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Männer und Alkohol: Eine riskante Partnerschaft

18.11.201615:02 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Männer und Alkohol: Eine riskante Partnerschaft
Präventionsratgeber
Präventionsratgeber "Riskante Partnerschaft", Deutsche Krebshilfe

(openPR) Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps zum Internationalen Männertag

Bonn (cg) – Männer gelten als das starke Geschlecht. Sie gehen Risiken ein und vernachlässigen dabei ihre Gesundheit. So ist es vielfach auch beim Alkoholkonsum: Bier, Wein oder Schnaps werden mehr getrunken, als es der Gesundheit gut tut. Dr. Raphael Gassmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), betont: „Insbesondere die Gruppe der über 30-jährigen Männer geht mit Alkohol zu sorglos um und entwickelt riskante Trinkgewohnheiten.“ Zum Internationalen Männertag am 19. November ermutigt die Deutsche Krebshilfe zu einem bewussten Umgang mit Alkohol und zu einem geringen Konsum. Experten sind sich einig: Alkohol begünstigt das Entstehen verschiedener Krebsarten.



Statistisch gesehen trinkt jeder Bundesbürger durchschnittlich rund 107 Liter Bier und 21 Liter Wein pro Jahr. „Für viele Männer gehören alkoholische Getränke zum Alltag und sind Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Alkohol fördert die Geselligkeit, dient zur Entspannung nach getaner Arbeit und wird als vermeintlicher Seelentröster leider viel zu oft genutzt. Dabei ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Krebs bekannt“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Alkoholische Getränke seien – so Experten – für etwa zehn Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern mitverantwortlich.

Alkohol gelangt hauptsächlich über die Schleimhäute des Verdauungstraktes in den Blutkreislauf und verteilt sich von dort aus im ganzen Körper. Bei regelmäßigem Konsum schädigt das Zellgift Organe und Nervenzellen. Damit begünstigt Alkohol das Entstehen von Leber-, Magen-, Darm- und Speiseröhrenkrebs. Neben Tabakkonsum ist Alkohol der Hauptrisikofaktor für das Entstehen von Krebs im oberen Verdauungstrakt. Ursache für die krebsfördernde Wirkung ist das Acetaldehyd. Diese Substanz entsteht beim Abbau von Alkohol im Körper und wird von Wissenschaftlern als krebserregend eingestuft. Schon bei relativ kleinen Mengen von 10 bis 45 Gramm Alkohol pro Tag steigt das Risiko für eine Darmkrebserkrankung um 16 Prozent. Wer mehr trinkt, erhöht sein Darmkrebsrisiko sogar um 41 Prozent. Zum Vergleich: ein Glas Wein enthält rund 20 Gramm, 0,6 Liter Bier rund 24 Gramm Alkohol.

Dr. Raphael Gassmann von der DHS empfiehlt erwachsenen, gesunden Männern nicht mehr als einen Viertelliter Wein oder 0,6 Liter Bier pro Tag zu trinken. Das entspricht 24 Gramm Alkohol. Zudem rät die DHS, mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche einzulegen. Wer jeden Tag mehr trinkt, geht ein gesundheitliches Risiko ein. Die Realität in Deutschland sieht anders aus: Etwa jeder dritte Mann überschreitet die empfohlene maximale tägliche Trinkmenge.

Mit dem Präventionsratgeber „Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit – Weniger Alkohol“ spricht die Deutsche Krebshilfe gezielt Männer an und ruft diese zu einem bewussten Umgang mit Alkohol auf. Der Ratgeber kann kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, bestellt und im Internet unter www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.

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Bonn, 18. November 2016

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