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Menschenkenntnis für Führungskräfte

24.02.201711:08 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Wer glaubt, er könne in wenigen Sekunden sein Gegenüber einschätzen und verfüge über eine gute Menschenkenntnis, hat auf jeden Fall eines: viel Selbstbewusstsein. Wer sich wünscht, anhand einer Tabelle sein Gegenüber erkennen und lesen zu können, hat davon zu wenig und im schlimmsten Fall auch Angst vor der Begegnung mit Unbekannten. Dass das Kennenlernen von Unbekannten eine Herausforderung sein kann, auf die man sich einlassen muss, denken die wenigsten. Doch genau darum geht es: die Entdeckung eines fremden Menschen.



• Gesicht
• Hände
• Körper
• Haltung
• Sprache

all dies sind Elemente, in denen viele Informationen über den Einzelnen sichtbar werden. Sie zu sehen, zu erkennen und daraus Schlüsse zu ziehen, ist eine Kompetenz. Sie berechtigt allerdings noch nicht dazu, einen singulären Schluss zu ziehen; also die Gleichung: Stirnfalten = nachdenklicher Mensch muss so nicht stimmen. Eine solche Schlussfolgerung wird erst dann sinnvoll, wenn im Gespräch fundierte Antworten kommen, wenn dieser Mensch ruhig auf seinem Stuhl sitzen kann, ohne mit den Füßen zu wippen oder die Hände wie einen Wischlappen auszuwringen. Begleitende Gesten sind ruhig, im Gespräch gibt es Pausen und unter Umständen verirrt sich die Hand an das Kinn oder ein Finger liegt kurze Zeit auf den Lippen, um anschließend wieder aus dem Gesicht genommen zu werden. Die dann folgende Antwort kennzeichnet eine eigene Meinung, die überlegt und facettenreich ist. Stirnfalten allein sind kein Hinweis, sie können auch Kennzeichen von viel Überraschung und Erstaunen sein, lang anhaltenden Schmerzen oder anderen Faktoren.

TIPP: Sie halten sich für einen Menschenkenner? Dann machen Sie sich auf Enttäuschungen gefasst, denn in der Regel gibt die rasche Einschätzung nur das wieder, was Erfahrungswissen und Wunschdenken suggerieren.

• Selbstüberschätzung
• Vorurteile
• Schönfärberei

lauten die Kriterien, vor deren Hintergrund Menschen beurteilt werden. Das Treffen mit einem Kahlköpfigen mit zu weiter Bekleidung wird in genau dem Kontext beurteilt, in dem man mit Menschen in Berührung kommt. Trifft man eine solche Person auf der Straße, ist die Assoziation Skin-Head in Sekundenschnelle gefasst und dieser Mensch verschwindet in der Schublade mit diesem Etikett. Vielleicht ist es aber auch jemand, der frisch von der Onkologie-Station kommt und das erste Mal seit langem wieder durch die Fußgängerzone läuft? Wer nahen Kontakt zu Krebskranken hat, die eine intensive Therapie erlebt haben, hat diese Assoziation unter Umständen rascher im Kopf als jene Skin-Head-Vermutung. Ähnlich ist es mit persönlichen Vorurteilen.

TIPP: Sie erinnern sich bestimmt an eine Person aus der Vergangenheit, die Ihnen hochgradig unsympathisch war und Ihnen das Leben auch wirklich schwer gemacht hat? Was glauben Sie: Welche Chancen hätte ein neuer Arbeitskollege oder eine Kollegin, die diesem Menschen ähnlich sieht? Wie offen werden Sie dieser Person gegenübertreten können?

Eine weitere Eigenart menschlichen Denkens ist die Schönfärberei. So werden vergangene Fehler oder Fehleinschätzungen im Gedächtnis ausradiert und die Erinnerungen an die ersten Momente entsprechen dem erlebten Geschehen. Deshalb bleibt im Kopf nur die Wahrnehmung: Das habe ich doch von Anfang an gewusst! So kommt es zu der Annahme: Ich bin ein guter Menschenkenner!

Neben vielen wissenswerten Elementen der
• Gestik
• Mimik
• Haltung

ist die Selbsterkenntnis das A und O der Menschenkenntnis. Urteile in Sekundenschnelle signalisieren Sympathie oder Antipathie, Vertrauen oder Ablehnung. Diese Faktoren aufgrund des eigenen Erlebens und der eigenen Prägungen zu erkennen, ist ein erster Schritt Richtung Menschenkenntnis und positivem Umgang mit fremden Menschen.
Eine Trennung zwischen allgemeinen Vorurteilen und eigenem Wissen herstellen zu können, ist ein weitere Voraussetzung für ein menschliches Miteinander. Erst dann hat eine neue Kollegin oder ein neuer Vorgesetzter eine Chance, seine Persönlichkeit zu zeigen. Und auch hier ist es die Individualität, die das Kennenlernen beeinflusst.
Wer neu in eine Abteilung kommt, kann vorsichtig agieren oder impulsiv auf sich aufmerksam machen. Deswegen muss ein vorsichtiger Mensch nicht gleich eine Memme sein und ein fröhlich lauter Kollege nicht zur Garde der Aufreißer gehören. Das Ankommen in einer fremden Gruppe ist für alle ein Schritt in die Unsicherheit, den die einen wagemutig, die anderen vorsichtig zurücklegen. Angst vor dem Unbekannten haben beide. Das, was ihnen am wenigsten hilft, ist die Einteilung in unbekannte Schubladen, denn da gehören sie vielleicht gar nicht hin. Um Menschenkenntnis zu praktizieren, sind die sprichwörtlich „offenen Arme“ die beste Lösung. Um diese zeigen zu können, bedarf es eines positiven Selbstwertgefühls und einer ehrlichen Selbstwahrnehmung.

Video:
Imagefilm Management-Institut Dr. A. Kitzmann

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