(openPR) Die reizvolle Verbindung von Volks- und Popmusik hat in Bad Goisern durch Wilfried Scheutz und Hubert von Goisern berühmte "Wurzeln". Auch Mozart garnierte viele Melodien heimischer Volksmusik mit klassischen Elementen. Das Konzert "Mozart von Goisern" am 8. Juni 2006 in der Pfarrkirche St. Agatha bei Bad Goisern verfolgt Mozarts Spuren von populärer Volksmusik bis zum pittoresken Rokoko. Ab 19.30 Uhr spielt Peter Brugger die Klaviersonaten KV 331 ("Alla Turca") und 330 sowie mit Christian Kapun eine Bearbeitung vom Klarinettenquintett KV 581. Der legendäre Goiserer Viergesang um Lois Neuper antwortet mit verträumten romantischen Jodlern, die sich in der Musik von Mozart reflektieren.
Das Konzert "Mozart von Goisern" findet im Rahmen des Salzkammergut Mozartfestivals statt, das bis Ende Oktober mit einer Vielzahl von unterschiedlichster Höhepunkte aufwarten kann. Karten für diese und alle folgenden Veranstaltungen gibt's u. a. online unter www.mozartfestival.org und bei der Salzkammergut Touristik in Bad Ischl unter T: 06132/24 000-51.
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02.06.2006 / 1.053 Anschläge / Dokument: MF-PR-11a-doc
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Drei Köpfe und eine Idee
Die Idee zum Salzkammergut Mozartfestival stammt von den drei Künstlern und Protagonisten des Festivals Prof. Siegwulf Turek, Peter WesenAuer und Direktor Peter Brugger. Ihre Motivation schöpften Sie aus den familiären Banden Mozarts ins Salzkammergut. Tatsache ist, dass in Bad Goisern im Jahr 1610 Hans Wolfgang Zaller, der selige Ururgroßvater Mozarts, das Licht der Welt erblickte. In Hallstatt brachte seine Frau Regina, eine geborene Pöckl, Mozarts Urgroßmutter Anna Sophia Altmann im Jahr 1651 zur Welt. Jeder der drei Festival-Protagonisten blickt für sich auf eine künstlerisch äußerst erfolgreiche Vergangenheit zurück:
Prof. Siegwulf Turek lebt seit 1994 in Hallstatt. Als Regisseur, Bühnenbildner, Licht-, Projektions- und Kostümdesigner feierte er an großen in- und ausländischen Opernhäusern wie Salzburger Festspielhaus, Seattle Opera, Helsinki, Kopenhagen, Monte Carlo große Erfolge. Unter anderem inszenierte er die Hochzeit des Figaro.
„Als gebürtiger Salzburger begleitet mich Mozart seit meiner Kindheit. Das Schöne am Salzkammergut Mozartfestival ist die unkonventionelle Herangehensweise an das Genie Mozart, der schon in jungen Jahren in der Lage war, Großartiges zu leisten. Das interessante Programm umfasst ca. 30 Veranstaltungen, die auch in Cross-Over-Interpretationen von Jazz bis Klassik der vielschichtigen Persönlichkeit Mozarts absolut gerecht werden.“
Peter WesenAuer, Komponist und Dirigent, lebt ebenfalls in Hallstatt. Nach Studien u. a. bei Luther Henderson, Ennio Morricone, Hans Graf und Salvatore Mas Conte leitete er von 1991 bis 2000 das Ensemble RUBATO und ist seit 2002 künstlerischer Leiter der „Sinfonietta da Camera Salzburg“.
„Das Zitat ‚Erwache fauler Knecht’ aus dem geistlichen Singspiel ‚Die Schuldigkeit des ersten Gebots’ ist in den letzen beiden Jahren, in denen ich gemeinsam mit dem Team das Mozartfestival vorbereitet habe, zu einem meiner Leitsätze geworden. Im Vordergrund steht jedoch nicht das Wort ‚faul’ sondern das ‚erwache’. Ich habe versucht, Menschen aufzuwecken, um die Wurzeln von W. A. Mozart im Salzkammergut zu verfolgen.“


