(openPR) Hannover, 28. August 2007 - Die Zahnspange ist fast in aller Munde: Rund zwei Drittel aller Kinder befinden sich in kieferorthopädischer Behandlung. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) Landesvertretung Niedersachsen ist jedoch nur die Hälfte aller Fehlstellungen der Zähne angeboren, die andere Hälfte könnte vermieden werden.
Hauptursache für die schiefen Zähne ist nach wie vor das "Daumenlutschen". Die TK empfiehlt für Säuglinge daher sogenannte Beruhigungssauger. Sie sind besonders geformt und vermeiden eine spätere Fehlstellung der Zähne. Nahezu unbekannt ist, dass falsches Atmen bei Kiefer- und Zahnfehlstellungen eine Rolle spielt. Atmen Kinder dauerhaft durch den Mund anstatt durch die Nase, kann sich auch dadurch der Kiefer verändern und die Zähne müssen später gerichtet werden.
Besonders wichtig ist das Zähneputzen nach jeder Mahlzeit. Verlieren Kinder ihre Milchzähne durch Karies besonders früh, geht die sogenannte "Platzhalterfunktion" der Milchzähne für die nachfolgenden Zähne verloren. Diese haben nicht mehr den Platz, den sie brauchen und eine Zahnspange wird nötig.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen rät die TK allen Eltern, mit ihren Kindern regelmäßig zum Zahnarzt zu gehen und auch schon in jungen Jahren einen Kieferorthopäden aufzusuchen. Fehlstellungen der Zähne können dadurch rechtzeitig erkannt werden und die Behandlung kann zum optimalen Zeitpunkt beginnen. Denn kann man die Behandlung schon nicht vermeiden, lässt sie sich durch frühes Erkennen der Zahnfehlstellung wenigstens verkürzen.



