(openPR) Man muss nicht in den Trump-Tower in Manhattan gehen, um einem Concierge zu begegnen. Auch in Deutschland etabliert sich immer mehr eine Dienstleistung, die erst dann richtig eingeordnet wird, wenn man sich mit den Offerten dieser Branche genauer auseinandersetzt. Und wer dann einmal die Annehmlichkeiten in Anspruch genommen hat, spricht nicht selten von einer prägenden Visitenkarte des Hauses.
Vielfältiges Leistungsangebot
Was macht ein Immobilien-Concierge überhaupt? Fragt man Friederike Scharf, die im Ballungsraum München ihren Einsatz- Schwerpunkt hat, hört man als erstes: „Der Concierge ist die Seele des Hauses und ein General-Kümmerer“. Auf Nachfrage erfährt man unter anderem, dass es neben der Begrüßung von Mitarbeitern und Gästen vor allem um eine kompetente Schnittstelle zwischen der Hausverwaltung und den Mietern geht, um die Kontrolle der Zugänge, aber auch um Reisebuchungen und Management der Konferenzräume. „Wir sorgen sogar für die Autopflege und bringen die gewünschten Blumen in den Konferenzraum oder chartern schnell mal einen Privat-Jet“. Zu den fast täglichen Aufgaben gehören aber auch der Telefon- und E-Mail Dienst, die Taxibestellungen und die Reservierungen in Restaurants, das Dekorieren von Büros und das schnelle Besorgen von Medikamenten – falls nötig. „Es gibt fast nichts, was ein Concierge ausklammern würde“, sagt Friederike Scharf, die auch schon mal zwei VIP-Karten für die National-Oper besorgt, selbst wenn die Vorstellung seit Monaten ausgebucht ist.
Mehrwert für die Immobilie
Der Wettbewerb unter den gefragten und besten Immobilien ist enorm. Neben der Lage und der Ausstattung der einzelnen Büro- oder Wohneinheiten sind es die „Soft Skills“, die nicht selten über die Attraktivität und den Preis entscheiden. Mieter und Eigentümer werden von den sonst zeitraubenden und oft ungeliebten Aufgaben und Arbeiten entlastet, sie haben einen einzigen Ansprechpartner, der alles koordiniert, im Auge hat und darauf achtet, dass technisch und organisatorisch nichts aus dem Ruder läuft. Für den Eigentümer oder Vermieter ergeben sich weitere Vorteile, wenn er einen Concierge-Service einschaltet: Mieterwechsel laufen in der Regel geräuschlos und dezent über die Bühne, Handwerker müssen nicht mühsam gesucht und eingewiesen werden, der Reinigungs-Service braucht keine externe Kontrolle und auch ein plötzlich auftretender technischer Defekt ist schnell behoben, weil eine zentrale Stelle alles organisiert.
Wachsender Markt in Deutschland
„Wir spüren immer stärker, dass selbst bei Bestands-Immobilien über einen Concierge-Service nachgedacht wird und dass die Bauherrn und Eigentümer genau abschätzen können, wo die besondere Attraktivität einer solchen Einrichtung ist“, sagt die Olchinger Expertin. Und sie ist sicher: „Wer heute in den Ballungsräumen bereits exorbitant hohe Mieten bezahlt, will einen entsprechenden Gegenwert und einen Top-Service, da reicht der Hinweis auf einen guten Hausmeister und einen erfahrenen Verwalter längst nicht mehr“. Die Kosten, die der Concierge-Service mit sich bringt, amortisieren sich genau genommen bereits beim Bezug oder der Inbetriebnahme der Immobilie. Neue Mieter wissen es längst zu schätzen, dass sie am Empfang einen „Kümmerer“ sitzen haben, der die Besucher nett und freundlich begrüßt und der bei Bedarf auch schnell einen großen Rosenstrauß organisiert, wenn der Geburtstag der Ehefrau mal wieder vergessen wurde.







