openPR Recherche & Suche
Presseinformation

VW-Abgasskandal: Ex-Vorstand im Zwielicht

04.10.201611:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: VW-Abgasskandal: Ex-Vorstand im Zwielicht

(openPR) Der ehemalige Vorstandschef gerät im VW-Abgasskandal wieder stärker unter Druck. Nach einem Medienbericht soll er die Vertuschung der Abgasmanipulationen in den USA gebilligt haben.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Bericht der "Bild am Sonntag" ist brisant und auch für die VW-Aktionäre, die im Zuge des Abgasskandals Schadensersatz geltend machen wollen, kann er von großer Bedeutung sein. So sollen VW (http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/vw-volkswagen-ag.html)-Entwickler den damaligen Vorstandschef schon Ende Juli 2015 über die Manipulationssoftware informiert haben. Zudem soll er einverstanden gewesen sein, gegenüber den US-Behörden nur einen Teil der Wahrheit offenzulegen. So soll nur eingeräumt worden sein, dass die Dieselmotoren nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Von Manipulationen sei aber keine Rede gewesen. Etwa sieben Wochen später flog der Abgasskandal in den USA auf und erst am 20. September veröffentlichte VW eine entsprechende Ad-hoc-Meldung.



Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, wären sie ein Beleg dafür, dass die VW-Vorstandsetage schon früher vom Einsatz der Manipulationssoftware wusste und seinen Informationspflichten nicht nachgekommen ist. Dementsprechend hätte sich Volkswagen gegenüber seinen Aktionären schadensersatzpflichtig gemacht. Die entscheidende Frage, wer wann über den Einsatz der Schummelsoftware Bescheid wusste, wird sich wohl erst im Musterverfahren klären lassen. Das Verfahren wird vermutlich Ende des Jahres eröffnet.

Für die geschädigten VW-Aktionäre dürfte weiterhin die Möglichkeit bestehen, auf Schadensersatz zu klagen oder sich dem Musterverfahren anzuschließen. Strittig ist, wann mögliche Schadensersatzansprüche verjähren. Denn durch eine Gesetzesänderung wurde am 10. Juli 2015 die einjährige Verjährungsfrist durch eine dreijährige Frist ersetzt. Eine Übergangsregelung hat der Gesetzgeber nicht geschaffen. Daher ist strittig, welche Verjährungsfrist für Anleger gilt, die die Aktien vor dem 10. Juli 2015 erworben haben. Da der Abgasskandal aber erst nach der Gesetzesänderung bekannt wurde, ist davon auszugehen, dass auch in diesen Fällen die dreijährige Verjährungsfrist greift.

Um Schadensersatz geltend zu machen und die Forderungen durchzusetzen, können sich die geschädigten Aktionäre an im Aktienrecht kompetente Rechtsanwälte wenden.

http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/faelle/vw-volkswagen-ag.html

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 921103
 1047

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „VW-Abgasskandal: Ex-Vorstand im Zwielicht“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater

Bild: Laurèl GmbH: Massive Einschnitte für die Anleger geplantBild: Laurèl GmbH: Massive Einschnitte für die Anleger geplant
Laurèl GmbH: Massive Einschnitte für die Anleger geplant
Für die Anleger des Modeherstellers Laurèl GmbH könnte es teuer werden. Sie sollen massiven Einschnitten bei den Anleihebedingungen zustimmen und unterm Strich viel Geld verlieren. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Im November 2012 hatte die Laurèl GmbH eine Mittelstandsanleihe (https://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht/mittelstandsanleihen.html)mit einem Emissionsvolumen von 20 Millionen Euro und einer Laufzeit bis 2017 begeben (ISIN…
Bild: Magellan-Container: Zeichen stehen auf VerkaufBild: Magellan-Container: Zeichen stehen auf Verkauf
Magellan-Container: Zeichen stehen auf Verkauf
Die Zeichen stehen auf Verkauf. Dies ist ein Ergebnis der Gläubigerversammlung der insolventen Magellan Maritime Services GmbH. Eine endgültige Entscheidung gibt es allerdings noch nicht. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Vieles deutet darauf hin, dass die Container der insolventen Magellan Maritime Services verkauft werden. Dies ist ein Ergebnis der ersten Gläubigerversammlung, die am 18. Oktober in Hamburg stattfand. Weiterhin beschloss die Versamml…

Das könnte Sie auch interessieren:

Landgericht Hamburg stärkt mit Urteil zum Az. 316 O 25/19 Rechte der Leasingnehmer im Abgasskandal!
Landgericht Hamburg stärkt mit Urteil zum Az. 316 O 25/19 Rechte der Leasingnehmer im Abgasskandal!
Landgericht Hamburg stärkt die Rechte der Leasingnehmer im Abgasskandal! Auch Leasingnehmer erhalten Schadensersatz im Abgasskandal, selbst dann, wenn der Leasingvertrag bereits beendet und das Fahrzeug zurückgegeben wurde, so ergibt es sich aus einem Urteil des Landgerichts Hamburg zum Az. 316 O 25/19 vom 15.8.2019. Die im Abgasskandal erfolgreich tätige Kanzlei Wietbrok Rechtsanwälte war selbst betroffen. 2014 wurde ein abgasmanipulierter Tiguan für 3 Jahre geleast. Der Vertrag endete 2017. Während der Vertragsdauer wurden rund EUR 17.000…
Abgasskandal - OLG Karlsruhe verurteilt VW zu Schadensersatz
Abgasskandal - OLG Karlsruhe verurteilt VW zu Schadensersatz
ndesgerichte orientieren, auch wenn sie noch nicht rechtskräftig sind. Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte ist Kooperationspartner der IG Dieselskandal und bietet Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Möglichkeiten an. Sprechen Sie uns an. Mehr Informationen: https://www.bruellmann.de/faelle/vw-abgasskandal/
Bild: myRight reicht neue Musterklage gegen VW einBild: myRight reicht neue Musterklage gegen VW ein
myRight reicht neue Musterklage gegen VW ein
Bundesregierung verliert Kontrolle über VW-Abgasskandal – Gerichte entscheiden über Stilllegung betroffener Fahrzeuge – myRight erhebt weitere Musterklagen zum Schutz der Autofahrer Berlin, 30. August 2017. Die Bundesregierung hat die Kontrolle über den VW-Abgasskandal verloren. Während Bundeskanzlerin Merkel gestern für eine Verhandlungslösung mit der …
VW-Dieselskandal: OLG Braunschweig zur Beweislast der VW-AG
VW-Dieselskandal: OLG Braunschweig zur Beweislast der VW-AG
VW Schadensersatzklagen - Verjährungsfrist endet am 3112.2018 Obwohl unzählige Gerichte geurteilt haben, die Volkswagen AG den Besitzern von VW-, Audi-, Skoda- und Seat-Dieselfahrzeugen mit dem Motor EA 189 zum Schadensersatz verpflichtet ist, haben viele Gerichte, insbesondere auch das LG Braunschweig Schadensersatzklagen abgewiesen, insbesondere weil die Kläger nicht beweisen konnten, dass der VW-Vorstand vorsätzlich gehandelt hat. Sämtliche Vorstände des VW-Konzerns - auch die, gegen die Haftbefehl erlassen wurde, bestreiten bis heute das…
Bild: Abgasskandal: Urteil im Namen des Volkes hinter dem tatsächlich auch das Volk steht!Bild: Abgasskandal: Urteil im Namen des Volkes hinter dem tatsächlich auch das Volk steht!
Abgasskandal: Urteil im Namen des Volkes hinter dem tatsächlich auch das Volk steht!
… Roosen, Vorstand des BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. und seit 1998 im Anleger- und Verbraucherschutz aktiv tätig. Das Landgericht Augsburg hat im VW-Abgasskandal für einen echten Paukenschlag gesorgt. Das Gericht sprach dem Käufer eines vom Abgasskandal betroffenen VW Golf TDI mit Urteil vom 14.11.2018 Schadensersatz zu. Volkswagen …
VW-Dieselskandal: Zeuge belastet Winterkorn schwer
VW-Dieselskandal: Zeuge belastet Winterkorn schwer
Bremen, 27. Juli 2018. VW Ex-Chef Martin Winterkorn soll früher vom Abgasskandal gewusst haben, als er angibt. Laut „Süddeutsche Zeitung“ sagt das ein führender VW-Ingenieur aus. Demnach wusste Winterkorn bereits im Frühjahr 2015 von den illegalen Abgasmanipulationen. Der Rechercheverbund aus „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR stützt seinen Bericht auf die bislang nicht öffentliche Aussage des VW-Ingenieurs. Gemeinsam mit anderen führenden Ingenieuren und Technikern des Konzerns habe er Martin Winterkorn in einem geheimen Treffen detailrei…
Abgasskandal VW Touareg – LG Karlsruhe spricht Schadensersatz zu
Abgasskandal VW Touareg – LG Karlsruhe spricht Schadensersatz zu
e Macan und Porsche Cayenne verwendet“, erklärt Rechtsanwalt Gisevius. Die Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte ist Kooperationspartner der IG Dieselskandal und bietet Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Möglichkeiten an. Sprechen Sie uns an. Mehr Informationen: https://www.bruellmann.de/faelle/vw-abgasskandal/
Bild: VW-Abgasskandal: LG Krefeld spricht Audi-Fahrer Schadensersatz zuBild: VW-Abgasskandal: LG Krefeld spricht Audi-Fahrer Schadensersatz zu
VW-Abgasskandal: LG Krefeld spricht Audi-Fahrer Schadensersatz zu
VW-Abgasskandal: LG Krefeld spricht Audi-Fahrer Schadensersatz zu VW kann sich im Abgasskandal nicht einfach aus der Verantwortung stehlen. Das Landgericht Krefeld sprach mit Urteil vom 19. Juli 2017 dem Käufer eines Audi Q5 Schadensersatz zu (Az.:7 O 147/16). Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass der VW-Vorstand von den Abgasmanipulationen wusste. …
Bild: VW Abgasskandal: Vergleich in den USA ist noch kein SchlussstrichBild: VW Abgasskandal: Vergleich in den USA ist noch kein Schlussstrich
VW Abgasskandal: Vergleich in den USA ist noch kein Schlussstrich
Mit dem Vergleich in den USA kann VW noch keinen Schlussstrich unter den Abgasskandal ziehen. Weitere Klagen drohen. Auch die VW-Aktionäre können weiterhin Schadensersatz geltend machen. GRP Rainer Rechtsanwälte, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Schon mehr als ein Jahr belastet der Abgasskandal um den Einsatz einer Schummelsoftware den VW-Konzern. Nun konnte in den USA immerhin ein Teilziel erreicht werden. Das zuständige US-Gericht hat einem Vergleich zugestimmt. Dafür muss Volkswagen abe…
Bild: Abgasskandal VW – lange nicht vorbei: Razzia bei Continental und VWBild: Abgasskandal VW – lange nicht vorbei: Razzia bei Continental und VW
Abgasskandal VW – lange nicht vorbei: Razzia bei Continental und VW
Im VW Abgasskandal steht nun der VW-Zulieferer Continental unter Verdacht, am Dieselskandal beteiligt gewesen zu sein. An mehreren Standorten sind Razzien durchgeführt worden, gegen neun Mitarbeiter von Continental wird aktuell ermittelt. Was das für Sie als VW-Kunde heißt finden Sie in diesem Artikel. Verfahren im VW Abgasskandal nach horrender Zahlung eingestellt Nachdem Volkswagen im September 2015 mit einem Abgasskandal aufgeflogen war, wurde im Mai diesen Jahres das Strafverfahren wegen möglicher Marktmanipulation eingestellt. Es richt…
Sie lesen gerade: VW-Abgasskandal: Ex-Vorstand im Zwielicht