(openPR) Ein Filialleiter der Kreissparkasse München-Starnberg starb durch erweiterten Suizid mit seiner 2 jährigen Tochter. Als Grund für den Selbstmord gilt die Trennung von seiner Frau und ihrem Bestreben, das Sorgerecht für das gemeinsame Kind zu erhalten.
Der Vater wurde als lebensfroher und kumpelhafter Mensch beschrieben, der durch seinen guten Verdienst eine angenehme Lebensgrundlage für seine Familie geschaffen hatte. Seine Tochter war sein Ein und Alles, sagen Freunde, ein zweites Kind hätte er gerne noch gehabt.
Aber seine Frau beginnt eine Affäre und zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Sie wolle die Scheidung, sein halbes Gehalt und das Sorgerecht für die Tochter.
Die Verzweiflungstat dieses Vaters macht unendlich traurig und sprachlos. Vor Gericht hätte er nur geringe Chancen gehabt, dass Sorgerecht als Vater zu bekommen. In Deutschland erhalten nach der Scheidung in über 80% der Fälle die Mütter das alleinige Sorgerecht. Väter sehen sich dann oft unfreiwillig zu Zahleseln und Wochenend-Papas reduziert.
Es ist erschreckend, dass in den vergangenen Jahren die Selbstmorde von Vätern mit ihren Kindern offenbar zugenommen haben. Es sind dabei gebildete, gut situierte Väter, die diesen furchtbaren Weg gehen. Niemand kann nachvollziehen, was ein Vater, der sein eigenes Kind mit in den Tod nimmt, durchmachen und wie verzweifelt er sein muss.
Als Hintergrund zu dieser Tragödie könnte unserer Ansicht nach eine durch die Trennung ausgelöste Depression bei dem Vater stehen, die sich bei Männern eher plötzlich bemerkbar macht und häufiger als bei Frauen im Selbstmord endet.
Vor wenigen Wochen hatte der Schauspieler Mathieu Carrière mit seiner Kreuzigung gegen das deutsche Familienrecht demonstriert, der verstorbene Vater und seine Tochter demonstrieren die Diskriminierung von Vätern im deutschen Familienrecht auf furchtbare und endgültige Art.
Die Benachteiligung von Vätern nach der Trennung sollten unserer Ansicht nach umgehend abgeschafft werden, denn diese Benachteiligungen und die Aussichtslosigkeit treibt immer mehr liebende Väter zu Verzweiflungstaten.
Der Verein Eltern in Deutschland e.V. will dazu beitragen, dass Eltern mit ihren Kindern harmonisch zusammenleben können, dass Väter in die Erziehung mit eingebunden werden, und dass Eltern auch nach der Trennung für ihre Kinder als Bezugspersonen erhalten bleiben.










