openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die Schuldenkrise und Angst vor einer Geldentwertung

16.03.201710:54 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Die Schuldenkrise und Angst vor einer Geldentwertung
Bild: Agenda 2011-2012
Bild: Agenda 2011-2012

(openPR) Nach einer GfK-Umfrage im Sommer 2010, fürchteten die Deutschen eine Geldentwertung. 68 Prozent haben „große Angst“ vor einer Geldabwertung und steigende Lebenshaltungskosten. Eine schwere Krankheit folgte auf Platz 2 mit 67 Prozent.



Lehrte, 16.03.2017. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Deutschland vor einem Trümmerhaufen, 72 Jahre später vor einem Schuldenhaufen. Mit den Gesetzen zum Notopfer Berlin, Lastenausgleich, Länderfinanzausgleich von 1948 und dem Solidaritätspakt von 1991 wurden Vermögende und Beschäftigte um rund eine Billionen Euro „enteignet“ und das Geld an Notleidende und Bedürftige „umverteilt“.

Durch das Londoner Schuldenabkommen vom 24. August 1953 haben die drei Westlichen Alliierten Deutschland Vorkriegsschulen von 13,3 Mrd. Euro erlassen. Mit dem Marshallplan wurde Deutschland mit Warenlieferungen und Krediten unterstützt. Das Thema Geldentwertung und Inflation wird weitgehend unterdrückt. Die Gründe sind vielfältig:

Für Ungleichheit stehen die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel, die seit 1969 für Wahlgeschenke 2.150 Mrd. Euro mehr ausgegeben haben, als Deutschland eingenommen hat. Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die Börsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Vermögensteuer ausgesetzt. Kohl, Schröder und Merkel haben auf Steuereinnahmen von rund 1,3 Billionen Euro verzichtet und eine Bio. Euro Enteignungen kompensiert - zunichtegemacht.

Gerhard Schröder hat mit der unternehmerfreundlichen Agenda 2010, die von der Mehrheit der SPD abgelehnt wird, Beschäftigte, Arbeitslose und Regelsatzempfänger benachteiligt. Die Bemessungsgrenze für Renten wurde auf 43 % gesenkt. Die Stundenlöhne sind inflationsbereinigt von 1999 bis 2013 um 4 % gestiegen, was einer jährlichen Steigerung von 0,31 % entspricht (DGB). In dieser Zeit lag die durchschnittliche Inflationsrate bei 1,6 %.

Das hat dazu beigetragen, dass sich Deutschland zum Niedriglohnland und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU entwickelt hat. Diese Maßnahmen haben Unternehmen gefördert, Arbeitnehmern geschadet und Verluste sozialisiert. Es gipfelt darin, dass eine Minderheit Privatvermögen über 12 Billionen Euro besitzt und keine Vermögensteuer zahlen. Aufgrund der enormen Einnahmenverluste hat sich Deutschland kaputtgespart. Martin Schulz will mehr soziale Gerechtigkeit und eine deutliche Verbesserung der unteren und mittleren Einkommen.

Aufgrund von Zahlungsversprechen der Regierung(en), werden die Schulden bis 2030 um 4.800 Mrd. Euro auf 7.000 Mrd. Euro steigen. Parallel dazu gehen in Deutschland 20 Millionen Arbeitsplätze verloren. Die Zahl der Rentner wird stufenweise auf 40 Millionen steigen. Steigende Schulden, niedrige Einkommen, sinkende Renten, 16 % Armut, 7 Mio. Regelsatzempfänger ohne Job, 4 Mio. Rentner mit Bruttorente unter 500 Euro und 5,45 Mio. mit Bruttorenten unter 700 Euro und 8 Mio. Beschäftigt, die nicht den Mindestlohn erhalten, weil sie „Tariflöhne“ von unter 5, 6, 7, 8 und 8,50 Euro beziehen. Einem Teil von Ihnen wird die Anpassung ihrer niedrigen Bezüge an die Armutsgrenze von netto 979 Euro, verweigert.

Das Gespenst Geldabwertung ist nicht verschwunden, es hat sich nur hinter unendlichen Diskussionen über Steuerbetrug, Terror, Einwanderung, Populismus, Nationalismus, Rechtsradikalismus, Trump, Brexit, Putin, Erdogan und Boulevard versteckt. Staats- und Regierungschefs, Parlamentarier, Experten, Wirtschaftswissenschaftler, Ökonomen, Lobbyisten, Unternehmern und Wirtschaftsinstituten ist das alles bekannt. Sie haben keine Antworten auf die Schuldenkrise. Sie meiden das Thema Schulden, Schuldenabbau und Geldentwertung wie die Pest.

Agenda 2011-2012 stemmt sich gegen diese Entwicklung und eine neue Geldentwertung. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Reformprogramm angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt. Zunft ist da, wo wir sind.

Dieter Neumann

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 943210
 534

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die Schuldenkrise und Angst vor einer Geldentwertung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Agenda 2011 - 2012

Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Agenda 2011 - 2012: „Die Schwarze Null“ - die Schuldenlüge
Das Statistische Bundesamt gibt die Staatsschulden zum 31.12.2018 mit 1.996 Mrd. Euro an. Gegenüber der Europäischen Statistik EUROSTAT sind es jedoch 2.063 Mrd. Euro, 60,9 % vom BIP. Überschuldung 67 Mrd. Euro. Lehrte, 17.12.2019. „Der Bund ist überraschend bereits 2014 ohne neue Schulden ausgekommen - das erste Mal seit mehr als 40 Jahren. Finanzmi-nister Wolfgang Schäuble (CDU) hat damit die "schwarze Null" ein Jahr früher erreicht als geplant.Ein entsprechender Bericht des "Handels-blatts" wurde in Koalitionskreisen bestätigt (Spiegel on…
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg
Die Statistik der EU (EUROSTAT) und Statista, die größte private Statistik der Welt, geben die deutschen Staatsschulden 2018 mit 2,063 Bio. Euro an (inklusiv Schulden der Sozialversicherung). Das Statistische Bundesamt dagegen mit 1,927 Mrd. Euro. Lehrte, 06.09.2019. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2,063 Bio. Euro (inklusiv Schulden der Sozialversicherung) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Hinzu kommen Schulden der Sozialkassen von rund 399 Mrd. Euro. Die FDP war 32 Jahre K…

Das könnte Sie auch interessieren:

Rohöl runter, Heizöl vor Monatshoch
Rohöl runter, Heizöl vor Monatshoch
… Vergleich zu gestern weiter nachgegeben. Im Frühhandel notierte US-Leichtöl (WTI) knapp über 94 Dollar; Nordseeöl (Brent) bei 116 Dollar. Dabei dominiert die sich verschärfende EU-Schuldenkrise die Stimmungslage an den Märkten: Griechenlands Zukunft ist nach wie vor ungewiss und Spekulanten wetten nun fleißig gegen Italien. Nicht besser geht es im Prinzip …
Bild: Wirtschaftlicher Ausblick bleibt verhalten: Was Unternehmer jetzt berücksichtigen solltenBild: Wirtschaftlicher Ausblick bleibt verhalten: Was Unternehmer jetzt berücksichtigen sollten
Wirtschaftlicher Ausblick bleibt verhalten: Was Unternehmer jetzt berücksichtigen sollten
Nachdem bereits in den letzten Jahren die europäische Schuldenkrise bei vielen Firmen für zurückhaltende Investitionsbereitschaft gesorgt hat, tragen die erneut nach unten korrigierten Aussichten für 2014 nicht gerade zur Belebung bei. Angesichts reduzierter Konjunkturprognosen und drohender weltwirtschaftlicher Abkühlung, werden für Mittelständler stabilisierende …
Goldpreis rasant gestiegen - Anspannung auf den Aktienmärkten
Goldpreis rasant gestiegen - Anspannung auf den Aktienmärkten
Angesichts der Schuldenkrise in Europa und der Finanzsorgen in den Vereinigten Staaten wächst die Angst auf den Aktienmärkten. Immer mehr Anleger befürchten eine Entwertung ihres Ersparten und flüchten in die vermeintlich sicherste Wertanlage, die der Markt zu bieten hat: Gold. Die steigende Nachfrage treibt den Goldpreis innerhalb kurzer Zeit zu immer …
Wertplan Nord Immobilien - Pressmitteilung 26/09 - Top-Objekte in Großstädten gefragt
Wertplan Nord Immobilien - Pressmitteilung 26/09 - Top-Objekte in Großstädten gefragt
… Neuverschuldung 132 Mrd. Euro betragen. Wegen der riesigen Schulden fürchten vermögende Anleger, die Regierung würde sich ihrer Verbindlichkeiten durch massive Geldentwertung entledigen. "Die Angst vor der Inflation treibt massiv die Nachfrage nach hochwertigen Wohnimmobilien", beobachtet Christian Wittke, Immobilienexperte der Berenberg Bank. Quelle: …
Bild: Euro Grundinvest: Euro-Krise heizt Ferienimmobilien-Markt anBild: Euro Grundinvest: Euro-Krise heizt Ferienimmobilien-Markt an
Euro Grundinvest: Euro-Krise heizt Ferienimmobilien-Markt an
… Altersvorsorge. 43 Prozent der Käufer dient das Ferienobjekt inzwischen als Absicherung für den späteren Ruhestand. Rund ein Viertel versucht, damit sein Vermögen vor einer Geldentwertung zu bewahren. Im Ausland fragen hiesige Investoren verstärkt Ferienimmobilien nach. Besonders deutlich zieht die Nachfrage auf den spanischen Inseln wie insbesondere Mallorca an. …
Bild: BAC-Infrastrukturfonds: Schutz vor Inflation und SubstanzverlustBild: BAC-Infrastrukturfonds: Schutz vor Inflation und Substanzverlust
BAC-Infrastrukturfonds: Schutz vor Inflation und Substanzverlust
… höhere Inflation häufig die große Hoffnung der Staaten, da sie die tatsächliche Schuldenbelastung mindert. Bei Investments steht daher der Schutz vor der schleichenden Geldentwertung weit vorne auf der Anforderungsliste der Anleger. „Inflationsschutz sollte bei der Anlageentscheidung eine große Rolle spielen. Denn bereits eine geringe Geldentwertung von …
Bild: Agenda 2011-2012: Deutschlands Schulden steigen auf 7 Billionen EuroBild: Agenda 2011-2012: Deutschlands Schulden steigen auf 7 Billionen Euro
Agenda 2011-2012: Deutschlands Schulden steigen auf 7 Billionen Euro
… Investitionen, nicht erreicht. Das Kapital ist in die Börsen geflossen. Die logische Folge, ohne Schuldenwachstum kein Wirtschaftswachstum, müsste sein, ohne Einnahmenwachstum kein Wirtschaftswachstum, sondern Geldentwertung. China droht dabei, den verheerenden Weg Japans zu gehen. Die Investitionen machen 44 % vom BIP aus, während der private Konsum nur …
Bild: SHB AG: Anleger sehen Immobilien positivBild: SHB AG: Anleger sehen Immobilien positiv
SHB AG: Anleger sehen Immobilien positiv
… anderen Zinsanlagen treiben viele Sparer und Anleger in Sachwerte, die vom „Papiergeld“ unabhängig sind. „Die Investoren fürchten die Euro-Schuldenkrise und damit eine massive Geldentwertung, die Flucht in die Sachwerte ist damit nur zu verständlich“, so der SHB Immobilienfachmann. Dieser Trend dürfte sich nach Meinung von Experten fortsetzen, zumal …
Bild: SHB AG: Mit Immobilienanteilen gegen verdeckte SteuerBild: SHB AG: Mit Immobilienanteilen gegen verdeckte Steuer
SHB AG: Mit Immobilienanteilen gegen verdeckte Steuer
… billigem Geld buchstäblich überschwemmt werden, gibt es für Investitionen in Festverzinsliches, auf Staatspapiere und auf Sparbü-cher längst keine Zinsen mehr, die mit der Geldentwertung auch nur entfernt Schritt halten könnten. Hans Gruber, Immobilienexperte des SHB Innovati-ve Fondskonzepte AG (SHB AG), erkennt hier einen klaren politisch ge-wollten …
Bild: Ein historisches Zinstief beim Baugeld ist erreicht - Zinskommentar zur Baufinanzierung vom 16.11.2012Bild: Ein historisches Zinstief beim Baugeld ist erreicht - Zinskommentar zur Baufinanzierung vom 16.11.2012
Ein historisches Zinstief beim Baugeld ist erreicht - Zinskommentar zur Baufinanzierung vom 16.11.2012
… gesunken und haben mittlerweile ein neues Allzeittief erreicht. Diese Entwicklung hat verschiedene Ursachen, wie eine zunehmende Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Schuldenkrise und die Wachstumsaussichten in der Eurozone sowie der Ausgang der US-Präsidentenwahl. Nach der Wiederwahl von Barack Obama als US-Präsident rückten die enormen Schuldenprobleme …
Sie lesen gerade: Die Schuldenkrise und Angst vor einer Geldentwertung