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Das VG Wort-Urteil – Konsequenzen für Verlage

14.07.201610:37 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Das VG Wort-Urteil – Konsequenzen für Verlage

(openPR) Aus aktuellem Anlass: Medienrechtstagung am 13. September 2016

Die VG Wort muss 100 Mio. Euro von Verlagen zurückfordern, die sie in den Jahren 2012 bis 2015 ausgeschüttet hat. Denn durch die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom 12. November 2015 (HP Belgium/Reprobel) und des Bundesgerichtshofs vom 21. April 2016 (Dr. Vogel/VG-Wort) gilt der seit Jahrzehnten angewendete Verteilungsplan der VG Wort als rechtswidrig. Auch die Verteilungspläne der Verwertungsgesellschaften GEMA, VG Bild-Kunst und VG Musikedition sind von diesen Urteilen betroffen. Aus diesem Grund veranstaltet die Akademie der Deutschen Medien am 13. September 2016 im Literaturhaus München eine Medienrechtstagung zum Thema „Das VG Wort-Urteil – Konsequenzen für Verlage“.



Auf der Expertentagung wird untersucht, was die Änderungen für Verlage bedeuten. Im Vordergrund stehen dabei die Rückforderungen an Verlage in Millionenhöhe. Es wird erörtert, wann genau mit der Geltendmachung dieser Ansprüche zu rechnen ist, wie sich ihre Höhe ermitteln lässt, wie sie bilanziell zu behandeln sind und welche rechtlichen Möglichkeiten Verlage beim Umgang mit ihnen haben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, ob mit einer Korrektur der Rechtsprechung zu rechnen ist und wie sich diese auf die Zukunft gemeinsamer Verwertungsgesellschaften von Urhebern und Verlagen auswirken würde. Auf der Tagung geben Experten, die sich an vorderster Front mit den neuen Entwicklungen auseinandersetzen, Antworten auf die dringendsten Fragen. Dabei werden auch die jüngsten Entscheidungen der am 10. September geplanten außerordentlichen Mitgliederversammlung der VG Wort berücksichtigt.

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer von Verlagen, deren interne und externe juristische Berater sowie an Mitarbeiter von Lizenzabteilungen.

Referenten der Konferenz sind u. a. Dr. Christian Beyer (Rechtsabteilung, VG Wort), Dr. Ole Jani (Rechtsanwalt, CMS Hasche Sigle), Karl Petersen (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner, Crowe Kleeberg), Dr. Robert Staats (Geschäftsführer, VG Wort), Prof. Dr. Bernhard von Becker (Justiziar, Verlag C. H. Beck). Referenten und Moderatoren der Konferenz sind Dr. Matthias Lausen (Geschäftsführer, Institut für Urheber- und Medienrecht und Lausen Rechtsanwälte) und Prof. Dr. Christian Sprang (Justiziar, Börsenverein des Deutschen Buchhandels).

Weitere Informationen und Anmeldung:
http://www.medien-akademie.de/konferenzen/medienrecht/vg_worturteil.php

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