(openPR) Beim Wettbewerb „IDEENsprINGen“ können sich Schüler bei der Konstruktion einer Skisprungschanze beweisen
Nachwuchsingenieure, die hoch hinaus wollen, haben jetzt die Gelegenheit dazu: Im Rahmen des Landesschülerwettbewerbs der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz können sie unter dem Motto „IDEENsprINGen“ ihr Talent bei der Konstruktion des Modells einer Skisprungschanze beweisen. Schüler und Schülerinnen aller Altersklassen sind aufgerufen, sich zu bewerben. Die Gewinner erwarten Preise im Gesamtwert von 2.200 Euro. Teilnehmer oder die begleitenden Lehrkräfte können sich noch bis zum 30. November auf der Internetplattform www.ideenspringen.ingenieure.de anmelden.
„Für uns ist die frühe Förderung des Ingenieurnachwuchses von besonderer Wichtigkeit. Der Schülerwettbewerb gibt dabei jungen Talenten die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen des Berufs auseinanderzusetzen, und gibt ihnen einen Einblick in die spannende und vielseitige Arbeitswelt eines Ingenieurs“, erklärt Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz. Die Wettbewerbsaufgabe ist dabei in jedem Fall eine interessante Herausforderung für die Teilnehmer, denn die Skisprungschanze soll das lokale Wahrzeichen eines Wintersportorts werden. Das Modell muss dafür verschiedene Kriterien erfüllen: Es muss ein Gewicht von mindestens 300 Gramm an der Startfläche der Anlaufbahn tragen können. Zusätzlich müssen die technischen Daten, wie etwa die Neigung des Schanzentisches oder die Abmessungen der Anlaufbahn berücksichtigt werden. Eine detaillierte Beschreibung der Kriterien findet sich auf der Internetplattform des Wettbewerbs.
Die erfolgreiche Konstruktion des Skisprungschanzen-Modells wird zudem mittels einer Weitenmessung mit einer handelsüblichen Glasmurmel getestet. Weitere Kriterien wie die Gestaltung und Originalität fließen ebenfalls in die Bewertung ein. Zugelassen sind Einzel- und Teamarbeiten von Schülerinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen. Die Modelle müssen bis spätestens 24. Februar 2017 zusammen mit dem Abgabeformular bei der Ingenieurkammer eingereicht werden. Schirmherrin des Projekts ist die rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung Dr. Stefanie Hubig.
Bei der Preisverleihung im Frühjahr 2017 werden schließlich die Gewinner des Wettbewerbs prämiert. Um den Altersunterschieden der Teilnehmenden Rechnung zu tragen, erfolgt die Bewertung der eingereichten Modelle in zwei Alterskategorien: Schüler und Schülerinnen bis zur achten Klasse zählen zur Alterskategorie I, ab der neunten Klasse zählen sie zur Alterskategorie II. Der Erstprämierte einer jeden Kategorie erhält 250 Euro, der zweite 150 Euro und der dritte 100 Euro. Die Plätze vier bis 15 werden mit jeweils 50 Euro belohnt. Die Erstplatzierten der beiden Altersgruppen qualifizieren sich außerdem für den Bundeswettbewerb in Berlin. Dort treten die besten Skiprungschanzen-Konstrukteure aus Rheinland-Pfalz gegen die erfolgreichsten Nachwuchsingenieure aus elf weiteren Bundesländern an. Die Bundespreisverleihung wird am 16. Juni 2017 im Technikmuse¬um in Berlin stattfinden.
Die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz
ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts unter der Aufsicht des rheinlandpfälzischen Wirtschaftsministeriums mit Sitz in Mainz. Sie ist die berufsständische Selbstverwaltung und Interessenvertretung der Ingenieure in Rheinland-Pfalz. Zu den Aufgaben der Kammer gehören unter anderem die Förderung des Berufsstandes im Interesse der Allgemeinheit und der Baukultur, die Qualitätssicherung von Ingenieurleistungen sowie die Bestellung von Sachverständigen.








