(openPR) Mit der Wahl der 34jährigen Unternehmerin Sandra Robinson zur neuen Vorsitzenden des AfD-Kreisverbandes Potsdam-Mittelmark am Mittwoch, dem 13.1.2016, in Stahnsdorf dürfte neuer Schwung und jugendliche Frische in die politische Arbeit des großen Kreisverbandes einziehen. Jedenfalls war das der ambitionierten Rede Robinsons zu entnehmen. Vokabeln wie \"Mut\", \"Entschlossenheit\" und \"Engagement\" stachen aus dem Vortrag hervor.
Zugleich versicherte die Vorsitzende, an die Arbeit ihres Vorgängers, des Landtagsabgeordneten Steffen Königer und dessen Vorstandskollegen, anknüpfen zu wollen, denen sie eine vorzügliche Arbeit in den schwierigen ersten beiden Jahren des Aufbruchs seit Gründung des Kreisverbandes bescheinigte. \"Wir wollen in großer Geschlossenheit mit den von uns entsandten beiden Landtagsabgeordneten zusammenarbeiten und uns mit ihren landespolitischen und innerfraktionellen Aktivitäten eng abstimmen\", sagte Sandra Robinson.
Parteipolitisch gibt es nach den Worten Robinsons zur Zeit kein wichtigeres Thema als die Asyl- und Flüchtlingsproblematik. \"Die alarmierte und tief verunsicherte Öffentlichkeit, vor allem auch nach den unfassbaren kriminellen Ereignissen in Köln, erwartet von uns Stellungnahmen und aktives Handeln\", sagte sie. Robinson sieht in der AfD mehr und mehr den einzigen Garanten für ein ungeschöntes, engagiertes und konstruktives Urteil über die schweren Verwerfungen in unserer Gesellschaft und deren immer deutlicher werdenden Ängsten. \"Wir müssen hinaus, in die Öffentlichkeit, auf die Straßen und Plätze, wir müssen und wollen erklären, welche Lösungen wir anbieten.\"
Zeitgeistige und romantisierende Vorstellungen nach Art des simplen \"welcome refugees\" über den Zuzug hunderttausender Menschen aus fremden Kulturen seien keine Lösung, sie verdichteten im Gegenteil die Probleme in unerträglicher Weise. \"Es geht um uns, unsere Bürger, unsere Zukunft, unseren Zusammenhalt, unsere Kultur, unser Zusammenleben.\" An die AfD-Mitglieder appellierte sie, sich in die Diskussionen und Debatten einzubringen, die Standpunkte der AfD überall in der Öffentlichkeit darzulegen und sich der Tatsache bewußt zu sein, dass es erkennbar nur e i n e politische \"Alternative\" im Kreis, im Land Brandenburg und in der gesamten Bundesrepublik geben, die der AfD nämlich.
Den neuen Vorstand des Kreisverbandes nannte sie eine hervorragende Mischung aus jung und alt, Männern und Frauen, aus Erfahrung und Neuaufbruch, aus Harmonie und konstruktiver Streitkultur. Robinson: \"Man wird noch viel von uns hören, dafür steht dieser Vorstand, dafür stehe ich!\"
Heiner Giersberg
