(openPR) Vielversprechende Behandlungsalternative für mehr Lebensqualität
Strom ist in unserem Alltag allgegenwärtig. Licht und Wärme,
Mobilität und Komfort, Information und Kommunikation - ohne Strom
geht es nicht. Er hilft auch beim Sport: Mit sanften elektrischen
Impulsen kann Muskelkrämpfen vorgebeugt oder der Effekt eines
Work-outs potenziert werden. Diese Impulse wirken auch bei starken
Kopfschmerzen und Migräne, wissenschaftlich bewiesen.
Wie funktioniert Neurostimulation? Bei Migräne spielt das vegetative
Nervensystem eine wichtige Rolle. Es besteht aus Sympathikus und
Parasympathikus, die wie zwei Gegenspieler agieren. Während das
sympathische System den Körper auf Stresssituationen einstellt, ist
das parasympathische System für Entspannung zuständig. Ein zentraler
Nerv des Parasympathikus ist der so genannte Vagusnerv. Forscher
(Koenig et al, 2015) haben herausgefunden, dass bei chronischen
Schmerzen, wie beispielsweise Migräne, die Aktivität des Vagusnervs
häufig reduziert ist. Dadurch gerät das Wechselspiel zwischen
Sympathikus und Parasympathikus aus dem Gleichgewicht. Gelingt es
nun, den Vagusnerv zu aktivieren und so die Balance zwischen An- und
Entspannung wiederherzustellen, empfinden Patienten weniger
Schmerzen, wie zahlreiche Studien belegen.
Die Wirksamkeit von Neurostimulation als Prophylaxe gegen chronische
Migräne wurde am Oberbayerischen Kopfschmerzzentrum des
Universitätsklinikums München-Großhadern untersucht. Die Studie
(Straube et al, 2015) zeigt: Über Dreiviertel aller Patienten
reagierten deutlich positiv auf die Stimulation, die mit dem
Therapiegerät Vitos umgesetzt wurde. Bereits im ersten Monat nach
Therapiebeginn ging die Häufigkeit der Migräneanfälle um
durchschnittlich vier Tage zurück. Wer die Behandlung drei Monate
lang fortsetzte, hatte im Schnitt sieben Migränetage weniger pro
Monat als vorher. Viele Studienteilnehmer haben das Therapiegerät
Vitos auch nach Abschluss der Studie angewandt und bestätigt, dass
die Wirkung kontinuierlich steigt. Gegenüber anderen Verfahren zur
Neurostimulation tritt die Wirkung deutlich schneller ein. Die
Wirksamkeit von Vitos ist vergleichbar mit dem Goldstandard in der
Therapie der chronischen Migräne (Topiramat). Ein wesentlicher
Vorteil dieser alternativen Behandlungsmethode ist darüber hinaus die
sehr gute Verträglichkeit.
Therapie gegen Migräne einfach in den Alltag integrieren
Um mit der Behandlung die Regionen zu stimulieren, die bei Migräne-
oder Schmerzpatienten typischerweise eine geringere Aktivität
aufweisen, bietet sich ein Ausläufer des Vagusnervs im Ohr an. Daher
verfügt Vitos über eine Ohrelektrode. Mit diesem kleinen Knopf am Ohr
können sanfte Impulse durch die Haut bis ins Gehirn gesendet werden.
Das Gehirn schüttet daraufhin spezielle Überträgerstoffe
(Neurotransmitter) aus. Bei der Anwendung ist lediglich ein leichtes
Kribbeln im Ohr zu spüren, dessen Intensität selbst ganz einfach
reguliert werden kann. Die empfohlene Anwendungsdauer liegt bei drei
Stunden täglich und die Einsatzzeit kann individuell über den Tag
verteilt werden. Das Gerät zählt die Therapieminuten mit, und die
erreichte Höhe der täglichen Migräneprävention wird auf dem Display
angezeigt.













