(openPR) Die von den Rot-Grünen Koalitionären angekündigte Anhebung der Zielzahl für die Bremer Polizei von gegenwärtig 2540 auf 2600 ist nach Auffassung der CDA angesichts der Kriminalitätsstatistik und der Altersstruktur der Bremer Polizei völlig unzureichend.
CDA-Sprecher Peter Rudolph: „Die Einstellung von 60 zusätzlichen Polizeianwärterinnen und Polizeianwärtern – ausgebildete Polizistinnen und Polizisten die es nach Bremen drängt, dürften auf dem Arbeitsmarkt kaum vorhanden sein – soll Handlungsfähigkeit demonstrieren, ist aber lediglich politische Kosmetik. Der Polizeipräsident hat deutlich gemacht, dass wir eine Anhebung der Zielzahl auf 2800 benötigen und genau diese Forderung hat sich der CDU-Kreisparteitag auf Antrag der CDA zu eigen gemacht..
Es kann nicht angehen, dass angesichts steigender Kriminalität und unzu- reichender Aufklärungsquoten Polizeiwachen bei Krankheit geschlossen bleiben müssen oder nur noch stundenweise öffnen können und ein Er- satz für aus Altersgründen ausscheidende Kontaktbereichsbeamte nicht garantiert werden kann.“
Die CDA erinnert daran, dass ausweislich der kürzlich vorgestellten polizeilichen Kriminalstatistik die Zahl der registrierten Straftaten im Land Bremen im Jahre 2015 gegenüber dem Vorjahr von 83.777 auf 91.237gestiegen ist. Besonders gravierend die Zunahme der Autoaufbrüche. 2015 waren allein im Bremer Stadtgebiet 6938 Autoaufbrüche zu verzeichnen – 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Aufgeklärt wurde lediglich 2,8 Prozent. Bei Wohnungseinbrüchen nahm Bremen im Jahre 2014 im Vergleich der 13 deutschen Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern sogar den Spitzenplatz ein. Die Aufklärungsquote betrug auch hier lediglich magere 6,9 Prozent. Die Gefahr, als Dieb oder Einbrecher in Bremen erwischt zu werden, ist somit verschwindend gering. Die Polizei tut ihr Bestes, ist aber personell und ausstattungsmäßig bereits seit langem nicht mehr in der Lage, den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Sie schiebt bereits einen Berg von mehr als 300.00 Überstunden vor sich her, von dem nicht absehbar ist, wann und wie er abgebaut werden soll.










