahmen des jährlich wiederkehrenden Technikseminars „Plastech-Info“ wurden Themen rund um Organisation und Management im kunststoffindustriellen Herstellungsprozess diskutiert. Die ebenfalls jährlich stattfindende Konferenz von PlasticsEuropePolska bot einen differenzierten Überblick über die jüngsten Wirtschaftsdaten des Sektors – zur Freude der Anwesenden.
Denn der polnische Markt schreibt zurzeit Erfolgsgeschichten: Im Land steigt die Nachfrage an hochwertigen Kunststoffen, das macht sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. 2016 verzeichnete die Branche einen Zuwachs von 6 % an Arbeitskräften. Insgesamt belegt Polens Kunststoffindustrie laut Angaben von PlasticsEurope zurzeit den 6. Platz in Europa hinter Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Großbritannien.








