(openPR) Schnittstellenposition soll mehr Aufmerksamkeit für berufsständige Entwicklungen auf EU-Ebene bringen
Der Geschäftsführer der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Martin Böhme, vertritt künftig auch die Interessen der Bundesingenieurkammer (BIngK) in Brüssel. In dieser Funktion agiert der 35-Jährige zwischen den Spitzenvertretern des Berufsstands in Deutschland und den Akteuren auf EU-Ebene. Als Bevollmächtigter für Europaangelegenheiten sorgt er dafür, dass die Interessen der deutschen Ingenieurinnen und Ingenieure in den politischen Prozessen in Europa künftig eine größere Rolle spielen. Zudem verantwortet er den Aufbau und die Pflege strategischer Netzwerke in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. In seinen Aufgabenbereich fällt auch das Public Affairs Management für den Berufsstand auf EU-Ebene. Er berichtet an den Hauptgeschäftsführer der BIngK, Martin Falenski.
Technische und ingenieurwissenschaftliche Entwicklungen aus Deutschland, etwa im Bereich Maschinenbau, sind prägend für das Leben vieler Menschen in Europa. Ihre Bedeutung soll sich in Zukunft stärker in den europäischen Entwicklungen widerspiegeln – ebenso wie die Beratungskompetenz von Ingenieuren.
Der studierte Politologe Böhme bleibt weiterhin Geschäftsführer der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Dieses Amt hat er seit August 2012 inne. Dort vertritt er 1.800 Unternehmen und 60.000 Ingenieurinnen und Ingenieure in wirtschafts- und berufspolitischen Angelegenheiten im Bundesland. Zuvor war Böhme von 2010 bis 2012 Referent bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Von 2008 bis 2010 absolvierte er ein internationales Trainee-Programm bei der Konrad-Adenauer-Stiftung am Standort New Delhi.
Foto: Martin Böhme
Fotoquelle: Carolin Bohn/Hoffotografen
Die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts unter der Aufsicht des rheinlandpfälzischen Wirtschaftsministeriums mit Sitz in Mainz. Sie ist die berufsständische Selbstverwaltung und Interessenvertretung der Ingenieure in Rheinland-Pfalz. Zu den Aufgaben der Kammer gehören unter anderem die Förderung des Berufsstandes im Interesse der Allgemeinheit und der Baukultur, die Qualitätssicherung von Ingenieurleistungen sowie die Bestellung von Sachverständigen.
















