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Trotz höheren Aufwands schlechtere Zähne

19.04.201709:52 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Trotz höheren Aufwands schlechtere Zähne
Hoher Aufwand mit Erfolg? fotolia©pathdoc
Hoher Aufwand mit Erfolg? fotolia©pathdoc

(openPR) Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 19.04.2017: Manchmal ist die Welt ungerecht. Da putzen Frauen normalerweise ihre Zähne gründlicher und gehen auch regelmäßiger zur Prophylaxe als Männer, trotzdem haben sie im Schnitt schlechtere Zähne als diese. Ganz schön gemein! Mehrere unabhängige Studien erbrachten stets das gleiche Ergebnis. Hundertprozentige Sicherheit gibt es über die Ursachen nicht, aber die Hauptschuld trifft wohl....die Hormone.


Schon im Kindesalter machen sich diese unterschiedlich bemerkbar. Mädchen reifen schneller als Jungs und das gilt auch für die Zähne bzw. den Zahnwechsel. Die Milchzähne fallen schneller aus, und auch die anderen bleibenden Zähne (die Molaren) wachsen wesentlich schneller als die von Jungs. Das bedeutet schon mal, dass die Zähne der Mädchen auch länger einem kariösen Milieu ausgesetzt sind. Außerdem befinden sich im Speichel Hormonrezeptoren für Östrogene und Progesteron. Hormonspiegel und Zahnfleisch gehen eine Wechselbeziehung ein, so dass Hormonschwankungen einen direkten Einfluss auf die Zahngesundheit haben.

Frauen, die eine Schwangerschaft erleben, unterliegen noch einmal stärkeren Hormonschwankungen als kinderlose. Der Spruch "Jedes Kind ein Zahn" stimmt zwar nicht unbedingt, hat aber so trotzdem eine gewisse Berechtigung. Durch die hormonelle Umstellung kann es zu einer Lockerung des Bindegewebes kommen, was wiederum oberflächliche Zahnfleischentzündungen zur Folge haben kann. Das einsetzende Zahnfleischbluten sorgt unter Umständen dafür, dass "frau" weniger gründlich putzt. Noch ein stärkeres Risiko besteht übrigens für diejenigen, die sich während ihrer Schwangerschaft häufig übergeben müssen. Die sich hierbei zwangsläufig auf den Zähne ablagernde Säure setzt dem Zahnschmelz mächtig zu und kann zu Karies führen.

Die späteren Hormonschwankungen während der Menopause haben noch eine weitere Folge: Frauen haben generell weniger Speichel als Männer. Speichel wiederum soll die Zähne ja auch ein wenig umspülen und damit eine Säuberungs- und Remineralisierungsfunktion haben. Während der Wechseljahre werden die Schleimhäute aber wegen des Östrogenmangels trockener, also ist noch weniger Speichel die logische Konsequenz. Zudem haben Untersuchungen ergeben, dass Frauen häufiger Antidepressiva zu sich nehmen, die ebenfalls eine speichelflusshemmende Auswirkung haben. Auch der Knochenabbau infolge einer Osteoporose kann zu größeren Problemem führen. Statistisch erwiesen ist, dass Frauen in jedem Lebensalter durchschnittlich einen Zahn weniger haben als Männer und auch häufiger Prothesen benötigen.

Zuguterletzt ist es noch immer so, dass wesentlich mehr Frauen als Männer den Kochlöffel schwingen. Jede Mahlzeit, und sei sie noch so klein, setzt den Zähnen zu, und während des Kochens wird wohl niemand zwischendurch schnell zum Zähneputzen laufen. Zumindest, was den Speichelfluss angeht, kann man durch Kaugummis (am besten zuckerfreie Zahnpflegekaugummis) für eine Anregung sorgen. Ansonsten, liebe Frauen, immer am Ball bleiben, einmal mehr zur Prophylaxe und weiter stets gründlich putzen!

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Zahnarztpraxis Dr. Klabunde - Familienpraxis für Angstpatienten Osterholz, Ritterhude, Bremen, OHZ

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