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Arbeitsmarkt im Wandel: Zeit der Massenbewerbungen ist vorbei

(openPR) Düsseldorf, Mai 2006. Die Zeiten, in denen sich Berge von Bewerbungsmappen auf den Schreibtischen der Personalabteilungen häuften, sind vorbei. Deutsche Unternehmen erhalten heute deutlich weniger Bewerbungen als noch vor zwei Jahren. Während 2004 mehr als zwei Drittel der Unternehmen eine Zunahme von Bewerbungen verzeichneten, ist dies heute nur noch bei 41 Prozent der Fall. Von einem Rückgang an Bewerbungen spricht heute bereits jedes fünfte Unternehmen – vor zwei Jahren waren es gerade einmal sechs Prozent.



Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Recruitment Trends 2006“ der europäischen Jobbörse StepStone, die unter mehr als 2.100 Personalmanagern in acht Ländern Europas durchgeführt wurde.

Der Trend zu weniger Bewerbungen macht sich auch in anderen europäischen Ländern bemerkbar. Vor allem die niederländischen Unternehmen beobachten einen starken Rückgang an Bewerbungen. Im Jahr 2004 berichteten 81 Prozent der niederländischen HR Manager von einem stetigen Bewerbungsanstieg – heute tun dies nur noch 24 Prozent. Auch bei den Schweden ist ein Rückgang von 65 Prozent auf aktuell 21 Prozent zu verzeichnen. Die ehemals drei Prozent der schwedischen Unternehmen, die einen Rückgang eingehender Bewerbungen feststellten, sind heute auf 26 Prozent gewachsen.

„Dieser Trend ist nicht verwunderlich: Im Zuge der verbesserten wirtschaftlichen Lage beobachten wir seit zwei Jahren einen starken Anstieg der Stellenangebote. Das bedeutet, dass generell immer weniger Kandidaten dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Diese Entwicklung wird sich in der Zukunft noch deutlich verschärfen“, kommentiert Ralf Baumann, Vorstand der StepStone Deutschland AG, die Studien-Ergebnisse.

Kandidatensuche wird schwieriger

Die Anzahl der Bewerbungen geht zurück und gleichzeitig ist kaum eine Verbesserung der Passgenauigkeit der Kandidaten festzustellen. Wie im vergangenen Jahr sind 17 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass die Bewerber gut bzw. sehr gut dem ausgeschriebenen Profil entsprechen. Weitere 45 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Bewerber einigermaßen auf die ausgeschriebenen Stellen passen. Dies entspricht einer Zunahme um einen Prozentpunkt. Da die Anzahl der Bewerber jedoch zurück geht, wird es für Unternehmen immer schwieriger, freie Stellen zu besetzen. „Es wird eng auf dem Bewerbermarkt. Unternehmen sollten sich schon heute geeignete Strategien überlegen, um diesem Engpass frühzeitig entgegenzuwirken. Die Suche in Lebenslaufdatenbanken und der Aufbau eines unternehmenseigenen Bewerber-Pools mit Hilfe von Recruitment-Software ist eine Möglichkeit, geeignete Bewerber zu finden“, so Baumann.

Im Rahmen der umfassenden Studie „Recruitment Trends 2006“ wurden insgesamt 2.171 Personalmanager in Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, Italien, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien befragt und so Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und in der Personalrekrutierung ermittelt. Einzelergebnisse erhalten Sie im Internet:
http://www.stepstone.de/ueberuns/default.cfm?link=rate_applic

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