(openPR) Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) nehmen Stellung zu den Forderungen von Unionspolitikern, an Bahnhöfen und in Zügen bundesweit Kameraüberwachung einzuführen. Diese Forderung wird von dem Landesverband der Jungen Liberalen NRW deutlich abgelehnt.
"Wir JuLis NRW sind gegen eine Kameraüberwachung in Zügen und an Bahnhöfen. Dies ist schlicht und ergreifend kein Mittel um die Sicherheit an Bahnhöfen zu erhöhen. Die Bahn hat jährlich 5 Milliarden Gäste an über 5500 Bahnstationen. Hier ist eine Kameraüberwachung, zur Verhinderung von Anschlägen völlig unmöglich“, stellt der Landesvorsitzende der JuLis NRW Marcel Hafke klar.
CDU-Politiker haben eine durchgängige Videoüberwachung, mit Aufzeichnung auf deutschen Bahnhöfen gefordert. Damit sollen angeblich künftige Bombenanschläge verhindert werden.
„Eine flächendeckende Kameraüberwachung verhindert keine Anschläge. Hier soll dem Bundesbürger ein subjektives Sicherheitsgefühl vorgegaukelt werden. Nicht nur, dass eine flächendeckende Überwachung keinerlei Erfolge verzeichnen wird, sie wird auch Unsummen verschlingen. Eine Kameraüberwachung bundesweit gibt es nicht zum Nulltarif. ’Verhältnismäßigkeit’ scheint diesen Unionspolitikern ein Fremdwort zu sein. Diese Forderung ist einfach völlig ohne jeglichen Sinn und Verstand“, so der Chef des FDP-Jugendverbandes Hafke.








