(openPR) Möglichkeiten zur Überwindung von schwerwiegenden Krankheiten erforschen
11. April 2003 - Die forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB, erklärt zur heutigen Veröffentlichung einer amerikanischen Studie, nach der sich die Herstellung von embryonalen Stammzellen durch Kerntransfer-Technik als schwierig erweist:
Die heute in der Zeitschrift Science veröffentlichen Studie von amerikanischen Forschern, nach der sich das Herstellen von embryonalen Stammzellen mit der Kerntransfer-Technik als schwierig und das reproduktive Klonen als unmöglich erscheint, macht die Wichtigkeit eines internationalen Verbots des reproduktiven Klonens deutlich und zeigt, dass die Stammzellforschung intensiviert und finanziell weiter unterstützt werden muss. Insbesondere ist es notwendig, dass die Bundesregierung für die Grundlagenforschung an Stammzellen mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Wir benötigen in Deutschland die als ethisch unbedenklich eingestufte Erforschung von adulten Stammzellen als auch die Forschung an embryonalen Stammzellen, um die Möglichkeiten zur Überwindung von schwerwiegenden Krankheiten, wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Querschnittslähmung zu erforschen.
Die Studie der amerikanischen Forscher belegt, dass sich die Verabschiedung des Stammzellimportgesetzes durch den Deutschen Bundestag und damit die begrenzte Möglichkeit des Exportes von embryonalen Stammzellen aus dem Ausland als richtig und wichtig erwiesen hat.
Deutsche Forscher müssen die Möglichkeit haben, an der internationalen Forschung teilzuhaben, um Standards setzen zu können.
Katherina Reiche
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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