(openPR) Nach dem Passionsspiel von Mathieu Carrière am 17.6.2006 vor dem Bundesjustizministerium, wurde von dem Ministerpräsidenten Edmund Stoiber eine Debatte für härtere Strafen bei Gotteslästerung begonnen.
Mathieu Carrière hat deshalb seine Intention und Sichtweise der Kreuzigung erläutert:
"Ich "beziehe" mich nach Absprache mit dem Vatikan, mit Jesus am Kreuz auf ein mächtiges, universales Symbol für Verlassensein und Ungerechtigkeit. Für mich persönlich ist Jesus das erste Kind der monotheistischen Religionsgeschichte, er hängt als Folteropfer, ALS SOHN, und als Widerstandskämpfer FÜR UNS ALLE, am Kreuz."
Das Passionsspiel, die Nachstellung der Kreuzigung Christi, hat gerade in Bayern eine lange Tradition.
Für uns ist es nicht nachvollziehbar, warum gerade dieses Passionsspiel von Mathieu Carrière mit der Thematik Gotteslästerung in Verbindung gebracht wird.
Wir sehen in der Kreuzigung von M.Carrière einen gelungene Visualisierung der Leiden von Vätern und Kindern bei Trennung und Scheidung. Eine politische Diskussion über dieses Thema halten wir für angebracht und dringend notwendig.
Ingo Nawrath 1.Vorsitzender Eltern in Deutschland e.V.
Der Verein Eltern in Deutschland e.V. will dazu beitragen, dass Eltern mit ihren Kindern harmonisch zusammenleben können, dass Väter in die Erziehung mit eingebunden werden, und dass Eltern auch nach der Trennung für ihre Kinder als Bezugspersonen erhalten bleiben.







