(openPR) Zum Beispiel Coop und Migros (die zwei grossen Schweizer Einzelhändler): Sie praktizieren es schon lange. Immer mehr Arbeitsvorgänge im Laden werden an den Kunden "delegiert". Das geht so: Gemüse wie Zwiebeln, Karotten oder auch Pilze und Früchte in Kleinmengen soll der Kunde gefälligst selbst wiegen, verpacken und mit dem Preis auszeichnen. Das hat neben der Arbeit durchaus Vorteile für den Kunden. Man erhält genau die gewünschte Qualität und Menge. Oder Kassen werden zunehmend durch Self-Scanning-Stationen ersetzt - "Action" statt Warteschlange bei der Kassiererin. Doch auch in der Gastrobranche gibt es interessante Möglichkeiten: Clevere Wirte lassen ihre Gäste ebenfalls mitmachen. Erlaubt ist alles, was Vergnügen bereitet. Manche haben den "Heissen Stein" auf der Karte. Auf einem stark erhitzten Stück Granit kann der Gast seine Fleischstückchen nach Belieben am Tisch braten. Medium, rare, well done? Darüber kann der schlaue Wirt nur noch witzeln. Das ist Sache des Gastes. Leider ist diese Idee nicht mehr neu und bereits stark verbreitet. Andere Gastronomen lassen ihre Gäste das ganze Steak an der Theke auswählen und stellen ihnen mitten im Restaurant den Grill zur Verfügung - wie in den Münchner Steakhouses Grill&Grace werden Kunden zu Partyteilnehmern und haben offenbar auch noch die grösste Gaudi daran, wie man in München sagt . Der chinesische Hot Pot, das japanische Shabu Shabu und das Entrecôte im Pfännchen sind weitere Varianten, die nur unter Mitarbeit des Gastes funktionieren. Auf der Branchenplattform artichox.com finden Gastronomen täglich interessante Tipps für ihre Arbeit - und dies kostenlos.













