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Schwer behindert – leicht bekloppt Die schrägen Seiten einer wahren Freundschaft

18.10.201611:05 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Schwer behindert – leicht bekloppt Die schrägen Seiten einer wahren Freundschaft
Sandra Y. Jacques
Sandra Y. Jacques

(openPR) Karlsruhe (Bernd Mann – 17.10.2016) – Wir brechen heute alle Regeln einer Pressemitteilung – mit voller Absicht. Warum? Wir sind einfach nicht normal. Wir sind: Christian Kenk, schwer behindert und Bernd Mann, leicht bekloppt.
Warum ich mich als verrückt, total irre oder als bekloppt bezeichne? Eigentlich haben andere damit angefangen, als ich mich vor über 20 Jahren gegen eine berufliche Karriere und für die Pflege meines besten Freundes entschied.


In unserem Buch „Schwer behindert, leicht bekloppt“ erzählen wir von unserer etwas schrägen Freundschaft, die 1990 in einer Kinderklinik für Neurologie begann. Christian war 15 Jahre alt und wegen einer Dystonie, die es ihm erschwert, seine Körperbewegungen zu kontrollieren, hier zu Dauertherapie. Ich verrichtete meinen Zivildienst in dieser Spezialklinik.
Früher hat es mich verletzt, als Freunde und Bekannte mich für verrückt hielten, heute weiß ich, dass ich auf eine sehr positive Art und Weise bekloppt bin, denn natürlich ist unsere WG alles andere als normal. Gemeinsam mit meiner Familie leben Christian und ich zusammen unter einem Dach. Das funktioniert prächtig und es war nicht nur die perfekte Lösung für Christian. Ich habe eine andere Sicht auf die Welt bekommen und meine Wahrnehmung für das Leben intensiviert. Die schönen Erlebnisse und auch anstrengenden Erfahrungen der letzten beiden Jahrzehnte haben uns sehr geprägt. Die Kämpfe mit Behörden, mit der Krankheit und den vielen Widrigkeiten meines sozialen Umfeldes haben uns stärker gemacht.
Christian und ich verstehen uns als Botschafter für ein ganz normales Zusammenleben zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen. Wir wünschen uns, dass die Menschen wieder mehr für einander einstehen. Mit unserem Buch und unserem Motto „Gemeinsam geht es leichter, besser, schöner“ möchten wir durch Deutschland reisen, um Barrieren abzubauen, Ängste zu nehmen und Mut zu machen.
Dafür benötigen wir Ihre Hilfe und freuen uns über jede Unterstützung unserer Crowdfunding-Kampagne auf startnext.com:
www.startnext.com/leichtbekloppt
Ob behindert oder bekloppt – Freundschaft kennt keine Grenzen, vor allem nicht im Kopf!

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Zum Buch: Schwer behindert – Leicht bekloppt
„Schwer behindert - Leicht bekloppt“ ist die wahre Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwerstkörperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist Bernd Mann für viele nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann. Und erzählt jetzt sehr offen, was das Kennenlernen von Christian bei ihm ausgelöst hat. Wie gut er selbst die Einsamkeit kennt, unter der Christian im Heim leiden würde. Wo er selbst an seine Grenzen gekommen ist im alltäglichen Zusammenleben mit dem pflegebedürftigen Freund. Wie sich auf dem schwierigen gemeinsamen Weg neue Türen geöffnet und manche geschlossen haben. Bernd Mann und Christian Kenk haben sich bei Behörden durchgesetzt und in jahrelangen Verfahren vor Gericht Rechte und Zuwendungen erstritten. Sie sind gemeinsam im Wohnmobil und mit dem Liegerollstuhl in die Türkei und bis nach Syrien gereist. Ihr Beispiel zeigt, wie Nicht-Behinderte und Behinderte gemeinsam am Leben teilhaben können. Fast eine soziale Utopie - und doch möglich. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und Herz – die auch anderen Mut machen möchte.

Sozialpolitischer Hintergrund: Aktuelle Diskussion über das Teilhabegesetz
Die Geschichte von Bernd Mann (46) und Christian Kenk (41) zeigt exemplarisch auf, was es bei der Debatte über das Teilhabegesetz im Deutschen Bundestag aus Sicht der Betroffenen zu bedenken gilt. Der Gesetzesentwurf sieht die Prämisse ‚Heim vor ambulant‘ und Pools von Betreuungskräften vor. Demnach sollen Behinderte künftige verstärkt zusammengelegt werden, um beispielsweise in einer Wohngemeinschaft von einer Nachtwache betreut zu werden (sogenanntes ‚poolen‘). Bernd Mann befürchtet dadurch massive Einschränkungen: „Der bisherige Entwurf des Gesetzes spiegelt nicht einmal die jetzige Rechtsprechung wieder und treibt viele Behinderte in langwierige Prozesse, für die sie oft kein Geld haben oder vor allem nicht die Zeit. Das jetzige Verständnis der Politik zu diesem Thema verkennt die geschaffenen Arbeitsplätze und die Werte, die Menschen mit Behinderung vermitteln können. Sie verkennt schlicht und ergreifend, was ein soziales Miteinander bedeutet und welches Potential darin steckt.“

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