(openPR) Kippen oder nachbessern: „ökologisches“ Jagdgesetz NRW
LKR erinnert Armin Laschet und Patrick Lindner an ihre Versprechen
Verden/Remscheid, den 17.5.2017. – Vor zwei Jahren peitschte der damalige Grüne Umweltminister Johannes Remmel ein neues, als „ökologisch“ apostrophiertes Jagdgesetz in NRW durch. Die rot-grüne Landesregierung scherte sich weder um den begründeten Widerstand der Landesjägerschaft, ignorierte im März 2015 ebenso die Demonstration tausender Jäger vor dem Düsseldorfer Landtag, noch beachtete sie eine Unterschriftensammlung gegen das als „ideologisch geprägt, teilweise verfassungswidrig und eigentumsschädlich“ empfundene Gesetz. Mit 117.000 Zeichnern erreichte diese Initiative des Landesjagdverbandes weit mehr als die mindestens notwendigen 0,5 Prozent der Stimmberechtigten, um dem Volk zur Abstimmung vorgelegt zu werden. Die Schwelle dafür liegt bei 66.000 Unterschriften, über der eine Volksabstimmung durchgeführt werden kann.
Von der damaligen Opposition CDU und FDP war den Jägern bereits bei der Demonstration vor dem Düsseldorfer Landtag Hilfe zugesagt worden. Bald sitzen die Protagonisten Armin Laschet und Patrick Lindner im Landtag. Die LKR – Liberal Konservative Reformer erinnert beide an ihr persönliches Versprechen, das „ökologische“ Jagdgesetz zu kippen, bzw. nachzubessern. Peter Drewes und Torsten Jungbluth, beide im Bundesvorstand der LKR, schrieben jetzt einen offenen Brief an die frischgebackenen Koalitionäre Laschet und Lindner, die ja nun in die Lage kommen, endlich ihr Versprechen einzulösen:
Liberal- Konservative Reformer
Peter Drewes
Mitglied im Bundesvorstand
An
Armin Laschet - CDU
Christian Lindner – FDP
NRW-Landtag in Düsseldorf
offener Brief / Presseverteiler
Verden, 15.05.2017
Sehr geehrter Herr Laschet, sehr geehrter Herr Lindner,
zunächst gratulieren wir Ihnen gemeinsam zur gewonnenen Landtagswahl in NRW. Der Wählerauftrag ist eindeutig.
Erinnern Sie sich an die Großdemonstration im März 2015 mit über 15.000 Jägern, Landwirten und Waldbesitzern vor dem Landtag in Düsseldorf?
Sie haben sich gemeinsam gegen den von Herrn Umweltminister Remmel eingebrachten Gesetzentwurf zur Änderung des Landesjagdgesetzes gestellt und sich klar positioniert. Dafür erhielten Sie viel Beifall.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD Herr Jochen Ott hat nicht sein Wort gehalten und die „Grünen“ zur Nachbesserung bewegen können.
Das ideologisch verbohrte und gegen gute jagdliche Praxis, gegen Arten- und Naturschutz verstoßende ökologische Jagdgesetz setzte Herr Remmel gnadenlos um. Sein Fraktionsvorsitzender, Herr Normich Rüße, verkündete während der Demo: „Und wenn hier noch so viele Leute auflaufen und Krach machen, wir sind die Parlamentarier und wir machen die Gesetze.“
Selbst die in 2016 abgelieferten 120.000 Unterschriften – überwiegend von Menschen aus dem ländlichen Raum – wurden von Rot-Grün arrogant ignoriert.
Und nun schlug Artikel 20 (2) des Grundgesetzes durch. Das Volk ist der Souverän und von ihm geht die Staatsgewalt aus.
NRW hat am 14.05.2017 entschieden und SPD und Remmel abgewählt.
Wir als LKR haben uns an der Landtagswahl in NRW nicht aktiv beteiligt, wir begrüßen aber diesen Wahlausgang sehr.
Sie haben jetzt die Gelegenheit den Beweis anzutreten, dass Ihre Worte aus März 2015 ehrlich gemeint waren und dass die Wähler sich auf Ihre Aussagen verlassen können.
Kassieren Sie das ökologische Jagdgesetz vollumfänglich wieder ein!
Stellen Sie exakt den vorherigen Zustand wieder her! Ohne Ausnahmen!
Das schulden Sie gemeinsam der ländlichen Bevölkerung in NRW!
Ferner setzen Sie dann bundesweit ein Zeichen von Ehrlichkeit und Anstand in der deutschen Politik.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Drewes Torsten Jungbluth
Landesvorsitzender Niedersachsen Landesvorsitzender in NRW
und Mitglied im Bundesvorstand der LKR und Mitglied im Bundesvorstand der LKR











