(openPR) Am 1. August 2016 haben in Sachsen-Anhalt die ersten 20 von insgesamt 100 Hilfspolizisten den Dienst in der Landespolizei angetreten. Bei den Hilfspolizisten handelt es sich um Angestellte mit auf zwei Jahre befristeten Arbeitsverträgen.
Dazu Hagen Kohl, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt:
„Hoheitliche Aufgaben sind grundsätzlich, und im Bereich des Polizeivollzugs ausschließlich, von Beamten wahrzunehmen. Die Männer und Frauen der Hilfspolizei sind Tarifbeschäftigte und haben nicht annähernd die hoheitlichen Befugnisse eines „echten“ Polizisten. Sie werden als Polizei- Attrappen benutzt, um den Bürgern vermeintliche Sicherheit zu vermitteln. Die Bürger dürfen zurecht erwarten, dass in jeder Polizeiuniform auch ein richtiger Polizist mit vollumfänglichen Befugnissen steckt. Ohne die Arbeit der Hilfspolizisten klein zu reden: Deren Tätigkeit wird in nur sehr begrenztem Umfang zur Arbeitsentlastung bei der Polizei führen. Und als Nebeneffekt wohl auch die Verwirrung der Bürger steigern.
Ich befürchte, das Ansehen und das Vertrauen zur Politik in Sachsen-Anhalt werden weiter sinken, wenn jetzt auch in der Polizei mit befristeten Arbeitsverträgen gearbeitet wird.“
Quellen-Hinweis:
http://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/sicherheit-stahlknecht-will-weitere-hilfspolizisten









