(openPR) „Es ist unfair, Politiker als Versager zu bezeichnen. Sie sind einfach nur von ihren Aufgaben überfordert“, meint Prof. Querulix. Aber ist das Affentheater, das uns so manche Alphatiere und ihre nützlichen Idioten den Menschenmassen der Welt vorspielen, wirklich nur Ausdruck von Unfähigkeit und Überforderung?
Die wahren Herrscher sind wahrscheinlich die Strippenzieher hinter den Kulissen, die ganz großen Beutemacher, Bankster, Schieber, Raffkes … Für sie sind alle anderen Menschen nur Mittel zum einzigen Zweck: Sich mit den Resultaten derer Arbeit zu bereichern. Sie benutzen ihre Mitmenschen skrupellos als Mittel zur Mehrung ihrer Macht und ihres Profits. Dabei reicht ihr geistiger Horizont allzuoft nicht über ihre Nasenspitze hinaus, weshalb sie immerfort Krisen produzieren.
Was soll das alles?
„Die Geschichte ist eine Fortsetzung der Zoologie,“ war Arthur Schopenhauer überzeugt. Evolution ist grausam. Die Gene des räuberischen Rudeltiers „Mensch“ sorgen gnadenlos dafür, daß Schwächeres Stärkerem Platz macht. Das war schon immer so. Von Vernunft ist keine Rede. Mehr als vier Fünftel aller Arten, die jemals auf der Erde existiert haben, sollen schon wieder verschwunden sein. Die Ursache war immer ihre Unfähigkeit, sich den wechselnden Umweltbedingungen anzupassen, sich gegenüber Neuem zu behaupten. Jetzt ist das Menschentier offensichtlich unfähig, sich den rasend schnell verändernden technologischen und sozialen Bedingungen anzupassen, die es selbst geschaffen hat. Von den Auswirkungen seines Tuns auf die natürliche Umwelt einmal gar nicht zu reden.
Leider sind Machtspielchen und Ausbeutung nicht geeignet, das komplexe Problem des Überlebens der Menschheit zu lösen. Da braucht es Hirn, und zwar sehr viel und sehr gut strukturiertes. Und die Macht dürfte nicht an Reichtum und Waffen gebunden sein, sondern müßte allein dem allgemeinen Wohl der Menschheit dienen. So weit ist das Menschentier aber längst noch nicht.
Aus der Perspektive des Ganzen gesehen spielen die Menschentiere verrückt, mit ihren Alphatieren in vorderster Reihe. Sie scheinen nur vom Kleinhirn gesteuert zu sein, ihr Großhirn scheint paralysiert. Die Alphas wollen herrschen, mit welchen Mitteln auch immer. Die „Betas“ tun, was sie immer schon getan haben: Eine Minderheit dient sich ihnen – in der Hoffnung auf schöne Bissen, die von der „Alphas“ Tische fallen – als nützliche Idioten“ an. Einer anderen Minderheit lassen moralische Skrupel und Verstand keine Ruhe. Sie sind alarmiert, opponieren, begehren auf, können sich mit ihren Mitteln aber nicht durchsetzen. Die Massen tanzen mehr oder weniger gleichgültig, mit besseren oder schlechteren Gefühlen nach der Pfeife derer, die ihnen über die Medien Ton und Takt angeben.
Während machtgierige, eigensinnige und skrupellose Alphatiere die Menschenwelt durcheinander wirbeln und die Armen ärmer und die Reichen reicher machen, weisen die jüngsten Enthüllungen von Wiki Leaks auf die technischen Möglichkeiten hin, mit denen heute Krieg geführt werden kann – zwischen den Völkern und innerhalb der Völker, zwischen diversen Interessengruppen, Armen und Reichen, Räubern und Opfern. Da kommt einiges auf die Menschen zu – auf alle. Denn der jetzt beginnende Krieg ist ein ganz anderer als die bisher gewohnten.
„Mensch kommt allemal schneller den Berg hinunter als herauf.“ (Prof. Querulix) Wir können nicht wissen, was aus dem jetzt beginnenden Gärungsprozeß der Menschenkultur wird. Sicher ist nur: auch die gegenwärtige Menschenkultur ist nur eine zeitweilige Erscheinung.
Der Alltagsphilosoph Prof. Querulix beobachtet und dokumentiert das wahnsinnige Treiben der Menschentiere seit Jahren. Seine Kommentare erscheinen in der Reihe „Tacheles“. Bisher sind sieben Bände erschienen. Der jüngste im Umfang von 264 Seiten trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S. Er ist wie seine 6 Vorgänger im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.
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